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Kommunikation und Persönlichkeit (Subject) / Kommunikation und Persönlichkeit (Lesson)
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- Einzelne Eigenschaften einer Person (z. B. Attraktivität, Behinderung, sozialer Status) erzeugen einen positiven oder negativen Eindruck, der die weitere Wahrnehmung der Person „überstrahlt“ und so den Gesamteindruck unverhältnismäßig beeinflusst Halo-Effekt
- Kohorteneffekt in der Entwicklungspsychologie ist die Kohorte die Bezeichnung von Personen, die zum gleichen Zeitpunkt bzw. im gleichen Zeitraum geboren wurden und daher vergleichbaren epochalen Einflüssen ausgesetzt waren oder sind. Kohorteneffekt = Unterschiede zwischen Personen VERSCHIEDENER Generationen, die sich auf unterschiedliche soziale und umweltbezogene Einflüsse zurückführen lassen
- Was sagt Effektstärke aus? 0,2 und 0,4 = kleiner Effekt0,5 und 0,7 = mittlerer Effekt0,8 und 1 = starker EffektZahl = Standardabweichung Je homogener die Behandlungsgruppe bezüglich des Effektmaßes ist, desto höher fällt die Effektstärke aus Berechnung: Differenz von Experimental- und Kontrollgruppe dividiert durch Streuung
- Strafliche Verantwortlichkeit - Altersunterschied: Überblick über die Altersstufen im Jugendstrafrecht1. Kleinkinder: 0 – 6 Jahre; weder zivilrechtlich, noch strafrechtlich verantwortlich2. Kinder: 7 – 13 Jahre; zivilrechtlich beschränkt geschäftsfähig und deliktsfähig; keine strafrechtliche Verantwortlichkeit3. Jugendliche: 13 – 17 Jahre; zivilrechtlich beschränkt geschäftsfähig und deliktsfähig; strafrechtlich bedingt strafmündig4. Heranwachsende: 18 – 20 Jahre: zivilrechtlich voll geschäftsfähig und deliktsfähig; strafrechtlich gelten Sonderregelungen. Wenn der 19 jährige Straftäter nach der sittlichen und geistigen Entwicklung noch einem Jugendlichen gleichsteht, kommt u.a. das Jugendgerichtsgesetz JGG zur Anwendung.5. Erwachsene: ab 21 Jahre: zivilrechtlich voll geschäftsfähig und deliktsfähig; strafrechtlich voll verantwortlich
- Vollerhebung Grundgesamtheit identisch mit untersuchten Stichprobe
- Sekundärprävention z.B. günstige Beeinflussung der kardiovaskulären Erkrankung von Betroffenen Gesundheitsstörung nicht vorhanden aber Krankheit vorhanden!
- Kennzeichen von ICD-10 - es werden vorwiegend syndromatische Einteilungen verwendet- deskriptiv- atheoretisch
- - eine individuelle plananalytische Fallkonzeption - therapeutisches Verhalten, das sich bewusst den Erwartungen des Patienten anpasst Motivorientierte Beziehungsgestaltung nach Caspar
- Die Entwicklung verschiedener Organismen führt trotz unterschiedlicher Ausgangsbedingungen zum selben Entwicklungsergebnis. Prinzip der Äquifinalität
- Was bedeutet hohe Kontiguität zwischen Verhalten und Konsequenz? Der raum-zeitliche Abstand zwischen Verhalten und Konsequenz ist gering.
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- Psychopathologie Die Lehre von den psychischen Erkrankungen- Beschreibung von Syndromen- Beschreibung, Erfassung und Benennung von Symptomen- Zuordnung zu Diagnosen
- genetische Deutung stellt Verbindung zw. gegenwärtigem Erleben und Verhalten und vergangenen Erfahrungen her
- Zusammenspiel von Denken und Fühlen (physiologische Erregung + kognitive Interpretation) bei der Entstehung von Emotionen 2-Faktorentheorie Schachter und Singer
- Musterberufsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer: - Sicherung der freien Berufsausübung- Förderung des Vertrauens zwischen Psychotherapeuten und ihren Patienten- Hinwirkung auf berufswürdiges Verhalten (nicht schlecht über andere Psychotherapeuten sprechen)
- Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung - Vormoalisches Niveau/präkonventionelle Ebene (bis ca. 9 Jahre): 1. Stufe: Strafe u Gehorsam 2. Stufe: naiver, instrumenteller Hedonismus (eine nur an momentanen Genüssen orientierte egoistische Lebenseinstellung) - Konventionelles Niveau (bis ca 17 Jahre): 3. Stufe: Interpersonale- oder Gruppenperspektive 4. Stufe: Gesellschaftsperspektive - postkonventionelles Niveau (ab Adoleszenz): 5. Stufe: Orientierung am Gesellschaftsvertrag 6. Stufe Orientierung an allg. Prinzipien
- Welcher Sachverhalt wird im § 35a des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) geregelt? Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
- Welcher Sachverhalt wird im § 8a (SGB VIII) geregelt? Kindeswohlgefährdung
- 4 Phasen der personenspezifischen Bindung nach Ainsworth - Geburt bis 3. Monat: Phase der eingeschränkten Diskrimination der Bindungsperson - 3.-6. Lebensmonat: Phase der diskriminierenden sozialen Responsivität (Baby differenziert zwischen vertrauten und fremden Personen) - 7.-9. Monat: Phase der mentalen Repräsentanz der Bindungspersones zeigt jetzt eine klar definierte Bindung an die primäre Bezugsperson mit auffallender Verminderung der Freundlichkeit gegenüber anderen Personen (Fremdeln). - 9. Monat bis 3.: Phase der zielkorrigierten PartnerschaftEmpathiefähigkeit und es ist möglich, dass Kinder jetzt mit kurzen Verzögerungen umgehen können, also z. B. verstehen, wenn die Bindungsperson zum Kind sagt, es soll noch kurz warten, bis sie ihm etwas geben kann). alle Kinder bilden eine personenbezogene Bindung aus, vorausgesetzt sie haben ein Minimum an Interaktionsmöglichkeiten. Qualität der Bindung erfasste A. mit dem Fremde-Situations-Test, 1978
- Kanfer unterscheidet drei Stufen der kontrollierten Selbstregulation: 1. Selbstbeobachtung2. Selbstbewertung3. Selbstverstärkung (Verstärkung und Bestrafung - operante Konditionierung)
- Theorie der Selbstregulation (Bandura) geht über in die Selbstwirksamkeitserwartung Selbstbeobachtung Selbstbewertung das Erreichte wird mit den eigenen internen Standards (Anspruchsniveau, Ziele) abgeglichen. Diese Standards entspringen ausschließlich den inneren Eigenschaften einer Person. Selbstreaktion„materiellen Belohnung“ (z. B. das Kaffeepäuschen nach erfolgreicher Erledigung eines wichtigen Teilabschnittes oder die „Verweigerung“ eines Kino-Abends, so lange sich die dreckige Wäsche noch im Kleidersack türmt). Zum anderen folgen aus der Selbstbewertung sowohl affektive als auch kognitive Reaktionen. Affektive Reaktionen Stolz oder Unzufriedenheit. Die kognitiven Reaktionen umfassen vor allem die Einschätzung, wie gut man seine Ziele erreicht hat. Dadurch entsteht schließlich die Erwartung, bestimmte Aufgaben eher gut oder schlecht bewältigen zu können (Selbstwirksamkeitserwartung).
- Kognitive Dissonanz Festinger Dissonanz entsteht, wenn eine Person das Gefühl hat, inkompetent oder unmoralisch gehandelt zu haben, wenn ein Verhalten negative Konsequenzen für sich selbst oder andere hervorruft oder wenn zwei oder mehr Gedanken das Verhalten oder Handlungen blockieren Wertüberzeugungen Vegan vs. Tierversuche wegen Medikamenten
- Kognitive Verhaltensmodifikation nach Meichenbaum (2010) a,) Selbstinstruktionstrraining b.) Stressimpfungstraining Selbstinstruktionstraining Ziel: Handlungsanweisungen an sich selbst geben Durchführung Modelllernen: Therapeut führt unter lautem Sprechen eine Aufgabe durchOffene externale Instruktion: Pat. führt die Aufgabe aus, während Therapeut Anweisung laut vorspricht. Offene internale Instruktion: Pat. spricht sich selber laut die Anweisung vor und führt die Aufgabe durchAusblednung der offenen Instruktion: Pat. spricht die Anweisung nur noch leise Verdeckte Selbstinstruktion: Pat. gibt sich die Anweisungen nur noch internalisiert Stressimpfungstraining Ziel: Bewältigung allgemeiner Stress- und Belastungssituationen Übungsphase: Vermittlung kognitiver Strategien im Umgang mit Stress, z.B. durch positive Selbstverbalisationen, Entspannung und RollenspielenAnwendungsphase: Einsatz der gelernten Bewältigungsfertigkeiten im Alltag