19
BWL UI (Subject) / Grundlagen der BWL (Lesson)
Advertisement
- Def Wirtschaften Disponieren über knappe Güter Güterknappheit führt zu unerfüllten wünschen, wodurch eine Anstrengung zum erlangen dieser Güter aufgewendet werden muss
- Wirtschaftsgüter Typen Input/ Output Güter Konsum/ Produktionsgüter Verbrauchs/ Gebrauchsgüter
- freie Güter kein Mangel, daher keine kosten
- homo oeconomicus -rationales Handeln(ökonomisches Prinzip) -maximaler Eigennutzen -Vollständige information zur Bewertung der Handlungssituationen
- ökonomisches Prinzip, Maximierungs, Minimierung, Optimierungsprinzip -optimierung aus Verhältnis von Produktionseinsatz und Produktionsergebnis --> beste alternative Maximierungsprinzip: - Aus gegebenem Einsatz Maximales Ergebnis erzielen Minimierungsprinzip: -für gegebenes ergebnis minimalen Einsatz/Aufwand Optimierungsprinzip: -Optimales Verhältnis aus wenig Einsatz und viel Ergebnis
- unvollkommene Information keine sicherheit über: -alle Handlungsalternativen ex ante berücksichtigt? - gewählte Option ex post auch die richtige Wahl? --> nach ökonomischem Prinzip richtige Entscheidung getroffen? --> realitätsnähere modellierung des ökonomischen Prinzips --> nur noch Optimum unter gegebenem Informationsstand zu finden
- Produktivität, Wirtschaftlichkeit Formeln Produktivität= Output/ Input --> probleme bei heterogenen Inputs (Lösung: partielle Produktivität wie Arbeitsproduktivität) Wirtschaftlichkeit= Ertrag/ Aufwand
- Prinzipal-Agenten-Theroie teil der neuen Institutionenökonomie! --> brachte BWL und VWL wieder näher zusammen -Auftragsverhältnis zwischen Prinzipal (Auftraggeber) und Agenten (Ausführer) -unvollständige verträge durch asymmetrische Informationen Ziel: optimale gestaltung dieser Verträge
- asymmetrische Information Hidden Actions: -Prinzipal kann Aktionen des Agenten nicht vollständig beobachten -zB agent arbeitet ineffizient für Prinzipal aber nutzenmaximierend für sich --> moral hazard -Lösung: anreize zu gutem Verhalten geben Hidden Charakteristics: -Charakter/ Qualität des Agenten ist nicht ex ante bekannt -zB vertrag kommt nicht zu stande weil dem prinzipal das risiko einen schlechten Agenten zu beauftragen scheut - Signalling/Screening durch Agenten/Prinzpal
- Betriebe -Wirtschaftseinheiten -Fremdbedarfsdecker -nehmen teil an arbeitsteiligem Wirtschatsprozess --> Arbeitsteilung --> Spezialisierungsvorteile
- Advertisement
- optimale Betriebsgröße nach Coase marginale marketing costs = marginale Organisationskosten --> marketing costs: Kosten zur Nutzung des Preismechanismus auf Märkten --> organisationskosten: steigen überproportional mit steigender Anzahl betriebsinterner Aktivitäten
- Transaktionskostenansatz nach Williamson -Konkretisiert das Konzept des Güteraustauschs über einen Markt -Austausch, Überwachug und Durchfühtung von Property Rights verursachen Transaktionskosten - Begrenzte Rationalität und Opportunismus -ex ante Transaktionskosten: Informationskosten, Verhandlungskosten -ex post: Kontrollkosten, Nachverhandlungskosten
- Bestimmungsfaktoren eines Betriebes Finanzielles GG Prinzip der Wirtschaftlichkeit Produktionsfaktoren (Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe)
- Marktwirtschaft Betrieb = Unternehmung -Selbstbestimmung des Wirtschaftsplans (Autonomieprinzip) -Erwerbswirtschaftliches Prinzip (Gewinnmaximierung) - Prinzip des Privateigentums
- Planwirtschaft Betrieb= Organ der Gesamtwirtschaft -Zetraler Volkswirtschaftsplan (Organprinzip) -Prinzip der Planerfüllung -Prinzip des Gemeineigentums -zB DDR
- Typen einer Unternehmung Aufteilung nach: Art der Leistung (Sachleistung/Dienstleistung) Betriebsgröße Wirtschaftszweig
- Mangagementfunktionen Sachbezogen: Planun, Steuerung, Organisation, Kontrolle Personenbezogene: Personalführung
- Sachbezogene Unternehmensführung Planung: Zielbestimmung, Analysieren, Strategien entwickeln/auswählen Steuerung/Organisation: Einsatzplanung, Aufgaben festlegen,... Kontrolle: Ergebnismessung, Abweichungsermittlung, Anpassungsentscheidungen treffen
- Führungsentscheidungen versch. Arten Typ 1: Idealtypologische Führungsenteidung -Ent. hat besondere Bedeutung für Vermögens-/ Ertragslage -aus dem Ganzen der Unternehmung treffen -nicht delegierbar -zB: Strategiefestlegung, Führungsstellenbesetzung, Organisation Typ 2: Realtypologische Führungsentscheidung -Unternehmenspolitische Richtlinienentscheidungen -unter Stress -außergewöhnlicher Fall