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Gesundheitspsychologie Aufbau (Subject) / Studie #1 (Lesson)
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- Hintergrund (1/2) - 3 Punkte o CHD ist die häufigste Todesursache o PCI hat die Krankenhauszeit deutlich reduziert, nach 24h können Patienten schon raus und heim àallerdings wenig Zeit, Krankheitsfaktoren kennenzulernen o Verantwortung für die Gesundheit liegt also völlig beim Patienten
- Hintergrund (2/2) - Punkt 3 o Bislang gezeigt: 40% der Patienten leiden ein Jahr später wieder an etwas;; nur 27% wussten, dass sie immer noch was machen müssten[PJ1] o Viele Informationen über soziale Unterstützung, sie orientieren sich an der Theorie von Cohen and Wills, und geben viele Evidenzen zu dem Thema. Niedrige Soziale Unterstützung hat teil an dem CHD-Risiko, genauso hoch wie Rauchen, ungesund essen, ..... àviele gute Anteile darin, wenn man soz. Unterstützung erhält o Hier geht es nochmal genau um die PCI, die sehr beliebt ist, wie hoch hier die soziale Unterstützung ist und welche Variablen damit verknüpft sind [PJ2]
- Fragestellungen: o Welche Art von sozialer Unterstützung erhalten Patienten mit KHK nach PCI? o Welche Hintergrundvariablen sind mit wahrgenommener Unterstützung (bei PCI) verwandt?
- Methodik (2) o Studie wurde durchgeführt in Finnland o Selbstentwickelter Fragebogen (SSCHD = Social Support of People with Coronary Heart Disease Instrument)
- Selbstentwickelter Fragebogen (SSCHD = Social Support of People with Coronary Heart Disease Instrument) Beruht auf Cohen and Wills Theorie (1985) Drei Arten: Informational (7 Items), Emotional (4 Items) and Functional (3 Items) Zusätzlich 16 Hintergrund Variablen (Gesundheitsverhalten, Bildung, …) --> Wurde überprüft, indem 3 Krankenschwestern und 15 professionelle Menschen befragt wurden und ihr Feedback gegeben haben.
- Kritik am selbstentwickelten Fragebogen informationale Unterstützung = „Leute erhalten Unterstützung, Informationen, Empfehlungen“, funktionale Unterstützung „eit geben, beraten, sich kümmern“. Im Fragebogen aber eher informationale „das weiß ich, das nicht“, und funktionale Kooperation mit healthcare professionals, wie haben sie sich gekümmert, konnte man ihnen gut Fragen stellen etc.) Sehr gut beschrieben! Items alle klargemacht, sodass man sofort wusste, worum es geht.
- Teilnehmer: 418 572 potentielle, davon 520 Zustimmung gegeben, davon 416 komplett geantwortet, 2 rejected Mussten Finnen sein, finnisch gut sprechen, kamen aus fünf Krankenhäusern in Finnland, durften nicht geistig eingeschränkt sein 4 Monate nach PCI befragt
- Auswertung: Explorative Faktorenanalyse (EFA) Univariate Analyse (Kreuztabellen) Logistische Regressionsanalyse (multivariate logistische Regression)
- 1. Explorative Faktorenanalyse (EFA) drei Faktoren haben 59,3% aller Varianz aufgeklärt Cronbachs a wurde bestimmt, informationell 0.84, emotional 0.6, funktional 0.9 -> Eigenwerte der Faktoren: den höchsten von informationellem Support 4+7+3 = 14 Items, N also mindestens 70 -> weitaus höher, sehr gut! In zwei Kategorien eingeteilt -> Skalen von 1-5. Unter 3 = „low social Support“, über 3 = „high social support“, ansonsten generell sehr viel dichotom/kategorisch statt dimensional
- 2. Univariate Analyse (Kreuztabellen) Zusammenhang zwischen den einzelnen Variablen aus Social Support und Background Variables („Innerhalb der Statistik drückt univariat aus, dass die betrachtete Messgröße eindimensional ist, selbst wenn sie von mehreren Variablen abhängt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Messgröße die eindimensionale abhängige Variable eines Zufallsexperimentes oder die Merkmalsausprägung einer eindimensionalen Zufallsvariable ist. Die Beobachtungen können dann einzeln dargestellt werden.“)
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- 3. Logistische Regressionsanalyse (multivariate logistische Regression) Alle signifikanten Faktoren wurden ausgewählt und eingefügt Alles mit p< .05 als signifikant Odd’s Ratio erstellt, um zu vergleichen
- Ergebnisse (Kurzform) / Background Variablen (4) Sehr viele waren männlich, und auch verheiratet/zusammenlebend Weniger als die Hälfte hat Sport gemacht, nur 9% haben genug Gemüse gegessen, und nur 41% haben nicht zu viel Alkohol getrunken Waren im Durchschnitt 4,7 Jahre erkrankt, 37% hatten AMI (Herzinfarkt),23% PCI; 12,5% Koronare Bypass Crafting Sehr viel Support gefühlt:Informational: über 90%, recht gleich, Emtoional; über 90%, Freunde nur 87%, andere Patienten nur 60,3%, Funktional: 85%
- Ergebnisse Informationaler Support: o bei kanpp 96%, Höher wenn: männliche Teilnehmer & Leute, die häufig Sport machen o Männer fühlen mehr, in mehreren Untervariablen auch signifikant o Physische Aktivität 30Min am Tag, mehr als 3 Tage die Woche àmehr Ahnung über Risikofaktoren, mehr ADvice on Physical Erxercise, da schwächstes Item o Previous AMI signifikant bei Advice on Physical Exercise
- Ergebnisse Emotionaler Support: ca. 95% hohe soziale Unterstützung wichtigster Punkt: unterstützung durch die Familie Höher wenn: Verheiratet oder Zusammenlebend >Ehestatus sehr wichtig, Besser dran, wenn man Verheiratet ist „next of kin“ -> fühlen Frauen mehr Wenn längeres Leiden an KHK oder höhere Bildung, dann mehr support from other cardiac patients Unterstüzung durch andere Patienten am schwächsten als Item -> wegen kurzer Krankenhausaufenthaltsdauer?
- Ergebnisse funktionaler Support: knapp 85% hoch schwächstes Item: ob Ärzte es interessiet wie die Patienten mit CHD umgehen Höher wenn: Männliches Geschlecht und Clerical Worker Status(Bürokraft) Männer fühlen sich besser. Clerical Worker (Bürokraft) auch, danach Arbeiter (KRITIK: Steht nicht, ob die schon arbeiten) Auch verheiratete besser
- Diskussion (Studienintern): (6) Das Ziel war: die Arten von Sozialer Unterstützung beschreiben, und was damit verknüpft ist. Interessant: viele, die wussten, wie man sich zu benehmen hat, haben es trotzdem nicht getan. Sehr schwaches Item war „Information on physical exercise“ -> warum? Ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Überlegung: Soziale Unterstützung ist hier Schlüsselvariable? Frauen hatten einen „lower sense“ von sozialer Unterstützung (andere Bedürfnisse vielleicht auch die ungleiche Verteilung von Männern vs. Frauen?) Nach einem AMI (Herzinfarkt) konnten die Leute mehr wissen >hängt evtl zusammen mit besserer Beratung Verheiratete Menschen >protektiver Faktor? Man soll sich mehr auf Single Patients konzentrieren. :-) Leute haben sich durch Krankenschwestern etc. weniger unterstützt gefühlt, wenn sie schon mal einen Infarkt (AMI) hatten, oder Single waren.
- Limitierungen (Studienintern): (4) - Man hat sehr wenige mit niedriger sozialer Unterstützung - 13-19% pro Research Center rekrutiert, weil alle gleichberechtigt waren, hier inkludiert zu werden. - Faktorladung von „support from other patients“ war ziemlich gering (.34) - SSCHD: Hintergrundvariablen teils kontinuierlich, teils dichotom, Sozioökonomische Variablen hätten besser sein können (z.B. jährliches Einkommen) >Kausalität nicht zu finden, nur Korrelation
- (1) die Relevanz für das Thema (in theoretischer und praktischer Hinsicht) - theoretisch: o KHK ist die häufigste Todesursache àwichtig zu wissen, was präventiv und interventionsmäßig wirkt o Soziale Unterstützung sagt sehr viel aus, was schon vorherige Studien herausgefunden haben, sagt auch viel über Sport etc. aus àwichtig zu untersuchen, welche Arten der sozialen Unterstützung hier mit was zusammenhängen - Praktisch: o ¾ der Patienten sind männlich, da höherer Risikofaktor -> aber wenn man sich die Studie anschaut, werden Frauen weniger unterstützt àman sollte darauf wohl mehr achten ! o Patienten werden schon nach 24h entlassen àworauf ist verstärkt zu achten? o Patienten wissen häufig nicht, wie ernst etwas ist àviele haben zu wenig gegessen, zu viel gesoffen, geraucht, oder zu wenig Sport gemacht, OBWOHL sie wussten, wie wichtig es ist.
- (2) der Erkenntnisgewinn („what does this study add to what is known“) - Soziale Gesellschaft scheint sehr wichtig zu sein - Man sollte mehr auf die Individuen achten, vor allem Alleinlebende und Frauen - Leute, die weniger Sport machen, als sie sollten, scheinen auch weniger soziale Unterstützung zu spüren àmachen sie evtl weniger Sport, WEIL sie weniger erhalten? Ebenfalls ein wichtiger Risikofaktor! - Man sollte Leute generell besser beraten àdann kommen sie näher an die AMIs heran.
- (3) die kritische Würdigung der Methodik: positiv - Fragebogen: Bei Neuentwicklung des Fragebogens erstmal Probelauf gemacht, um klarere Definitionen zu bekommen, Hintergrundvariablen genommen, die Risikofaktoren darstellen - Stichprobe: Große Stichprobe, von 5 Krankenhäusern genommen, sowohl lokal, als auch universitär, außer beim Geschlecht gut verteilte Werte, aus jeder Profession Leute dabei, ... Bei der Stichprobe darauf geachtet, dass die Leute alles richtig wahrnehmen, die Sprache sprechen, etc. - Limitierungen selber angesprochen - Fragebogen sehr ausführlich beschrieben, alles sehr verständlich
- (3) die kritische Würdigung der Methodik: negativ - Fragebögen: o Arbeitsstatus und Profession wurden getrennt erhoben àkann man da wirklich Zusammenhänge finden? Vielleicht arbeiten Farmer ja beispielsweise generell länger als ein Bürohengst, dann wären zwei Korrelationen zu finden, wo eigentlich nur eine sein sollte o Informationale soziale Unterstützung àHier sind zwar 7 Variablen, aber keine dreht sich um Unterstützung, es scheint eher darum zu gehen, was man alles weiß, und womit man sich auskennt („perceived information“). àvielleicht interessanter herauszufinden, wie häufig man unterstützt wird, was einem reicht, dann genauere Ergebnisse o Generell wenige Items, es wird immer sehr direkt gefragt „fühlst du dich unterstützt?“ o Social Support wird sehr zukunftsorientiert gefragt „opportunity to ask healthcare professionals“, und nicht vergangenheitsorientiert. o - Auswertung: o Sehr kategorische Variablen. (Blutdruck, Cholesterol, ...) àMan hätte lieber mehr Informationen sammeln sollen, und nicht dichotom auswerten - „I have received support“ ≠ „I am important“ (Fragebogen) o Unter 3 = low, über 3 = high àvielleicht besser aufgeteilt gewesen? Ab wann ist es wirklich high? - Die Ergebnisse zeigen, dass sehr viele sich sehr hoch unterstützt gefühlt haben (Level 5/5) àvielleicht nächstes Mal eine breitere Skala, sodass man mehr Unterschiede finden kann? - Man hätte Gründe vielleicht eher suchen sollen èFrauen scheinen weniger Support wahrzunehmen, aber vielleicht haben sie einfach eine andere Schwelle? - Mehr Frauen hätten erhoben werden sollen/können.