Wirtschaft (Subject) / Soziale Marktwirtschaft (Lesson)

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  • Aufgaben der Sozialen Marktwirtschaft Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates in der sozialen Marktwirtschaft ist die Schaffung eines rechtlichen Rahmens, innerhalb dessen sich das wirtschaftliche Handeln abspielen kann. Dazu gehört die Sicherung persönlicher Freiheitsrechte wie das Recht auf freie wirtschaftliche Betätigung die Möglichkeit, ein selbstständiges Gewerbe gründen zu können, das Privateigentum an den Produktionsmitteln oder das Recht, Vereinigungen zur Wahrung wirtschaftlicher und sozialer Interessen zu bilden. Die Gewährleistung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs sowie dessen Erhaltung durch eine funktionsfähige Wettbewerbsordnung, die wettbewerbsbeschränkende Vorgänge auf den Märkten verhindert, sind ebenfalls von grundsätzlicher Bedeutung. Weitere Gestaltungsmerkmale der sozialen Marktwirtschaft sind z. B. freie Preisbildung für Güter und Leistungen am Markt, Gewinnstreben als Leistungsanreiz, eine von staatlichen Weisungen unabhängige Zentralbank, das Recht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, über ihre jeweiligen Verbände die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung ohne staatlichen Eingriff zu regeln (Tarifautonomie), eine aktive Wirtschafts-, Konjunktur- und Steuerpolitik des Staates ein Netz von Sozialleistungen, das z. B. Alte, Kranke, Einkommensschwache oder Arbeitslose vor wirtschaftlicher Not schützt, wenn eine Eigenversorgung nicht möglich ist. Der Anspruch der sozialen Marktwirtschaft ist, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder hohe Güterversorgung zu verwirklichen, gleichzeitig aber deren Nachteile wie zerstörerischer Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht oder unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen (z. B. Arbeitslosigkeit) zu vermeiden. Die Zielsetzung der sozialen Marktwirtschaft ist deshalb ein größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung. Der Staat verhält sich aus diesem Grund nicht passiv, sondern greift aktiv in das Wirtschaftsgeschehen z. B. durch konjunkturpolitische, wettbewerbspolitische und sozialpolitische Maßnahmen ein. Eingriffe des Staates in die Wirtschaft erfolgen im allgemeinen Interesse und in solchen Bereichen, wo Anbieter oder Nachfrager durch angepasste, marktwirtschaftlich vertretbare Maßnahmen geschützt werden müssen (z. B. beim Verbraucherschutz oder der Wettbewerbsgesetzgebung).
  • Wirtschaftspolitische Zielsetzungen des Staates Der Staat wirkt auf den kjunkturellen Verlauf des Wirtschaftsgeschehen ein. Seine Hauptziele sind: Stabilität des Preisniveaus Vollbeschäftigung außenwirtschaftliches Gleichgewicht Wirtschaftswachstum Abgeleitete Ziele sind: gerechtere Einkommensverteilung verantwortungsbewusste Umweltpolitik gerechtere Verteilung der vorhandenen Arbeit
  • Hauptträger der Wirtschaftspolitik Geldpolitik Fiskalpolitik Außenwirtschaftspolitik Lohnpolitik
  • Ordnungsmerkmale der sozialen Marktwirtschaft Privateigentum und Sozialbindung des Eigentums Unabhängigkeit der Wirtschafstsubjekte Marktpreisbildung Tarifautonomie der Sozialpartner Schutz des Wettbewerbs ( Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen / unlauteren Wettbewerb) Sozialpolitik des Staates mit Transferleistungen Allgemeine Wirtschaftspolitik des Staates
  • Formel Bruttoinlandsprodukt    Produktionswert zu den jeweiligen Herstellungspreisen - Vorleistungen = Summe der Bruttowerschöpfung der Wirtschaftsbereiche + Gütersteuern - Gütersubventionen = Bruttoinlandsprodukt Der Wert aller Güter und Dienstleistungen , die innerhalb er Grenzen einer Volkswirtschaft  während einer Abrechnungsperiode erstellt, verwendetund verteilt werden.
  • Formel Bruttonationaleinkommen    Bruttoinlandsprodukt - Inlandseinkommenvon Ausländern + Auslandseinkommen von Inländern = Bruttonationaleinkommen Gesamtwert aller von Inländern weltweit wärhren einer Abrechnungsperiode in einer Volkswirtschaft erzeugten Güter (Waren und Dienstleistungen)
  • Formel Nettoinlandsprodukt    Bruttoinlandsprodukt - Abschreibungen = Nettoinlandsprodukt
  • Formel Volkseinkommen    Nettonationaleinkommen - Produktions- und Importabgaben + Subventionen = Volkseinkommen (Gesamtergebnis der durch die Produktionsfaktoren Arbeit, Unternehmerleistung und Kapital erzielten Einkommen)