psychologische diagnostik (Subject) / 3. Itemgewinnung (Lesson)
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1. Deduktive 2. Externale 3. Induktive Methode
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- Nennen Sie drei Strategien zur Itemgewinnung. 1. Deduktive Methode / rationale Konstruktion 2. Externale Methode 3. Induktive Methode
- Kennzeichnen Sie das Prinzip der deduktiven Methode zur Itemgenerierung. Konstrukt -> Items Prinzip: Auf Grundlage einer bereits vorhandenen Theorie generiert man Items, die eine gute Beschreibung des Merkmals liefern Orientierung an aktueller Forschung, Übersichtsarbeiten, verschiedener theoretischer Modelle (ein oder mehrere in Test integrieren) Vorsicht bei Itemformulierung: Validierung des Tests nötig
- Was versteht man unter der Induktiven Konstruktion? Items --> Konstrukt Ansatzpunkt: unklare Vorstellung über Konstrukt / relevante Gruppen, es fehlt an theoretischer Basis # klaren Formulierungen Möglicherweise gibt es enge Verwandtschaft zu etablierten Konstrukten, die aber nicht 100% übereinstimmen Beginn mit Generierung von Items, die dem vagen Konstrukt entsprechen könnten Gefahr: Aufnahme von Aussagen, die Merkmal gar nicht gut messen Methodische Lösung: Faktorenanalyse
- Nennen Sie Vor- und Nachteile der externalen Konstruktion. (+) Validität bereits durch die Skalenkonstruktion gewährleistet (die im Auffinden diskriminierender Items besteht, konsolidiert durch Kreuzvalidierung) (+) Items häufig undurchschaubar/nicht leicht verfälschbar; Validität gilt nur für die Unterscheidung derjenigen Gruppen voneinander, die der Itemauswahl zugrunde lagen. (-) Skalen häufig intern nicht sehr konsistent und in ihrer Dimensionalität eher unbestimmt; streng genommen verbietet sich dadurch eine dimensionale Interpretation unterschiedlich hoher Punktwerte. Diese dürften nur im Sinne von unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten für die Zugehörigkeit zu einer der Gruppen aufgefasst werden, die am Anfang der Skalenkonstruktion standen. (-)Externale Skalen sind empfindlich gegenüber Prozessen, die im Laufe der Zeit die Bedingungen für das Entstehen sozialer Gruppen wie Depressive, Alkoholiker und »Unfäller« ändern.
- Was versteht man unter der externalen Konstruktion? Items --> Messinstrument Ansatzpunkt: Vorliegen verschiedener Gruppen von Personen als Teil der sozialen Realität (z.B.: Berufsgruppen, psych. Störungen, Altersgruppen...) KEINE THEORETISCHE FUNDIERUNG --> Vorgabe möglichst großer und inhaltlich breit gefächerter Anzahl von Items, die zwischen den Gruppen empirisch diskriminieren Die Items, welche die Gruppen statistisch bedeutsam voneinander unterscheiden, werden ausgewählt und zu Skalen zusammengefasst Danach Prüfung der DISKRIMINATIONSKRAFT an anderen representativ vergleichbaren Gruppen (Kreuzvalidierung)
