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Förderschwerpunkt Lernen 2 (Subject) / INVO-Metakognition, Motivation, Feedback (Lesson)

Kognition, Motivation, Feedback

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  • Wodurch unterscheiden sich kognitive Strategien von metakognitiven Strategien? - Kognitive Strategien dienen der Erarbeitung, Strukturierung, Nutzung und Festigung von Wissen. - Metakognitive Strategien dienen zur Überprüfung und Einordnung von vorhandenem und neuen Wissen. Selbstkontrolle und Selbstregulation.
  • Geben Sie Beispiele für kognitive Lernstrategien. Kognitive Lernstrategien: Mnemotechnische Strategien (Pures Wiederholen, Schlüsselwortmethode: "bean" lernen wollen; Suche nach ähnlich klingendem Wort "Biene"; Bild(Biene auf Bohne sitzend)--> Abstraktion liefert Antwort) Strukturierende Strategien (Reduktion, innere Verknüpfung des Materials: Skizzen, Diagramme, mentale Modelle: Herstellung mentaler Netze, um zu erinnern; Studierende mit Wissen über mentale Modelle, erinnerten mehr als doppelt so viel vom gelesenen Text, als die Kontrollgruppe) Generative Strategien (tieferes Verständnis erzeugen: Elaboration, Verknüpfung mit Vorwissen: Analogiebildung: "Stromfluss" im elektr. Stromkreis--> Vorstellung Wasserfluss in Röhrensystem--> Ventil =Schalter, Druck=Spannung)
  • Welche übergeordneten metakognitiven (exekutive/kontrollierende Prozesse) spielen für erfolgreiches Lernen eine Rolle? Planung eigener Lernprozesse: Ziele Überwachung der Lernprozesse: Ist-Soll-Diskrepanz, Evaluation, Korrektur Steuerung eigener Lernprozesse: Bewertung, Regulation
  • Welche Komponenten metakognitiver Prozesse können Sie über die exekutiven Prozesse hinaus noch benennen? systemisches Wissen (Wissen über kognitives System und seine Funktionsgesetze: Lernanforderungen) epistemisches Wissen(Wissen über Gedächtniszustände) Sensitivität für die Möglichkeiten kognitiver Aktivitäten (Erfahrungswissen/Intuition) Metakognitive Erfahrungen bzgl. der eigenen kognitiven Aktivität(bewusste Empfindungen/affektive Zustände)
  • Welche 4 Phasen lassen sich beim Strategieerwerb beschreiben? Phase: Mediationsdefizit (Kinder nicht in der Lage auch mit kompetenten Modellen strategisches Verhalten zu produzieren. Phase: Produktionsdefizit (Umsetzung der Strategie mit Anleitung möglich, aber kein spontanes Einsetzen der Strategie) Phase: Nutzungsdefizit ( Strategie wird spontan hervorgebracht, hat jedoch keine genügende Wirkung auf Lernleistung - Motivationstal) Phase: Effektiver Strategiegebrauch
  • Was sind intrinsische und extrinsische Motivation? intrinsische Motivation: die Handlung selbst ist Motivator, Flow-Effekt: völliges Aufgehen in einer Aufgabe; Motivatoren: Erfolgserlebnisse, Spaß, Vorlieben, Hobbys; Wirkung über längeren Zeitraum, robust extrinsische Motivation: ein Handlungsergebnis wird belohnt und motiviert dadurch, beinhaltet Aktivierung, Richtung, Dauer; flüchtig, unstet, wirkt sich negativ auf intrinsische Motivation aus
  • Welche 4 Phasen der Handlungssteuerung werden im Rubikon-Modell beschrieben? Prädezisionale Phase: Motivation, Wählen aus Handlungsalternativen Präaktionale Phase: Volition, Zielsetzung (Beschreibung Willensprozesse, Feedback zu diesen; Ziele wirken aktivierend --> Leistung) Aktionale Phase: Volition, Handeln (Umsetzung eigener Handlungsintention und Erhaltung der Handlung bis zur Zielerreichung --> Kontrolle, Regulation) Postaktionale Phase: Motivation, Bewerten der Handlung nach Beendigung, Ursachenklärung und erlebte Gerechtigkeit (Lohn/Aufwand)
  • Modell nach Atkinson (1957) hinsichtlich der Konstrukte "Hoffnung auf Erfolg" HE und "Furcht vor Misserfolg" FM. Untersuchung:Leistungsmotivation ist Ergebnis des Konflikts zwischen Annäherungs- und Vermeidungstendenzen Annäherungstendenz bei Hoffnung auf Erfolg und nachfolgendem Gefühl von Stolz/Erfolg motiviert Vermeidungstendenz bei FM und nachfolgendem Gefühl von Scham/Misserfolg demotiviert
  • Kausalattributionsmuster bei lernschwachen Kindern Weiner 1994: Ursachenzuschreibung variable eigene und fremde Anstrengung eigene und fremde Müdigkeit /Stimmung Zufall Rheinberg und Krug 1993: Erfolg: zu leichte Aufgaben, Glück, Zufall Misserfolg: mangelnde Begabung, Unfähigkeit --> Misserfolgsvermeidung; Selbstbewertung negativ, da neg. Gefühl nach Misserfolg größer, als pos. nach Erfolg Generell Ursachenzuschreibung: Internal: Begabung, Fähigkeit, Anstrengung, External: Aufgabenschwierigkeit,Glück/ Pech
  • Erklärung Ausprägung Leistungsmotivation vor dem Hintergrund der Erfolgserwartung und Aufgabenschwierigkeit. Schüler mit geringer Leistungsmotivation: a) vermeiden leistungsthematisch relevante Situationen und haben wenig Hoffnung auf Erfolg b) wählen Anspruchsniveau in den Extremen (leicht/schwer) Verknüpfung von Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg wird mit subjektiver Erfolgserwartung verknüpft und ergibt Leistungsmotivation
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  • Was sind wichtige Komponenten des Super-Motivationsansatzes nach Spitzer 1996? Je mehr "Motivatoren" der Kontext einer Tätigkeit enthält, desto motivierender wird die Tätigkeit empfunden. Gestaltung der Lernumgebung mit den Motivatoren: Aktion (Teilhabe), Spaß, Abwechslung, Auswahl, soziale Interaktion, Fehlertoleranz, Erfolgsmessung, Feedback, Herausforderung, Anerkennung