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Konsumentenverhalten und Marktforschung (Subject) / Lektion 08 (Stichproben) (Lesson)
- Stichprobenauswahlverfahren (zufallsorientierte Verfahren) - einfache Stichprobenverfahren (alle Elemente der Grundgesamtheit haben die gleiche Chance in die Stichprobe zu gelangen; in der Praxis selten, da die Grundgesamtheit oft nicht bekannt ist) - geschichtete Stichprobenverfahren (Grundgesamtheit wird in homogene Untergruppen (Schichten) unterteilt; Ergebnisse werden nach dem Verhältnis der Schichten gewichtet) - Flächenstichprobenverfahren (Unterteilung des Marktes (Grundgesamtheit) in kleine regionale Gebiete; Zusammenführung der Ergebnisse zu einer Gesamtstichprobe; Spezialfall der Klumpenauswahl) - Klumpenauswahl (Unterteilung der Grundgesamtheit in Erhebungseinheiten)
- Stichprobenauswahlverfahren (nicht zufallsorientierte Verfahren) - Konzentrationsauswahl (Bezug auf die „wichtigsten“ Befragten; z.B. nur Kinder bei Schokolade, keine Erwachsenen) - Quotenauswahl (bewusste Auswahl in Form vorgegebener Merkmalsverteilungen)
- Voll- und Teilerhebung - Vollerhebung bezeichnet die Erhebung aller Elemente (in der Marktforschung selten) - Teilerhebung untersucht lediglich ausgewählte Elemente (in der Marktforschung meistens)
- Stichprobengröße - Stichprobengröße = Anzahl der für eine Untersuchung benötigten Probanden, um statistische Kenngrößen einer Grundgesamtheit zu ermitteln - Stichprobe = Teilmenge aus einer Population definiert, die mittels eines bestimmten Auswahlverfahrens gewonnen wurde - Trend = Richtung einer statistischen Reihe, Schlüsse über Weiterentwicklung - Hochrechnung = von Stichprobenergebnissen auf die Werte in der Grundgesamtheit schließen - Stichprobenfehler = Abweichung zwischen Stichprobenergebnis und wahrem Wert der Grundgesamtheit (je homogener die Grundgesamtheit, desto geringer Streuung und Stichprobenfehler) - Güte einer Schätzung ist abhängig von den Variablen und der Stichprobe - Repräsentativität = die Stichprobe muss der Grundgesamtheit in ihrer Zusammensetzung möglichst stark ähneln / die Stichprobe spiegelt die Grundgesamtheit wider
- Werte - Mittelwert (arithmetisches Mittel, Durchschnittswert) = Summe der Glieder/Anzahl der Glieder - häufigster Wert (Welcher Wert wird am häufigsten genannt?) - Zentralwert (Median, Wert der in einer geordneten Reihe in der Mitte liegt) - gewogenes arithmetisches Mittel = jeder Wert mit der Häufigkeit seines Vorkommens multipliziert/ Summe der Häufigkeiten
- Streuungsparameter - Spannweite (Differenz aus dem kleinsten und dem größten Wert) - Varianz (quadratische Abweichung der Merkmalswerte) - Standardabweichung (Wurzel der Varianz -> Abweichung der Merkmalswerte)
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