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Gesundheits- und Krankenpflegerin (Subject) / Atmung (Lesson)

Bischoff

This lesson was created by LizJonana.

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  • Apnoe Atemstillstand Ursachen: Verletzungen der Atemwege, Lähmungen des Atemzentrums, Lähmung der Atemmuskulatur führt in 3-5 Minuten zum Tod Erste Hilfe: ABC (Airway, Breathing, Circulation)
  • Dyspnoe Ein- oder Ausatmungsphase gestört Bei Ruhe und Anstrengung kann sie Auftreten Vorkommen: Einengung der oberen Atemwege, Herz-Lungen-Krankheiten, Störungen des Atemzentrums Empfinden: Angst, Beklemmungen, Kurzatmigkeit, Lufthunger
  • Norm AZ/Minute Neugeborene: 40-45 Kleinkinder: 25-30 Erwachsene: 16-20
  • Atemzug einmal Aus- und Einatmen Bei Bewusstlosen Hand auf Bauch legen eine Minute messen Atmung immer unbemerkt messen
  • Ein- und Ausatmeluft Einatmeluft: 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,04% Kohlenstoffdioxid, 1% Edelgase Ausatmeluft: 78% Stickstoff, 17% Sauerstoff, 4% Kohlenstoffdioxid, 1% Edelgase
  • Steuerung Medulla Oblongata im Verlängerten Mark
  • Erreger der Pneumonie Bakterien (Pneumokkoken 40% - häufigster Erreger, Hämophilus bei Kinder und Jugendlichen) Atypische Erreger (Mycoplasmen 7% [Kinder und Jugendliche], Legionellen 3,5%) Viren (5-10%, RS-Viren, Influenza, Masern, Windpocken) Pilze | opportunistische Keime (Schimmelpilze, Pseudomonas, Pneumocystis)
  • Vorbeugung Pneumonie normales Körpergewicht ausgewogene Ernährung kein Rauch Alkohol in Maßen Wasserleitungen und Klimaanlagen warten (Legionellen) Hand vor den Mund Großeltern und Kleinkinder impfen
  • Risikopatienten Pneumonie Chronische Lungenerkrankungen (COPD, Asthma, Lungenfibrose, Bronchiektasen) Angeborene Immunschwächen (Antikörpermangelsyndrom, zelluläre Immunschwäche, Asplenie (keine Milz)) Erworbene Immunschwäche (Chemotherapie, Operationen in Vollnarkose, Transplantation, HIV-Infektionen, Mangelernährung, Alkoholismus, Diabetes, Krebs, Raucher)
  • Einteilungen von Lungenentzündungen Ambulant erworbene Lungenentzündung (CAP Community acquired Pneumonia) Im Krankenhaus erworbene Lungenentzündung (HAP Hospital acquired nosocomiale Pneumonia) Pneumonie unter Immunsupressiva (Idiopathische interstielle Pneumonie)
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  • Lethalität höher wenn mehr Segmente betroffen sind, bei ARDS sind alle Quadranten der Lunge betroffen, Lethalität 50% Lethalität unter 39: 1,5%, über 80 Jahre ca. 20% CRB-65: Confusion (Neu), Respiration (beschleunigte Atmung), Blood Pressure (niedrige RR), über 65 Jahre.0 Punkte: 1-3% Lethalität1-2 Punkte: 8-10% Lethalität3-4 Punkte: 25-35% Lethalität
  • Diagnostikmöglichkeit Röntgen Thorax (Infiltrat in der Lunge sichtbar) Stethoskopisches Abhören Blutabnahme: CRP Wert bei Pneumokkoken erhöht, Leukozyten erhöht Spuktum Probe Urin Schnelltest 30 Minuten Legioneller Schnelltest
  • Therapiemaßnahmen Sauerstoff Antibiotika Fortsetzung der anderen Medikamente ohne RR
  • Schildknorpel Cartilago thyroidea
  • Elastisches Bindegewebe | Ringbänder Ligamenta anularia
  • Luftröhre Trachea
  • Rechter Stammbronchus Bronchus principalis Dexter
  • Rechter Oberlappenbronchus Bronchus Lobaris Superior dexter
  • Rechter Mittellappenbronchus Bronchus lobaris medius dexter
  • Rechter Unterlappenbronchus Bronchus lobaris inferior dexter
  • Segmentbronchien Bronchi segementales
  • Linker Stammbronchus Bronchus principalis sinister
  • Linker Oberlappenbronchus Bronchus lobaris superior sinister
  • Linker Unterlappenbronchus Bronchus lobaris inferior sinister
  • Alveolargang Ductuli alveolares
  • Alveolen Sacculi alveolares
  • Atemvolumina Residualvolumen (verbleibt bei maximaler Ausatmung in der Kunge – ca. 1,1 L) Exspiratorisches Reservevolumen (bei vertiefter Ausatmung ca. 1 L) Atemzugvolumen (0,5L) Inspiratorisches Reservevolumen (bei vertiefter Einatmung ca. 2-3L) Vitalkapazität (inspiratorische und exspiratorische Reservevolumen mit dem Atemzugvolumen ca. 4,5 L) Funktionale Residualkapazität (verbleibt bei normaler Atmung in der Lunge, ca. 2,1 L) Totalkapazität der Lunge ca. 5 L
  • Atemminutenvolumen AZ/Min Mal Atemzugvolumen AZ/Min Mal 7500 ml
  • Mechanik Inspiration Einatmung Diaphragma kontrahiert Baus raus Diaphragma senkt sich Rippen heben sich
  • Mechanik Expiration Ausatmung Diaphragma entspannt Bauch rein Diaphragma hebt sich Rippen senken sich
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  • Cheyne-Strokes-Atmung An- und Abschwellen der Atmung mit kurzen Pausen Flache Atemzüge werden tiefer und flachen wieder ab Auftreten (Schwere schäduSchä des Atemzentrums, Herzerkrankungen mit verlangsamter Blutzirkulation
  • Kussmaulatmung Abnormal vertiefte Atmung Bei Störung des PH Werts bei z.B. diabetischem Koma oder urämischem Koma (Nierenversagen, -insuffizienz) Körper versucht CO2 auszuatmen um pH Wert zu neutralisieren
  • Biot-Atmung Mehrere tiefe kräftige Atemzüge mit regelmäßigen Atempausen Physiologisch bei Neu- und Frühgeborenen Pathologisch bei Hirndrucksteigerung bei Meningitis
  • Schnappatmung Kurz vor Tod, meist mit Cheyne-Strokes-Atmung vorher Schnappende Atmung mit langen Pausen
  • Atemgeräusche Inspiration: Keuchen – Anstrengung Röcheln – Atemnot Rasseln/Brodeln – Lungenödem Laut schnarchend/ rasseln – Hirnverletzung Hart, pfeifend – Verengung Schnappend – Sterben Expiration: Pfeifend, schnarchend, rasselnd – Pneumonie Keuchend, pressend, pfeifend – Asthma, Bronchitis Pfeiftöne – Verengte Bronchiolen
  • Husten Lat. Tussis Stoßweise ausatmen von Luft mit typischen Hustengeräusch Abwehrmechanismus zum abtragen und auswerfen von Fremdkörpern
  • Beobachtung von Husten Harmloses Symptom, erst nach 3-4 Wochen Arzt notwendig Akuter Husten (akute Krankheit) Chronischer Husten (Rauchen, Bronchialkarzinom, Tuberkolose) Rezidivierender Husten (Asthma) Produktiver Husten (Sekret) Unproduktiver Husten (trocken) Luft kann bis zu 100km/h schnell sein
  • Spuktum Lat. Für Auswurf Bis zu 2 L Ausgehustetes Bronchialsekret
  • Beobachtung Spuktum Zäh, fadenziehen, glasig → Asthma Morgens auftretender weißer Schleim → Raucherhusten, Bronchitis Eitrig, Grüngelb, süßlich riechend → Bakterieller Infekt, eitrige Entzündung Übelriechend faulig → Bronchialkarzinom Rotbraune Verfärbung → Bronchialkarzinom, Lungenembolie Dünnflüssig, schaumig, evtl. leicht blutend → Aktues Lungenödem
  • Unterstützende Maßnahmen zum Abhusten Patienten aufklären Flüssigkeit genug Frühmobilisation Abklopfen und Vibrationsmassage Einreibung Inhalation Lagerung
  • Blutwerte Bicarbonatwert neutralisiert Säuren → 22-26mmol/l | zu viel bei Erbrechen, Nierenproblemen, Adipositas, Asthma, Pneumonie | zu wenig bei Durchfall, Kreislaufversagen, Diabetes, Hyperventilation | PH bei 7.36 bis 7.44 Sauerstoffsättigung/Partialdruck: 70-110mmHG | 99-95% & 100mmHG physiologisch, 94-90% & 80mmHG mäßige Hypoxämie, 89-85% & 60mmHG mittelgradige Hypoxämie Belastung abbrechen, 85> & 50> hochgradig | Blut bei BGA durch Arterie oder Kapillarblut Kohlendioxidpartialdruck: 35-45mmHG
  • Ziele der Pneumonieprophylaxe 1. Verbesserte Lungenbelüftung      - Frühmobilisation      - Atemstimulierende Einreibungen      - Atemunterstützende Lagerungen      - Atemübungen und Atemgymnastik      - Sauerstoffverarbeitung nach Arztanordnung 2. Vermeidung von Sekretansammlung      - Regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr      - schleimlösende Tees (Eukalyptus, Salbei)      - Sekretlösende Maßnahmen      - Unterstützung bei der Sekretlösung 3. Vermeidung von absteigenden Infektionen      - Oberkörperhochlagerung      - Angemessene Ernährung      - Schlucktraining      - Absauggerät bei Risikopatienten 4. Vermeidung von Aspiration      - Regelmäßige Schleimhautinspektion      - Mund- und Nasenpflege      - Aspektisches arbeiten
  • Einschätzung der Atemsituation Kriterien: - Bereitschaft zur Mitarbeit  - vorliegende Lungenerkrankungen  - bereits durchgemaxgte Lungenerkrankungen  - Immunabwehrschwäche  - manipulative Maßnahmen oro-tracheal  - Raucher/ Passivraucher Punktesystem:  - Punkte von 0 (keine Zustimmung) nach 3 (massive Zustimmung)  - 0-6 keine Gefährdung  - 7-15 Gefährdung  - 16-45 hochgradige Gefährdung
  • Enstehen einer Bettpneumonie  - Teil der Lungenblässchen wird bei geringer körperlicher Belastung nicht belüftet Abhilfe durch: - Wechsel der Lage und Halterung (Seitenlagerung: gute Durchlüftung des obenliegenden Lungenflügels, im Sitzen die Lungenspitze)  - Oberkörperhochlagerung Bessere Entfaltung der Lunge, Cave: Dekubitus- und Rutschgefahr  - Gähnen und tiefe Seufzer (Entfaltung der Lunge)  Gute Belüftung und Durchblutung der Lunge wechselseitige Beziehung  - Verringerte Immunleistung in der Lunge bei Verminderter Belüftung und somit verminderter Durchblutung  - keine Immunabwehrzellen vor Ort  - keine Entfernung von Gewebetrümmern  - keine Zellkommunikation über das Eindringen von pathologischen Keimen
  • Enstehen einer Bettpneumonie  - Teil der Lungenblässchen wird bei geringer körperlicher Belastung nicht belüftet Abhilfe durch: - Wechsel der Lage und Halterung (Seitenlagerung: gute Durchlüftung des obenliegenden Lungenflügels, im Sitzen die Lungenspitze)  - Oberkörperhochlagerung Bessere Entfaltung der Lunge, Cave: Dekubitus- und Rutschgefahr  - Gähnen und tiefe Seufzer (Entfaltung der Lunge)  Gute Belüftung und Durchblutung der Lunge wechselseitige Beziehung  - Verringerte Immunleistung in der Lunge bei Verminderter Belüftung und somit verminderter Durchblutung  - keine Immunabwehrzellen vor Ort  - keine Entfernung von Gewebetrümmern  - keine Zellkommunikation über das Eindringen von pathologischen Keimen
  • Atelektase Belüftungsdefizit der Lunge oder von Teilabschnitten der Lunge
  • Luftleere Alveolen  - entsprechen dem Begriff Atelektasen = kollabierte Alveolenbereiche, welche ein idealer Nährboden für Bakterien sind
  • Atemunterstützende Lagerungen und Maßnahmen Lagerungen: Drehdehnlagerung: Patient liegt auf der Seite, oberer Arm liegt hinter dem Kopf VATI Lagerung: A (Belüftung der Lungenspitzen), V (Belüftung der seitlichen Thoraxbereiche), T (Dehnung der Brustkorbes, Erleichterung des Atemvorgangs, Erhöhung des respiratorischen Volumens), I (bei Kindern und schmalen Erwachseen siehe T) 135° Lagerung: Förderung der Belüftung der hinteren Lungensegmente  Sitze: Kutschersitz: Breitbeinig auf einen Stuhl setzen, Ellbogen auf den Knien ablegen, Rücken gerade; Erleichterung der Atmung, Begünstigung des Abhustens Reitsitz: mit Brustkorb an die Stuhllehne setzen Übungen: Kontaktatmung: Widerstand durch Auflegen der Hände am Abdomen/ Flanken: Zwang zu intensiverer Atmung; Abdomen: bessere Belüftzung der unteren Lungensegmente, Seitlich der seitlichen Lungensegmente dosierte Lippenbremse: Ausatmen aus aufeinanderliegenden Lippen erzeugt künstlichen Widerstand, wodurch ein erhöter Druck auf den Luftwegen und Alveolen liegt und somit eine Kollapsprävention, wichtig: keine Erzeugung von Druck, keine Geräuschbildung, Wangen dürfen sich nur leicht aufblähen, kein pressen, Indikation: leichte Atemnot, Mediflow/ Triflo: korrekte langsame und tiefe Einatmung, präoperativ (Patienten sind postoperativ schwach und daher lustlos), Vergleich zu vorheriger Leistung dann auch möglich, Nasenklemme nutzen, über Mundstück lang und tief einatmen, 2-3 Sekunden die Luft anhalten, Gerät absetzen und langsam ausatmen, 8-10 Mal pro Übung, spezielle Förderung der Bereiche in denen sich Atelektsasen bilden Atemstimmulierende Einreibungen
  • Atemstimmulierende Einreibung (ASE) Indikation:   - durch Schmerzen hervorgerufene Schonatmung  - flache, schnelle Atmung  - psychomotorische Unruhe- und Erregungszustände  - Desorientierung  - Ein- und Durchschlafstörungen  - Weaning (Entwöhnung vom Beatmungsgerät)   Kontraindikation: entzündliche Hautveränderungen, Wunden, Bestrahlung am Rücken Ziel:  - Wohlbefinden des Patienten fördern  - bewusstes Atmen  - Beeinflussung der Atemfrequenz  - körperliche und psychische Entspannung Vorberitung:  - Wasser in Öl Emulsion wie Laceran, Linola Fett, pH5 Eucerin  - Patient in sitzender Position mit Stützmöglichkeit vor der Brust, immobile Patienten in 135° Lagerung
  • Physiologische Atemzugfrequenz 16-20 pro Minute