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Grundlagen der Ökologie (Subject) / Pflanzen (Lesson)
- Eigenschaften Ökosysteme (Hemerobie, Artenreichtum, Artenarmut) einfach = Freiwasser oder Schwimmblattzone oder Röhricht komplex = See = Freiwasser und Schwimmblattzone und Röhricht Unterschiedliche Hemerobie (menschlicher Einfluss): ahemerob = natürlich ohne Einfluss oligohemerob = naturnah mesohemerob = halbnatürlich zunehmende anthropogene Einflüsse euhemerob = sehr stark beeinflusst metahemerob = naturfremd, anthropogen artenarm = vom Optimalen der meisten arten entfernt artenreich = mit zunehmender Variabilität der Lebensbedingungen, mit zunehmendem Entwicklungsalters des Ökosystems
- Nennen sie die Grundbegriffe der Ökologie Ökologie: Lehre von Beziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt Biosphäre: Gesamtheit aller Ökosysteme Ökosystem: Wirkungsgefüge organisches und anorganisches Umfeld, reguliert sich selbst, Biotop + Biozönose Biotop: Lebensraum einer Biozönose (abiotische Bedingungen) Habitat: Lebensstätte eines Organismus innerhalb eines Biotops Standort: Gesamtheit aller auf einen Organismus wirkenden Umweltfaktoren Fundort: Lokalisierung des Wuchsortes einer Sippe Biozönose: Lebensgemeinschaft, biotischer Teil des Ökosystems Ökotypen: standörtlich vikariierene Taxa biotische Standortfaktoren: Wechselwirkung zwischen Organismen an einem Biotop zB Beweidung, Fraß, Tritt, Defäktion, Konkurrenz, Mutualismus (kurzfristige Wechselbeziehung zB Bestäubung) und Symbiose (langfristige Wechselbeziehung mit meist engem körperlichem Kontakt zB Knöllchenbakterien), Parasitismus (Wechselbeziehung zweier Partner von einseitigem Vorteil zB Misteln)
- Nennen sie die drei biozönotischen Grundprinzipien nach Thienemann 1. Je variabler die Lebensbedingungen einer Lebensstätte, desto größer die Artenzahl der zugehörigen Lebensgemeinschaft 2. Je mehr sich die Lebensbedingungen eines Biotops vom Normalen entfernen, desto artenärmer wird die Biozönose, und um so charakteristischer wird sie. Die Individuenzahl einer Art erhöht sich gleichzeitig. 3. Je länger sich ein Ökosystem entwickelt, desto artenreicher wird die Biozönose.
- Die ökologische Potenz, Amplitude ökologische Amplitude = Toleranzbereich (Bereich in dem ein Lebewesen nicht stirbt) Optimum = Bereich des besten Wachtums ohne Konkurrenz Ökologische Potenz = Bereich des besten Wachstums unter Konkurrenzbedingungen
- Wovon ist die ökologische Amplitude abhängig? Von den Mitbewerbern innerhalb einer Lebensgemeinschaft
- Bei welchen Arten unterscheiden sich, bezogen auf den Standortfaktor, das physiologische und ökologische Optimum nicht? Wohin verdrängen schematisch Konkurrenzstarke Arten die konkurrenzschwachen Arten? (Zeichnung) Bei konkurrenzstarken Arten ---> An den Rand deren ökologischer Amplitude
- Was beschreibt der Suffix "-phytisch"? Nennen sie einige Beispiele. Was leitet sich aus diesem Wuchsverhalten ab ? Es beschreibt das ökologische Verhalten der Art im Wettbewerb mit anderen Arten am Standort azidophytische Arten = saure Standorte xerophytisch = trockenwarme Standorte halophytisch = salzhaltige Standorte nitrophytisch = stickstoffhaltige Standorte Es leitet sich die Nutzbarkeit von Pflanzen als Zeigerpflanzen (Indikatoren) ab.
- Was ist eine ökologische Nische? Der Standort an dem eine Pflanze wächst zur Vermeidung von standörtlicher Konkurrenz. Der Begriff beschreibt weiterhin die funktionale Einordnung einer Art in ein Ökosystem.
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