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Diff. Psych (Subject) / Behavioristische und Lerntheorien (Lesson)
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- Menschenbild -Zum Zeitpunkt der Geburt ist der Mensch bis auf wenige angeborene Reflexe und instinkthafte Verhaltensweisen ein unbeschriebenes Blatt - Diese Auffassung wurde vom Empirizismus John Lockes geprägt -Persönlichkeit ist gleichbleibend mit einem individuellen Profil von Verhaltensdispositionen, dessen Erwerb mit den Gesetzmäßigkeiten des Lernens erklärt werden kann, deren Prozesse direkt beobachtbar sind -Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen sind das Resultat interindividuell unterschiedlicher Lerngeschichten
- Entstehung des Behaviorismus -John B Watson forderte die Psychologie solle sich auf Analyse des Verhaltens der aktuellen Situation von Personen beschränken - Nur beobachtbares Verhalte, keine Wahrnehmung, seien relevant -Innere psychische Prozesse seien irrelevant, da für wissenschaftliche Untersuchungen zu spekulativ -Mensch= BlackBox, in die man nicht hinein sehen kann. Daher soll die Psychologie sich auf direkt beobachtbares beschränken - Dies führte zum Behaviorismus, der hauptsächlich 1920- 1970 in der empirisch orientierten Psychologie vorherrschte
- Bheavioristische Annahmen Neugeborene sind unbeschriebenen Blätter nur ausgestattet mit ungerichteter Sponatanaktivität sowie mit einigen Reflexen Verhalten (zb Saugen) gerate immer unter den Einfluss der Reize aus der Umwelt Daher seien alle komplexen Reaktionen auf Situationen erlernt
- Drei Lernmechanismen -Klassisches Konditionieren (Signallerenn) -Operantes Konditionieren (Lernen durch Belohnung und Bestrafung) -Beobachtungslernen (Nachahmungslernen)
- Klassisches Konditionieren (Signallernen) Entdeckt vom Russen Ivan P. Pavlov durch Experimente mit HUden -Stimulus 1 ( Bsp Blitz) Stimulus 2 (Bsp Donner)-> Nach häufiger Wiederholung: Reiz (wir sehen einen Blitz, Reaktion( wir zucken zusammen weil wir ahnen , dass es gleich donnern wird)
- Unkonditionierter Reiz US Reiz der ohne vorangegangenes Lernen eine Reaktion auslöst
- Unkonditionierte Reaktion UR Angeborene Reaktion die durch den US ausgelöst wird
- Neutraler Reiz NS Reiz der zu einer unspezifischen Reaktion führt
- Konditionierter Reiz CS Ursprünglich neutraler Reiz, der aufgrund einer mehrmaligen Kopplung mit einem US eine gelernte Reaktion bewirkt
- Konditionierte Reaktion CR Erlernte Reaktion, die durch den CS ausgelöst wird
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- Operantes Konditionieren Lernen durch Belohnung, bzw. Bestrafung Erforscht durch Amerikaner Skinner Experimente mit Tauben und Ratten
- Beobachtungslernen (Nachahmungslernen) Erforscht durch Kanadier Bandura durch Experimente mit Kindern
- Erklärungen von Persönlichkeitseigenschaften Mittels Lerntheorie: - Erwerb von besonderer Ängstlichkeit vor Fliegeralarm durch klassisches Konditionierung im Zweiten Weltkrieg (Sirenen signalisieren Bombadierung) - Erwerb von besonderer Ängstlichkeit verbunden durch operante Konditionierung (mehrfach gebissen werden) - Erwerb von Machogehabe durch Beobachtungslernen (zum Beispiel durch häufiges Ansehen von Filmen, in denen Machos als Helden dargestellt werden)
- Erklärung von Persönlichkeitseigenschaften (2) -Menschliches Verhalten kann durch Schaffung entsprechender Lern- Umweltbedingungen beloebig manipuliert werden -Persönlichkeit-> Auffassung nach der Personen vollständig Opfer ihrer Umwelt sind
- John watson John forderte eine radikale Abwehr von subjektivistischen bewusstseinspsychologischen Untersuchungsansätzen er begründetet Behaviorismus
- Beweisführung das emotionen erlernbar sind, Wie hat er das gemacht? Albert: 9 Monate alt Albert hatte keine Angst vor Ratten - er spielte sogat mit einer zahmen Ratte Immer wenn Albert die Ratte sah, wurde hinter dem jungen mit einem Hammer auf ein Stahlrohr geschalgen Lautes und unangenehmes Geräusch brachte Albert erschrocken zum Weinen Nach wenigen Wiederholfungen begann das Kind beim Anblick der Ratte sofort an zu weinen, schon bevor der Lärm ertönte Albert reagierte auf Ratte mit Furcht slebst wenn ihrer Darbietung kein Knall mehr folgte Übertragung auf Hunde, Hasen , Felle und Masken
- Emotionen im Behavioristischen Sinne Emotionen sind chatotische Zustände des Organismus Reaktionsmuster, die durch bestimmte Umweltbedingungen ausgelöst werden Durch Lernen erwirbt Organismus charakteristische emotionale Reaktionsweisen in Bezug auf Reize seiner Umwelt Emotionen formbar durch Belohnung und Bestrafung Drei angeborene Emotionen: Furcht, Wut, Liebe- werden aber in den ersten Lebenstagen durch Lernerfahrungen modifiziert
- Albert: Mängel der studie? Kein Experiment sondern Einzelfallstudie Kein vorher festgelegter Versuchsplan Umgebungsfaktoren wurde nicht kontrolliert Ethische Bedenken: Trotz bekannten Entlassungstermins des Kindes fand keine Desensibilisierung statt
- Desensibilisierung 3 Jähriger Junge Peter- generalisierte Furchtreaktion gegenüber Haarigen Objekten Rekonditionieren erfolgt: Positive Reaktion provoziert, die inkompatibel und stärker als negative Reaktion ist Peter erhielt sein Lieblingsessen, während ein Kaninchen in zunehmend geringerer Entfernung in einem Käfig sitzt Schrittweise Annäherung an furchtauslösenden Reiz
- monatige behandlung von Peter Nach täglicher , 1.2 maliger Behandlung über zwei monate Peter streichelt Kaninchen Peter spielt mit Kaninchen Peter lässt sich am Finger Knabbern Das Ursprüngliche Furchtobjekt in eine Quelle positiver Reaktionen transformiert
- Behavioristische Erklärung der Aggressivität von Kindern - Erklärung setzt einseitig am Kind an Es werden mütterliche Verhaltensweisen geuscht, die aggressive Verhaltensweisen des Kindes belohnen uoder bestrafen - Ergebnis: kindliche Aggressivität ist oft gepaart mit einem ridigen eigeschränktenden Erziehungsstil der Mutter Also: der Erziehungsstil macht die Kinder aggressiv Aggressive Kinder haben einfluss auf den erziehungsstil ihrer Mutter - Die lernumwelt kann die Lernenden ebenso beeinflussen wie die Lernenden ihre Lernumwelt (Bandura)
- wie haben Lernende auch einfluss auf die Lernumwelt? indem sie bsp bestimmte Reizkonstellationen aktiv auswählen, veränder oder gar herstellen im Behaviorsmus wurde die Lehrsituation asymmetrisch angelegt: Lernende wurden als Opfer ihrere Lernumgebung gesehen Genetisch bedingter Unterschied in der Lernbereitschaft -> wiedersprcht Behaviorismus aber: verschiedene Menschen lernen nicht gleich schnell es gibt dynamisch- interaktionistische Wechselwirkungen zwischen Lernenden und ihrer Lernumwelt