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Allgemeine Psychologie 1 (Subject) / Vorbereitung MC-Klausur (Lesson)
Wichtigste Themen
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- Freier Wille (Libet et al., 1983) (Ergebnis) Experiment von Libet und co. ergab, dass die willentliche Entscheidung deutlich später angegeben wurde, als die durch das EEG gemessene einleitende Nervenaktivität im motorischen Kortex. ----> Infragestellung des freien Willen. Entscheidungen für gewählte Verhalten kausal?
- basaler Prozess der visuellen Wahrnehmung Zuerst fällt eine Projektion der Außenwelt auf unsere Netzhäute, dies geschieht durch die Linsen. Daraufhin werden durch Rezeptoren die Lichtreize in neuronale Signale gewandelt. Auf die sog. Zapfen, welche sich im fovealen Bereich der Netzhaut finden, wird das projeziert was wir mit unseren Blick fixieren. Ein weitere Sinnesrezeptor sind die Stäbchen, diese werden bei geringer Lichtzufuhr aktiviert und dominieren in diesem Fall unsere visuelle Wahrnehmung. Zapfen und Stäbchen sind mit den Ganglienzellen verbunden. Die Axone dieser Zellen bilden den Sehnerv der Augen und führen weiter zum „Chiasma opticum“. An dieser Stelle werden die Informationen des rechten und linken Auges gebündelt. Daraufhin werden die gebündelten Informationen in den „Corpus geniculatum laterale“(CGL) weitergegeben. Aus diesem CGL führen Axone in den primären visuellen Cortex.
- dorsaler/ventraler Pfad (Aus dem CGL führen Axone in den primären visuellen Cortex.Dieser Weg lässt sich in zwei verschiedene Pfade aufteilen. Zum einen der parvozelluläre und zum anderen der magnozelluläre Pfad. Diese Aufteilung wird durch die nachgeschalteten Hirnbereiche, die der visuellen Wahrnehmung dienen, nachgewiesen. Aufgrund ihrer Lokalisation werden die verschiedenen Pfade zum einen dorsal und zum anderen ventral genannt.) Die zwei Pfade der visuellen Wahrnehmung sind somit der dorsale Pfad und der ventrale Pfad. Der dorsale Pfad ist auf die Wahrnehmung der motorischen Handlungsteuerung fixiert, während der ventrale Pfad sich mit der bewussten Erkennung der Welt beschäftigt.
- Zapfen -konzentriert in der Fovea centralis und derer Umgebung -jede Zapfenzelle mit einer Ganglienzelle verschaltet -3 verschiedene Zapfentypen erlauben Farbsehen -sind aktiv bei guter Beleuchtung -4-5 Millionen Zapfen
- Stäbchen -bei Dämmerung und dunkelheit aktiv -gleicmäßig über Netzhaut verteilt -90 Millionen Stäbchen
- konvergente Verschaltung 100 Millionen Rezeptorzellen in jeder Retina werden nur von rund einer Millionen Fasern im Sehnerv weitergeleitet
- bsp. für divergente Verarbeitung Der einen Millionen Nervenzellen in jedem Sehnerv stehen Dutzende von Milliarden kortikaler Zellen gegenüber, die alle mit visueller Verarbeitung beschäftigt sind.
- Rezeptives Feld ist der Bereich einer visuell aktiven Zelle in dem visuelle Reize die Zelle erregen können.
- Kreativität Fähigkeit, welche zu originellen, produktiven und nützlichen Leistungen führt.
- divergentes Denkvermögen Dieses beschreibt die Fähigkeit mehrere und durchaus ungewöhnliche Lösungen für ein Problem zu finden
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- Unterschiede: Kreativität - Intelligenz Während die Intelligenz einen Denkprozess beschreibt, welcher logisch und schlussfolgernd ist und sich dabei auf z.B. eine Problemlösung bezieht, zeichnet sich der Denkprozess der Kreativität durch flüssiges, flexibles und originelles denken aus, welcher wiederrum in mehreren alternativen Problemlösungen resultiert.
- Auswahlaufgabe von Wason -1966 -wurden Versuchspersonen vier Karten vorgelegt. Auf den vorgelegten Karten befand sich jeweils ein Buchstabe und auf der Rückseite eine Zahl. Die Versuchspersonen musste die Regel „Wenn auf der einen Seite ein Vokal steht, dann steht auf der anderen Seite eine gerade Zahl“ überprüfen. Zu sehen ist hier „E“, „K“, „4“ und „7“. Jedoch sollten sie lediglich die Karten umdrehen, die man zur Über- prüfung umdrehen muss. Die Befunde waren, dass gerade einmal 10%, selbst in gebildeten Kreisen, die ´ richtige Antwort fanden. -verzicht auf "modus tollens" --> Falsifikation -bessere Ergebnisse bei nicht abstrakter Darstellung
- Heuristiken verkürzte kognitive Operationen, mit deren Hilfe Schlußfolgerungen gezogen werden, ohne komplizierte und vergleichsweise langwierige Algorithmen einsetzen zu müssen.
- Theorien kleiner Reichweite versuchen experimentelle Befunde zu erklären, vor dem Hintergrund von Experimentalparadigmen. Man könnte sie auch „paradigmenorientiere Theorien“ nennen
- Theorien mittlerer Reichweite versuchen bestimmte Fragestellungen oder auch Phänome zu beantworten. Aus diesen Ergibt sich ein Vorschlag wie es sein könnte. Hierbei wird allerdings das was vorher und nachher passiert nicht berücksichtigt
- Theorien großer Reichweite versuchen das Gesamtbild des „Kognitiven Apparats“ zu erfassen und eine Erklärung für alle Ebenen zu liefern.
- Aufmerksamkeit beschreibt grob im alltagspsychologischen Verständnis, wenn wir uns auf bestimmte Dinge konzentrieren, während wir andere Dinge ausblenden. Also können wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf etwas richten, während wir andere Dinge ignorieren.
- Aufmerksamkeitsfunktionen 1. Planen/Kontrollieren: Es wird Aufmerksamkeit benötigt um eine kontrollierte Handlung zuerst vorzubereiten und diese dann auszuführen. („sich auf eine Handlung konzentrieren“) 2. Überwachen: Die Überwachung der eigenen Umwelt. Hier wird die Aufmerksamkeit auf plötzliche Veränderungen der eigenen Umwelt gerichtet. Z.B. können hier durch Gefahrensituationen erkannt werden. 3. Selegieren: Selektion zwischen relevanten und irrelevanten Reizen. Bewusst etwas Aufmerksamkeit schenken, während man etwas anderen ignoriert.
- visuelle Suche einen Zielreiz unter Distraktoren finden
- Pop-out-Effekt wenn ein Zielreiz durch ein Merkmal definiert ist, das ohne aufwendige Aufmerksamkeitsleistungen verarbeitet werden kann
- Pop-out-Effekt wenn ein Zielreiz durch ein Merkmal definiert ist, das ohne aufwendige Aufmerksamkeitsleistungen verarbeitet werden kann. Suchzeit ist immer gleich, hängt nicht von der Anzahl der Distraktoren ab
- Konjunktionssuche Wenn der Zielreiz sich nicht bloß in einem einfachen Merkmal wie beim Pop-Out-Effekt von den Disstraktoren unterscheidet und mehrere Merkmale abgeglichen werden müssen. Suchzeit steigt, umso mehr Distraktoren vorhanden sind.
- Problemraum umfasst alle Zustände, die das Problem im Laufe des Lösungsprozesses einnehmen kann ----> Wissenszustände des Problemlösers. Der Problemraum hängt also insbesondere davon ab, welche Aspekte eines Problems zu jedem Zeitpunkt mental repräsentiert werden kann.
- Adaption bezeichnet allgemein die Tatsache, dass wiederholte Reizung mit dem gleichen Stimulus zu einer Abnahme der Reizantwort führt.
- dorsaler/ventraler Pfad dorsaler Pfad dient der visuellen Handlungskontrolle ventraler Pfad dient der visuellen Objekterkennung
- Propositionen sind die kleinsten bedeutungsvollen Wissenseinheiten, bilden eine selbstständige Aussage und können als wahr oder falsch bezeichnet werden.
- Holzweg-Modell (Satzverarbeitung) -Franzier und Rayner (1982) - zunächst wird syntaktische und dann semantische Information verarbeitet -Modell geht von einer seriellen Verarbeitung aus
- Rot-Grün-Kanal vergleicht die Aktivität der Mittel- und Langwellen-Zapfen, dazu betrachtet er die Differenz der M- und L-Signale (L-M). Aus dieser Differenz lässt sich ablesen ob ein Reiz eher dem roten oder dem grünen Lichtspektrum zuzuordnen ist
- Blau-Gelb-Kanal Fasst M und L Signale zusammen und vergleicht diese durch Differenzbildung mit der Aktivität der K-Zapfen --> K-(L+M) eher blau oder eher gelbes Lichtspektrum
- Hell-Dunkel-Kanal Fasst Signale der M- und L-Zapfen zusammen (L+M). wird als Maß für wahrgenommene Helligkeit eines Reizes genommen. Helligkeitswahrnehmung beruht also auf der Aktivität der Zapfen und nicht der Stäbchen
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- Ames-Raum Ein schiefwinkliges Zimmer, das durch ein Guckloch betrachtet gerade wirkt.
- Attentive und präattentive Verarbeitungsprozesse erste benötigen Aufmerksamkeit, letztere können auch ohne Aufmerksamkeitszuwendung abgeschlossen werden.
- Aufgabenwechsel Versuchsparadigma, bei denen Personen so schnell wie möglich zwischen 2 Aufgaben wechseln müssen. Dabei entstehen charakteristische Wechselkosten --> Reaktionen nach einem Aufgabenwechsel sind auffällig langsam.
- Bindungsproblem Entsteht, wenn getrennt verarbeitete Reizeigenschaften wieder zu einer gemeinsamen Repräsentation verknüpft werden müssen.
- Change Blindness (Rensink et al., 1997) Versuchsparadigma, in dem abwechselnd Bilder als Original und als Fälschung gezeigt werden. Versuchspersonen brauchen überraschend lange, um selbst drastische Veränderungen zu bemerken.
- Cocktailparty-Phänomen/dichotisches Hören Fähigkeit, aus einer Vielzahl irrelevanter Laute die relevante Information herauszufiltern.
- Doppeldissoziation Bedeutet in der Neuropsychologie, dass die Schädigung zweier Hirnareale jeweils nur spezifische Leistungsausfälle zur Folge hat. Deutet daraufhin, dass die beiden Areale für wechselseitig unabhängige kognitive Funktionen verantwortlich sind
- exogen/endogen gesteuerte Aufmerksamkeit Im ersten Fall wird die räumliche Aufmerksamkeit unwillkürlich von einem Reiz angezogen, im zweiten Fall willkürlich ausgerichtet.
- Farb- und Helligkeitskonstanz Bezeichnet das Phänomen, dass bei der Warhnehmung von Oberflächeneigenschaften wie Farbe und Reflektanz der Einfluss der Beleuchtung berücksichtigt wird.
- Gestaltgesetze Geben an, unter welchen Bedingungen visuelle und auditive Reize als zusammengehörig wahrgenommen und so gruppiert werden.
- Global-Workspace-Theorie Besagt, dass für die Entstehung bewusster Wahrnehmung die gleichzeitgie, weitgespannte Aktivität vieler Hirnbereiche vonnöten ist.
- Größenkonstanz Die Fähigkeit des visuellen Systems. die Größe von Objekten trotz unterschiedlicher Entfernung als konstant wahrzunehmen
- Komplexes Problemlösen Arbeitet mit Problemen, die sich während der Problemlösung dynamisch ändern und vernetztes Denken erfordern. Gegensatz zum einfachen Problemlösen, bei dem die Lösung eindeutig und unveränderlich ist.
- Lexikalische Semantik Inhaltliche Bedeutung eines Wortes
- Mentalles Modell Räumliche Vorstellung einer in einem Text dargestellten Szene
- Norman-Shallice-Modell Beschreibt, unter welchen Umständen Handlungen kognitiv überwacht werden müssen und wann sie ohne Überwachung ablaufen können. Normane und Shallice (1986)
- Parsing Zerlegung gesprochener oder gelesener Sprachströme in Wörter, Satzteile und Sätze.
- Rekurrente Prozesse Schleifenartige Prozesse, die entstehen, wenn Zellen durch Feedforward-Erregung aktiviert werden und ihrerseits Feedback-Sigfnale an die Ausgangszellen zurücksenden
- deduktives/induktives Schlussfolgern ersteres erfolgt nach Regeln der Logik, zweiteres beschreibt, dass Bilden einer generalisierten Schlussfolgerung aus vielen Einzelbeobachtungen
- Synästhesie Die Aktivierung von Sinneswahrnehmungen in einer Domäne durch Reize einer anderen Domäne, z.B. das Herrvorufen von Farbempfindungen durch musikalische Klänge