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Katzenverhaltensberaterin (Subject) / Tiertraining (Lesson)
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- Was wird bei der klassischen Konditionierung erlernt? 1x a. Die Verknüpfung zwischen einem Reiz und einer Reaktion b. Die Verknüpfung zwischen einer Reaktion und einer Konsequenz. c. Dass eine Klingel stets einen Speichelfluss auslöst. a
- Was wird durch das Prinzip der operanten Konditionierung erlernt? 1 x a. Die Verknüpfung zwischen einem Reiz und einer Reaktion b. dass ein Sekundärverstärker eine erwünschte Reaktion anzeigt c. Die Verknüpfung zwischen einer Reaktion und einer Konsequenz. c
- Erklären Sie kurz den Unterschied zwischen klassischer und operanter Konditionierung a. da beide Konditionierungsmethoden assoziative Lernformen darstellen, gibt es keinen nennenswerten Unterschied. b. Bei der klassischen K. wird die Verbindung zwischen einem Reiz und der Reaktion erlernt, bei der operanten hingegen wird die Verbindung zwischen einer Reaktion und deren Konsequenz erlernt c. Bei der klassichen K. wird die Verbindung zwischen einner Reaktion und deren Konsequenz erlernt, bei der operanten hingegen wird die Verbindung zwische einem Reiz und der Reaktion erlernt. b
- Was wird bei der instrumentellen Konditionierung in den Mittelpunkt gestellt? 1 x a. Die Verwendung von bestimmten Tönen und Geräuschen als Sekundärverstärker b. das instruentalisierte Verhalten, welches zu einer bestimmten Konsequenz führt c. Die zeitlich enge Verknüpfung zwischen einer Reaktion und der Konsequenz b
- Was bedeutet Reizkontrolle? a. die genau kontrollierte Gabe von bestimmten Reize während der klassischen Konditionierung b. Die Vermeidung von übermäßig vielen Reizen während des Trainings, um das Tier vor einer "Reizüberflutung" zu schützen c. Ein gezeigtes/erlerntes Verhalten wird nur noch dann verstärkt, wenn zuvor ein entsprechender Reiz/Signal gegeben wurde c
- Wozu kann Reizkontrolle im Training eingesetzt werden? a. Abrufen bestimmter Verhaltensweisen "auf Kommando" b. Vermeidung einer Reizüberflutung c. Besseres Mensch/Tierbeziehung durch Vermeidung von STrafreizen a
- Was bedeutet Auslöschung in Bezug auf klassisch konditioniertes Verhalten? a. Die unkontrollierte Reaktion auf einen unbedingten Reiz geht verloren b. Gewöhnung an einen zuvor konditionierten Reiz c. Abbruch einer Trainingssitzung infolge dessen das Tier nicht mehr auf einen unkonditionierten Reiz reagiert b
- Wo können bei der Auslöschung von klassich konditioniertem Verhalten Probleme entstehen? a. das Tier reagiert nicht mehr auf unbedingte/nicht konditionierte Reize b. das Verhalten kann nicht ausgelöscht werden c. nach der Auslöschung kann ein abgewandelter (bedingter ) Reiz zu einer spontanen Erholung der Reaktion führen c
- Was versteht man in der Lerntherorie unter Kontingenz? a. die zeitnahe Verknüpfung zwischen einer bedingten und unbedingten Reaktion b. die konsistente zuverlässige Beziehung zwischen einem Reiz und einer Reaktion c. die zeitliche und räumliche , enge Verbundenheit zwischen zwei Reizen b
- Was versteht man unter Kontiquität? a. die konsistente, zuverlässige Beziehung zwischen einem Reiz und einer Reaktion b. die zeitliche und räumliche, ende Verbundenheit zwischen zwei Reizen c. die zeitnahe Verknüpfung zwischen einer bedingten und unbedingten Reaktion b
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- Erläutern Sie den Unterschied zwischen positiver Bestrafung und negativer Bestrafung und geben Sie ein Beispiel aus dem Tiertraining! a. bei der positiven Bestrafung wird dem Tier ein aversiver Reiz, als Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten hinzugefügt, wohingegen bei der negativen Bestrafung dem Tier als Konnsequenz auf ein nicht erwünschtes Verhalten ein angenehmer Reiz entzogen wird. b. Bei der positiven Bestrafung wird dem Tier ein aversiver Reiz als Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten entzogen, wohingegen bei der negativen Bestrafung dem Tier als Konsequenz auf ein nicht erwünschtes Verhalten ein angenehmer Reiz entzogen wird. c. Bei der positiven Bestrafung wird dem Tier ein angenehmer Reiz als Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten entzogen, wohingegen bei der negativen Bestrafung dem Tier als Konsquenz auf ein nicht erwünschtes Verhalten ein unangenehmer Reiz dargeboten wird. a
- Erläutern Sie den Unterschied zwischen posiiver und negativer Verstärkung und geben Sie ein Bespiel aus dem Tiertraining! a. bei der positiven Verstärkung wird dem Tier ein angenehmer Reiz als Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten entzogen, wohingegen bei der negativen Verstärkung dem Tier als Konsequenz auf ein nicht erwünschtes Verhalten ein unangenehmer Reiz dargeboten wird b. Bei der positiven Verstärkung wird dem Tier ein angenehmer Reiz als Konsequenz auf ein erwünschtes Verhalten hinzugefügt, wohingegen bei der negativn Verstärkung dem Tier als Konsequenz auf ein erwünschtes Verhalten ein aversiver Reiz entzogen wird. c. Bei der positiven Verstärkung wird dem Tier ein unangenehmer Reiz als Konsequenz auf ein unerwünschtes Verhalten hinzugefügt, wohingegen bei der negativen Verstärkung dem Tier als Konsquenz auf ein unerwünschtes Verhalten ein aversiver Reiz entzogen wird. b
- Wo liegt eine besondere Gefahr beim Gebrauch von Bestrafungen? a. Es kann bei nicht regelhafter Gabe von Strafreizen zu einer erlernten Trägheit kommen. b. Das Tier kann verlernen auf positive Bestärkung zu reagieren c. Es kann bei nicht regelhafter Gabe von Strafreizen zu einer erlernten Hilflosigkeit kommen. c
- Was versteht man unter einem Sekundärverstärker? a. Der Sekundärverstärker wird klasssich konditioniert und überbrückt die Lücke zwischen einer Reaktion des Tieres und dem primären Verstärker. b. Der Sekundärverstärker beschreibt einen besonders ergiebigen großen starken Primärverstärker, der die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Verhalten nochmal gezeigt wird, besonders verstärkt c. Wir nach einem Klicker oder Pfiff ein Verhalten des Tieres z.B. durch zusätzliche, lobende Worte verstärkt, spricht man von einem Sekundärverstärker a
- Wo liegt der große Vorteil eines Sekundärverstärkers? a. man braucht sich nicht mehr um das Timing kümmern b. besondere Lernbereitschaft bei entsprechend großer zusätzlicher sekundärer Verstärkung c. Man kann sehr zeitgenau dem Tier ein unerwünschtes Verhalten anzeigen. c
- Was versteht man unter erlernter Trägheit? a. durch eine nicht regelhafte Gabe positiver Verstärkungen lernt das Tier oder verlernt, dass sein Verhalten eine instrumentelle/operante Funktion hat. b. Durch eine nicht regelhafte Gabe von Strafreizen lernt das Tier oder verlernt, dass sein Verhalten eine instrumentelle/operante Funktion hat c. Durch eine nicht regelhafte Gabe positiver Verstärkungen lernt das Tier oder verlernt, dass sein Verhalten einen Strafreiz verhindern kann. a
- Kann man das Konzept der erlernten Trägheit auch auf menschliches Verhalten übertragen? a. das Konzept der erlernten Trägheit ist zwar auf viele Tiere übertragbar, jedoch nicht auf den Menschen. b. Das Konzept ist übertragbar. Ein Mensch, der z.B. in seinem Beruf sehr häufig und willkürlich gemaßregelt wird, verliert sehr schnell seine Motivation. c. Das Konzept ist übertragbar. Ein Mensch, der z.b. in seinem Beruf sehr häufig, willkürlich und ohne Grund immer wieder gelobt wird, ohne sich wirklich anzustrengen, sieht oftmals dann eben auch nicht die Notwendigkeit, sein Verhalten in irgendeiner Weise zu steigern. c
- Benennen Sie das korrekte Beispiel für eine erlernte Hilflosigkeit aus dem Tiertraining! a. Ein Hund, der mittels eines zugerufenen Lobes eher willkürlich belohnt wird. Befindet sich z. B. der Hund aus der Sichtweite des Besitzers, der ihn eigentlich zurückrufen möchte, wird der in einer solchen Situation u U. auch dann positiv für ein Verhalten verstärkt, wenn er sich jedoch noch nicht auf dem Rückweg befindet. Der Hund wird also in diesem Moment, in dem er nicht richtig auf einen Zuruf reagiert, posiitv verstärkt. Geschieht das häufiger, kann es zu einer erlernten Hilflosigkeit kommen. b. Ein Hund, der nicht mehr bestraft wird. Dadurch kann man dem Hund keinen Anhaltspunkt mehr geben, ob sein Verhalten gerade richtig oder eben falsch ist. Geschieht das häufiger, kann es zu einer erlernten Hilflosigkeit kommen. c. Ein Hund, der mittels eines elektrischen Halsbandes eher willkürlich bestraft wird. Befindet sich z.b. der Hund aus der Sichtweite des besitzers, der ihn eigentlich zurückrufen möchte, wird er in einer solchen Situation u. U. auch dann positiv für ein verhalten bestraft, wenn er sich jedoch schon auf dem Rückweg befindet. Der Hund wird also in diesem Moment , in dem er richtig auf einen Zuruf reagiert, dafür positiv bestraft. Geschieht das häufiger, kann es zu einer erlernten Hilflosigkeit kommen c
- Eine Furchtkonditionierung kann zu einem sehr stabilen Lernergebnis führen. Benennen Sie das korrekte Beispiel beim Menschen, wie so etwas aussehen kann. a. Ein Mensch hat einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht. Dies kann durchaus dazu führen, dass dieser Mensch eine starke Meidereaktion gegenüber Hunden entwickelt. Dieses Verhalten ist quasi selbstverstärkend, da sich der Mensch stets einer Begegnung mit Hunden zu entziehen versucht und somit zwangsläufig auch keine weiteren schlechten Erfahrungen mit Hunden sammeln kann. b. Ein Mensch hat einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht. Um die Furchtreaktion gegenüber Hunden abzubauen, wird dieser immer wieder in einem zuvor definierten Maße mit Hunden konfrontiert, so lange er keinerlei Angst mehr vor Hunden hat. c. Ein Mensch möchte seinem Kind beibringen, sich vorsichtig gegenüber Hunden zu verhalten. Dafür erzählt er dem Kind so lange eindringlich, wie gefährlich diese Tiere sein können, bis dieses mit Furcht auf Hunde reagiert. a
- Neben dem Problem einer erlernten Hilflosigkeit gibt es ein weiteres Beispiel, warum Lernen durch aversive Reize zu diversen Problemen führen kann. Benennen Sie dieses Problem. a. Das Tier reagiert nicht mehr auf positive Reize b. Es kann negative Auswirkungen auf die auf Vertrauen aufgebaute Beziehung zwischen Mensch und Tier haben. c. Es gibt keinerlei Probleme b
- Nennen Sie den Unterschied zwischen einem Delta- und einem Recall-Signal! a. Ein Delta-Signal bedeutet falsch oder letzte Warnung, wohin gegen ein Recall-Signal "komm zurück" bedeutet. b. Ein Delta-Signal bedeutet "komm zurück", wohin gegen ein Recall-Signal "falsch" oder "letzte Warnung" bedeutet. c. Ein Delta-Signal ist mit einem "Time out" zu vergleichen, wohin gegen ein Recall-Signal "nein" bedeutet. a
- Was bedeutet "least reinforcing Stimulus" (L.R.S.)? a. Ein LRS ist mit einem nein gleichzusetzen. Dabei wird das für ein Verhalten nicht belohhnt und muss wieder zur Station zurück. b. Ein LRS ist die vermeidlich geringste Verstärkung, die man einem Tier für ein Verhalten geben kann. Damit kann angezeigt werden, dass ein gezeigtes Verhalten gerade so eben noch akzeptabel gewesen ist. c. Ein LRS ist die vermeidlich schwächste Reaktion auf ein nicht erwünschtes Verhalten. Dabei dreht sich z.b. der Trainer als Konsequenz auf ein falsches Verhalten des Tieres für ca. drei Sekunden um und ignoriert dieses. c
- Ein "Nein" wird oftmals sehr flexibel eingesetzt. Was ist die Problematik , welche auftreten kann, wenn dieses Signal sehr häufig, aber ohne jegliche Konsequenz angewendet wird? a. Der zu häufige Gebrauch eines Nein-Signals birgt die Gefahr, dass dessen Wirkung übersteigert wird, es besteht die Gefahr der erlernten Hilflosigkeit. b. Der zu häufige Gebrauch eines Nein-Signals birgt die Gefahr, dass dessen Wirkung herabgesetzt werden kann, es verliert an Bedeutung. c. Der zu häufige Gebrauch eines Nein-Signals birgt keinerlei Gefahr, das Tier sollte immer wissen, was gemeint ist. b
- Wie kann das Konzept der Reizkontrolle dabei helfen, ein aggressives Verhalten besser zu kontrollieren? a. durch Vermeidung aggressionsauslösender Reize lässt sich aggressives Verhalten abschächen. b. Stellt man ein aggressives Verhalten unter Reizkontrolle, so kann dieses Verhalten in anderen Situationen durchaus abgeschwächt werden. c. Durch die Gabe bestimmter Reize während eines aggressiven Verhaltens, kann dieses unterbrochen werden b
- Was bedeutet latentes Lernen? a. Hierunter versteht man einen erlernten Erwerb bestimmter Verhaltensweisen oder Reaktionen, durch direkte Verstärkung. b. Hierunter versteht man einen erlernten Erwerb bestimmter Verhaltensweisen oder Reaktionen, die nur durch Sekundärverstärker verstärkt werden. c. Hierunter versteht man einen erlernten Erwerb bestimmter Verrhaltensweisen oder Reaktionen, ohne dass diese direkt verstärkt werden. c
- Welche Beispiele, in denen menschliches Verhalten als Folge 1 klassischer und 2. operativer Konditionierung erklärt werden können, ergeben einen Sinn? a. klassische Konditiionierung: der Mensch reagiert auf einen Warnton automatisch mit erhöhter Aufmerksamkeit, ohne weiter darüber nachzudenken. Operante Konditionierung: der Mensch verändert und passt sein Verhalten innerhalb einer sozialen Gruppe an, da er durch dieses Verhalten mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. b. Klassische Konditionierung: der Mensch verändert und passt sein Verhalten innerhalb einer sozialen Gruppe an, da er durch dieses Verhalten mehr Aufmerksamkeit bekommen hat, operante Konditionierung: der Mensch reagiert auf einen Warnton mit erhöhter Aufmerksamkeit. c. Klassische Konditiionierung: der Mensch reagiert nicht automatisch auf einen warnton mit erhöhter Aufmerksamkeit, da er diesen zu oft gehört hat. Operative Konditionierung: der Mensch verändert und passt sein Verhalten innerhalb einer sozialen Gruppe nicht an, obwohl er durch dieses Verhalten mehr Aufmerksamkeit bekommen könnte. a