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Entwixklungspsychologie 2 (Subject) / Natural Pedagogy: Studie (Egyed 2013) (Lesson)

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  • Abstract  Emotionale Kommunikation über Objekt: 2 Bedeutungen: Generalisierbare Eigenschaften  Persönliche Meinung
  • Einführung  Sogar präverbale Kinder nutzen objektorientierte Gefühlsausdrücke als Quelle von sozialer Information  Ende 1. Jahr: „Social Referencing“  Geteilte Aufmerksamkeit  Durch Stimmlage/Gesichtsausdruck schließen Erwachsene oft auf den Agenten, nicht das Objekt  Erwachsene (Menschen) können Gesichtsausdruck aktiv manipulieren  Wenn Erwachsene ostensive Signale vor oder während ihrem Emotionsausdruck zeigen, wollen sie meist relevante Information über den Referenten weitergeben, die  Generalisierbar (über die Situation hinaus) ist  Generelles Wissen repräsentiert, was auch andere Mitglieder der Gemeinschaft besitzen  Bsp.: Ängstlicher Gesichtsausdruck beim Erblicken einer Schlange zeigt dem Kind: Schlangen sind immer gefährlich und dies ist auch allgemein bekannt = Hilfreich für Kinder  Zukunftshandlung  Wissensbasis  Personenzentriert: Wissen über die Person (episodisch) = Können kleine Kinder zwischen objekt- und personenzentriert unterscheiden? Approach/Avoidance Erklärung reicht nicht aus  Worauf bezieht sich das Kind?  Vorherige Forschung: Eher personenzentriert
  • Hypothese:  In einem 2-Personen ostensiven Signalkontext, der das Kind anspricht, können Kinder die kommunikative Intention und den symbolischen Gebrauch von Emotionsdarstellung des Agenten erkennen und ordnen eine objektzentrierte Interpretation zu.  Im non-kommunikativen 3rd-Person-Kontext: Personenzentrierte Interpretation  1. Teil bereits vorgetestet  Können 18 Monate alte Kinder beide Interpretationen bilden?  Gibt es objektbezogene Interpretationen nur mit ostensiven Signalen?  Bei Entfernung dieser Signale: Findet eine personenzentrierte Interpretation statt?
  • Teilnehmer: 48 18 Monate alte Kinder (23w/25m)
  • Stimuli: 2 unbekannte Objekte
  • Design und Verlauf: Eingewöhnungsphase, hier schon Emotionsausdrücke  Objekt-Request-Phase: Andere Person oder gleiche Person (aus der Eingangsphase)  A) Kommunikativ ----- andere Person  B) Non-kommunikativ ------- andere Person  C) Non-Kommunikativ---------- gleiche Person
  • Eingewöhnungsphase  Kind auf dem Schoß der Mutter vor einem Tisch, auf dem sich links und rechts die Objekte befinden  Mutter kommuniziert nicht, Kind kommt nicht an Spielzeug heran  Kommunikative Bedingung:  Ostensive Signale (anschauen und ansprechen)  VL dreht sich zu einem Objekt, macht positiven Ausdruck (Freude/Interesse)  Dann zum anderen Objekt: Negative Emotion (Dislike/ Ekel)  Währenddessen weiter ostensive Signale, alles 2x wiederholen  VL verlässt den Raum  Non-kommunikative Bedingung:  Gleich, nur ohne ostensive SignaleTestphase:
  • Testphase:  „Requester“ (entweder VL oder andere Person) sitzt gegenüber am Tisch, spricht das Baby an  Fragt nach einem Spielzeug, legt Hände in die Mitte  Baby kann nun eins greifen, Requester schaut keins an  Aufnahme mit 2 Videokameras
  • Scoring: • 2 unabhängige Coder: Welches Spielzeug wird gegriffen/angefasst
  • Ergebnisse: Kommunikativ—anders: richtig 11 falsch 5   Non-kommunikativ - anders richtig 5 falsch 11   Nicht-kommunikativ- gleich richtig 14 falsch 2
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  • Ergebnisse statistik • Vorstudie: Kein Unterschied in der Beliebtheit der Objekte nicht siegnifikant 1 und 3 siegnifikant 2 nicht signifikant
  • Diskussion  18 Monate alte Kinder können ihre prosoziale Objektauswahl anpassen, indem sie ihre Gedächtnisrepräsentationen der dispositionalen Einstellungen des Requesters, welche auf Basis der von der vorangegangenen Person geäußerten objektgerichteten Emotionen erstellt wurden, zurückgreifen  Keine Generalisierung ohne ostensive Signale  Personenzentriert  Qualitativ unterschiedliche Interpretation der Emotionsausdrücke  Support für die Shared-Knowledge-Annahme der Natural Pedagogy (Shared Knowledge ist generalisierbar und für alle Mitglieder der Community)
  • Seminar Social Referencing: Kind ist in einer überfordernden Reaktion, guckt zum Erwachsenen, interpretiert dessen Gesichtsausdrücke als Hilfestellung  =  Kind weiß, dass der Emotionsausdruck der Bezugsperson gespielt ist und als Hilfestellung für das Kind gemeint ist (tröstet z.B. nicht) Differenzierung möglich Relativ hohe Ausfallquote (heikel, dass viele Kinder keine Antwort zeigen  evtl. zu schwer)  Bedingung (ostensiv-gleiche Person) weggelassen, da hier nichts interpretiert werden kann  Im ostensiven Kontext wird Funktion gelernt (über Form und Farbe)  Rangreihe  Kein automatisch ablaufender Prozess  Frage: Ist ostensives Lernen sozialspezifisch? Oder liegt es nur an der Salienz? (Sozialspezifisch)