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Emotion (Subject) / Emotionsentwicklung (Lesson)
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- Was sind die Ursachen für Veränderungen von Emotionen? genetische Dispositionen Reifungsprozesse Sozialisations-und Lernprozesse
- Mit was beschäftigt sich die entwicklungspsychologische Emotionsforschung? welche Emotionen von Geburt an vorhanden sind ob Emotionen sich im Laufe der individuellen Entwicklung nur quantitativ oder auch qualitativ verändern wie sich vers. Emotionskomponenten entwickeln
- Sind alle Basisemotionen (Ekman 1982) von Geburt an vorhanden? Emotionen z.B. die auf Erwartungen basieren, sowie Furcht, Überraschung, entstehen erst später
- Emotionen verändern sich im Laufe der Entwicklung. Wie? Sie signalisieren, dass die Befriedigung von Bedürfnissen möglich ist, leitet die Befriedigung ein und begleiten Sie. Säuglinge veranlassen durch Ihren Emotionsausdruck andere zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse.
- Wie lernen Kinder Emotionswörter mit Gefühlen und Gesichtsausdrücken in Verbindung zu bringen? Indem Erziehungspersonen Emotionen von Kindern kommentieren und deren Gesichtsausdrücke nachahmen
- Welche wichtige Bedeutung hat der Gesichtsausdruck der Bezugsperson noch, außer der Imitation? Soziale Bezugnahme = social referencing, dient den Kindern als Informationsgewinnung
- Wie ist die visuellen Klippe bei Kindern gemeint? In zahlreichen Studien werden die Eltern aufgefordert, einen besorgten, entspannten oder fröhlichen Gesichtsausdruck zu zeigen, während die Kinder mit einer neuen Situation konfrontiert wurden. Sorce 1985 konnte zeigen, dass Kinder die v. Klippe überquerten, wenn die Bezugsperson auf der gegenüberliegenden Seite freundlichen lächelte als wenn sie einen negativen Gesichtsausdruck zeigte. Bei einer solchen v. Klippe ist der Abgrund durch eine Glasscheibe überbrückt oder die Kinder waren eher bereit mit unbekannten Spielzeug zu spielen, wenn die Bezugsperson einen entspannten Gesichtsausdruck machte als besorgten.
- Definition soziale Bezugnahme? Bei sozialer Bezugnahme versuchen Kinder, anhand des Gesichtsausdruck ihrer Bezugsperson Infos darüber zu erhalten, wie diese Situation einschätzen, um diese Info für eigenes Handeln nutzen zu können.
- Über welche Mechanismen wird die emotionale Entwicklung beeinflusst? k.K. = hier werden Assoziationen zwischen Emotionen und best. Situationen und Reizen hergestellt. Vormals neutrale Reize können so emotionsauslösende Qualitäten erlangen i. K. = also durch Belohnung und Bestrafung d.h. das Verhalten, das p. Konsequenzen hat , in Zukunft häufiger gezeigt wird, während die Wahrscheinlichkeit des Verhaltens mit n. Konsequenzen sinkt (Gesetz des Effektes von Thorndike 1911) Modelllernen also Beobachtungslernen verbale und nonverbale Kommunikation = Kommunikation mit Erwachsenen kann KIndern helfen, Emotionen zu benennen, zu regulieren und situationsangemessen zu zeigen
- Definition Empathie? Ist die Fahigkeit, sich in andere hinein zu versetzen, zu verstehen, was sie denken und fühlen, und sogar mit ihnen zu fühlen
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- Entwicklung des Emotionsausdruck? Innerhalb des ersten LJ entwickeln sich mit Ausnahme von Überraschung im Emotionsausdruck die Basisemotionen (Wut, Trauer, Freude, Ekel, Furcht). Als Reaktion auf äußere Reize sind Emotionsausdrücke nach einem Monat zu erkennen z.B. Freude durchs Lächeln Selbstbezogene Emotionen wie Stolz und Scham können erst im zweiten LJ beobachtet werden. Sie setzen voraus, dass Kinder ein Selbstkonzept entwickelt haben und gewisse Werte und Normen kennen# Ab den dritten LJ können ihre Emotionsausdrücke kontrollieren, haben aber bis zum Grundschulalter Schwierigkeiten, v.a. negative vorhandene Gefühle durch andere zu ersetzen also maskieren. Ebenso fällt es Ihnen schwer ein Pokerface aufzusetzen d.h. sich die aktuellen Gefühle nicht anmerken zu lassen, indem sie ein möglichst neutrales Gesicht zeigen
- Was wird in der Theory of mind untersucht? Ob Kinder ein Konzept von mentalen Zuständen haben, also auch davon, was andere denken und fühlen
- Von wan hängt die Entwicklung des Emotionswissen ab? hängt eng mit der Sprachentwicklung und kognitiver Entwicklung zusammen Emotionsverstehen setzt sich voraus, dass Kinder ein Konzept von Emotionen als interne Zustände haben. Die ist zwischen 2 1/2 und 5 Jahren zu erwarten
- Können Säuglinge zwischen p. oder n. Emotionen unterscheiden? anhand der Reaktionen lässt sich erkennen, dass sie p. (Lachen) von n. (beginnen zu kauen oder saugen, wahrscheinlich als Selbstberuhigung) Emotionsausdrücken grob unterscheiden es handelt sich eher um implizites als um bewusstes Wissen Wie gut die Säuglinger die ver. Emotionen bei anderen erkennen, hängt von der Kontaktzeit ab
- Wann beginnen Kinder einfache Wörter zu benutzen zur Beschreibung von Emotionen? mit 1 1/2 Jahren Die Bezeichnungen werden in den nächsten 8-10 Monaten komplexer und beziehen sich zunehmend auch auf dei Emotionen anderer
- Wann erwerben Kinder Wissen über Auslöser und Ursachen von Emotionen? Im Vorschulalter Dieses Wissen differenziert sich deutlich zwischen dem 4 und 7 LJ
- Wie differenziert sich ein Grundschüler von einem Schulkind in Bezug auf situative Auslöser? Schulkinger gelingt es häufiger, Emotionen auf Gedanken und Erinnerungen (mentale Zustände) zurückzuführen als Grundschulkinder Sie verstehen auch eher, dass aktuelle Gefühle nicht mit der aktuellen Situation zusammenpassen können
- Im welchen Alter entwickelt sich das Verständnis dafür, dass gezeigte Gesichtsausdrücke und erlebte Gefühle nicht übereinstimmen müssen? Zwischen 2 1/2 und 4 Jahren
- Wie lernen Schulkinder soziale Regeln zu beachten? durch Belohnung, Bestrafung und Kommunikation bezeichnet auch als Darstellungsregeln
- 7 bis 11 Jähige differenzieren genau, wem gegenüber sie welche Emotionen zeigen dürfen bzw. wollen. Warum? um andere nicht zu verletzen um sich selber zu schützen z.B. vor Verspöttung der anderen Kinder
- Definition interpersonale Regulation? Die Emotionsregulation durch andere Säuglinge sind noch nicht in der Lage, ihre Bedürfnisse zu befriedigen und somit ihre Gefühle zu regulieren. Sie signalisieren Erwachsenen durch ihren Emotionsausdruck z.B. weinen, dass sie dabei Hilfe benötigen
- Intrapersonale Emotionsregultion definieren? wenn Menschen ihre Emotionen selbstständig d.h ohne Hilfe anderer Personen regulieren die interpersonale R wird durch die intrapersonale R ersetzt, weil Kinder immer mehr Strategien einsetzen, um ihre Emotionen selber zu regulieren Einfach intrapersonale R besteht etwa darin, sich p. Reizen zuzuwenden oder sich von n. Reizeb abzuwenden, Bedürfnisse können verbal kommuniziert werden, man kann andere zur Unterstützung bitten und sich z.B. durch Selbstinstruktion beruhigen
- Bridges und Grolnick 1995 untersuchten Kleinkinder zwischen 12 und 45 Monaten aktive selbstständige ERS. Wie war die Studie aufgebaut? Die Kinder wurden unter einem Vorwand mit ihren Müttern alleine im Raum gelassen. Im Raum befand sich ein verpacktes Geschenkt, aber nicht in Reichweite der Kinder. Das Geschenk wurde in Aussicht gestellt, allerdings erst bei der Rückkehr der VL Es galt die Zeit bis zu der Rückkehr zu überbrücken. Als abhängige Variable wurde das Verhalten des Kindes beobachtet und danach kategorisiert ob es Trost bei der Mutter suchte oder aktive Strategien, wie Selbstablenkung oder Kommunikation über das Spielzeug, zeigte Ergebnisse: Die Trostsuche überwog bei 12 Monaten alten Kinder, während die aktiven Strategien im Alter von 32 und 45 Monaten deutlich zunahmen. Im Alter von 45 Monaten suchten die Kinder praktisch keinen Trost bei der Mutter
- Wie nennt man in der Entwicklungspsychologie eine bewusste Ablenkung? Reappraisal = Neubewertung
- Forscher wie Holodinski 2006, Malatesta und Havilang postulieren was, in Bezug auf Emotionsausdruck für die Emotionsregulierung? Emotionsausdrücke dienen bei der interpersonalen Regulation als Zeichen für die Betreuungspersonen Sie werden später verinnerlicht und mentalen Repräsentationen Sie dienen dann für die intrapersonale Regulation der Person selbst als Signal für die Notwendigkeit der ER
- Was passiert mit den Kinder, wenn der Zusammenhang zwischen dem Gelingen der interpersonalen und intrapersonalen Regulation nicht gelingt? Sind die Erwachsenen nicht in der Lage, die Emotionen von Kleinkindern zu regulieren, werden die Regulationsprozesse nicht verinnerlicht, und es ist wahrscheinlicher, dass das Kind später auch Schwierigkeiten bei der intrapersonalen Regulation haben wird Das Gelingen der intrap. Regulation setzt ein promptes und feinfühliges Eingehen der Eltern auf kindliche Bedürfnisse voraus
- Wann wird es schwer die Bedürfnisse des Kindes richtig zu deuten? z.B. bei Down-Syndrom oder Autismus z.B. wenn das Kind temperamentsbedingt eine sehr niedrige Erregungsschwelle und eine ausgeprägte negative Emotinalität, schreien Sie umgehend und lassen sich nur schwer beruhigen. Sie erschweren den Eltern herauszufinden welche Bedürfnisse sie haben
- Wann gelingt ein intrapersonale Regulation? Kinder lassen etwas im achten Monat eine deutliche Bindung an Bezugspersonen erkennen Diese Bindung kann sicher oder unsicher sein, wobei sich die Unsichere noch weiter unterteilen lässt Bei einer sicheren Bindung bietet die Bezugsperson eine Basis, von der das Kind Hilfe und Schutz erwarten kann. Bei einer sicheren Bindung gelingt die intrap. R.
- Wie lässt sich die Bindungssicherheit erfassen? Bei Kindern zwischen 1 und 2 Jahren beobachtet, wie sie reagieren, wenn sie allein mit einer fremden Person oder ganz allein im Raum gelassen werden entscheident ist die Wiedervereinigung zwischen BP und Kind Acht Episoden bei der Fremden-Situation Nach der Begrüßung ist die BP oder Mutter alleine mit dem Kind in einem Raum, indem sich zwei Stühle und Spielzeug befindet Dann kommt eine fremde Person in den Raum und versucht nach einiger Zeit mit dem Kind interagieren. Dann verlässt die Mutter den Raum. Sollte das Kind weinen oder andere n.Gefühle zeigen, so tröstet der Fremde es. Die Mutter betritt den Raum und der Fremde verlässt den Raum ggf. tröstet die Mutter das Kind In der nächsten Episode, ist das Kind nun ganz allein. Der Fremde betritt wieder den Raum und versucht ggf. zu trösten die Mutter betritt den Raum und muss ggf. trösten
- Welche Bildungsqualitäten lassen sich durch die Erfassung der sog. Fremden-Situation differenzieren? Sicher gebundene Kinder weinen bei der Trennung und lassen sich bei der Wiedervereinigung relativ schnell beruhigen Unsicher ambivalent gebundene Kinder weinen bei der Trennung, lehnen die BP bei der Wiedervereinigung ab und lassen sich nur schwer trösten Unsicher-vermeidend gebundene Kinder weinen bei der Trennung nicht oder kaum und suchen bei der Wiedervereinigung keinen Trost
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- Was zeigt uns die Messung des Stresshormons Kortisol bei der Studie des Fremden-Situation? dass die Trennung für alle Kinder ein emotionale Belastung darstellt, auch für die unsicher-vermeidend gebundene Kinder, die äußerlich keine Stressreaktion zeigen bei gebundenen Kinder sinkt die Konzentration des SS nach der Situation bei unsicher gebundenen Kindern steigt die Konzentration des SS, auch bei unsicher-vermeidenden gebundenen Kinder die äußerlich nichts erkennen lassen Unterdrückung der mimischen Emotionen führt zu einem Rebound-Effekt führt d.b. dass Emotionen, die mimisch und gestisch unterdrückt werden, mit besonders stark mit physiologischen Reaktionen einhergehen. Gilt dies auch für unsicher-vermeidend gebundenen Kinder auch aso? Unwahrscheinlich, da Kinder in diesem Alter weder ihre Mimik bewusst steuern können, geschweige denn n. Emotionen unterdrücken