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Klinische Master (Subject) / Depressive Störungen (Lesson)

Disruptive Affektregulationsstörung Major Depression Persistierende depressive Störung (Dysthymie) Prämenstruelle Dysphorische Störung

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  • Disruptive Affektregulationsstörung Erstmanifestation vor 10. Lebensjahr Chronische, schwergradige und anhaltende Reizbarkeit in zwei Manifestationsformen: Häufig (3 oder mehr pro Woche) auftretende Wutanfälle über mind. 1 Jahr in mind. 2 Lebensbereichen (Schule, Zuhause)Schwergradige Reizbarkeit aus chronischer, durchgängige reizbarer oder ärgerlicher Stimmung zwischen den Wutausbrüchen – muss die meiste Zeit vorhanden sein, also charakteristisch für das Kind sein Differenzialdiagnostische Abgrenzung von bipolarer Störung im Kindes- und Jugendalter
  • Major Depression Auftreten usw 12-Monats-Prävalenz: 7% Frauen 1,5 bis 3-faches Risiko Erstmanifestation in jedem Lebensalter (bei 18 bis 29 Jährigen dreimal so hohes Risiko Chronifizierung vermehrt bei komorbidem Substanzmissbrauch, Persönlichkeitsstörung, Angststörung depressive Episode meist 3 Monate Eine Major Depression mit psychotischen Symptomen kann in eine Schizophrenie übergehen Suizidversuche bei Frauen höher, Suizid jedoch geringer
  • Risikofaktoren: Neurotizismusbelastende Kindheitsereignisse2 bis 4 fach erhöhtes Risiko bei verwandten ersten Grades
  • Major Depression Abzugrenzen von manische Episoden mit reizbarer Verstimmung oder gemischten Episoden genaue Untersuchung der manischen Symptome Anpassungsstörung mit depressiver Stimmung hier müssen die Kriterien für eine Major Depression nicht vollständig erfüllt werden Komorbidität: Störungen im Zusammenhang mit psychotropen Substanzen Panikstörung, ZWangsstörung, Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Bordeline-Persönlichkeitsstörung
  • Persistierende depressive Störung (Dysthymie, früher chronische Major Depression und dysthyme Störung) Depressive Verstimmung für die meiste Zeit des Tages an der Mehrzahl der Tage über mind. 2 Jahre (symptomfrei < 2 Monate) mind. 2 der folgenden Symptome schlechter Appetit/ Überessen Insomnie /Hypersomnie geringe Energie oder Erschöpfungsgefühle geringes Selbstbewusstsein Konzentrationsschwierigkeiten Gefühle der hoffnungslosigkeit niemals hypomane oder manische Episode
  • Risikofaktoren persistierende depressive Störung  Neurotizismus Verluste oder Trennung der Eltern Erbbedingt
  • Prämenstruelle Dysphorische Störung In der letzten Woche vor Beginn der Menses treten Symptome (mind. 5) wie deutliche Affektlabilität deutliche Reizbarkeit deutliche depressive VErstimmung und Gefühl sich nicht konzentrieren zu können Lethargie Brustempfindlichkeit usw auf Die Symptome bessern sich nach Beginn der Menses und verschwinden gänzlich prospektive tägliche Einschätzungen in 2 symptomatischen Zyklen muss erfolgen
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