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Entwicklungspsychologie 1 (Subject) / 5. Vorlesung (Lesson)

Wahrnehmung und #aufmerksamkeit

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  • Wie entwickelt sich die Gesichterwahrnehmung Angeborene Präferenz für Gesichter •Das mütterliche Gesicht wird schon kurz nach derGeburt wieder erkannt ( Frisur und Außenkonturenspielen dabei wesentliche Rolle).
  • Wie entwickelt sich die Gesichterwahrnehmung? Experiment (Johnson & Morton, 1991) Kinder sehen Gesichtabbildungen mit asymmetrischen und auf dem Kopf stehenden Gesichtern Neugeborene:unterscheiden zw.C und A, C und B, A und B Mit 1 Monat:Keine Unterscheidungen Mit 2-3 Monaten: unterscheiden zw.C und A, C und B, A und B Interpretation:Es existieren 2 Mechanismen:angeborener Orientierungsmechanismus (subkortikal).Dieser liefert Input für kortikalen Lernmechanismus
  • Wie entwickelt sich die Gesichterwahrnehmung? Theorie von Johnson & Morton (1991) CONSPEC:angeborener Mechanismus zum Erkennen von Gesichtern (3-blob-schema) CONLEARN:erlernter Mechanismus zum Erkennen von Gesichtern (über das visuelle scannen externer Grenzen und interner Eigenschaften); kortikal gesteuert
  • Wie entwickelt sich die Gesichterwahrnehmung? Spezifische Morphologie des menschlichen Auges - Weitere horizontale Ausdehnung- Proportional größere Sclera- Weiße ScleraZusätzlich:Sensitivität für kontrastreicheElemente des Auges
  • Wie entwickelt sich die Gesichterwahrnehmung? Neugeborene bevorzugen Gesichter mit zugewandtem versus abgewandtem Bli
  • Visuelle Wahrnehmung -Weitere Entwicklungen Visuelles Scannen komplexer Reize Aufgabe: Vergleichen der Bilder zweier Häuser und finden der Unterschiede 3-jährige lösen diese Aufgabe noch nicht. Erst ab ca. sechsJahrendeutliche Verbesserungen.
  • Zusammenfassung visuelle Wahrnehmung -Im Verlauf des ersten Lebensjahres noch wesentliche Reifungsprozesse im visuellen System. -Auch die visuelle Aufmerksamkeit und Blicksteuerung machen wesentliche Fortschritte -Babys nutzen Gestaltgesetze, um Objekte in der Umgebung zu identifizieren. -Die Tiefenwahrnehmung geht auf die Nutzung unterschiedlicher Hinweisreize zurück, von denen die meisten bis zum 7. Lebensmonat gut entwickelt sind. -Ältere Kinder lernen immer besser, komplexe Reize und Szenen mit den Augen abzuscannen und unterschiedliche Informationen zu integrieren.
  • Intermodale Wahrnehmung: taktil und visuell Gibt man 4 Monate alten Kindern zunächst Gelegenheit, zwei Ringe mit (a) einer rigiden oder (b) einer flexiblen Verbindung nur taktil zu explorieren und zeigt ihnen nachher Abbildungen beider Objekte, dann bevorzugensie den Anblick jenes Objekts, das sie vorher nichtertastet hatten.
  • Intermodale Wahrnehmung Akustisch und visuell •4 Monate alte Kinder sehen parallel zwei verschiedeneArten von Video-Filmen (zum Beispiel A: Trommler; B:Guck-Guck Spiel) •Aus einem Lautsprecher in der Mitte zwischen beidenMonitoren ertönt der Soundtrack zu einem der beidenFilme •Säuglinge schauen überzufällig häufig auf daspassende Display. Dies gilt auch für die synchroneBewegung von Lippen und das Ertönen von SpracheFrühe Koordination von visuellen und akustischen Reizen
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