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ICD-10 (Subject) / Herz-Kreislauferkrankungen (Lesson)

Hypertension, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall

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  • Arteriosklerose Verhärtung der Arterienwand unabhängig der Genese, Unterform: Atherosklerose
  • Atherosklerose Entzündliche Erkrankung der Intima multifaktorieller Genese (Rauchen, Lipidstoffwechselstörung), die sich an Prädilektionsstellen mit hämodynamischer Belastung manifestiert häufigste Form der Arteriosklerose Bildung von Plaque in Arterien 
  • Koronare Herzkrankheit Manifestation der Atherosklerose an den Koronararterien Verhärtung, Elastizitätsverlust und Lumeneinengung der K.Arterien Minderperfusion -->  Diskrepanz zwischen O2-Angebot und O2-Bedarf des Myokards
  • Angina pectoris Kardinalsymptom der koronaren Herzkrankheit durch Atheroskleorse in Koronararterien -> Durchblutungsstörungen --> erhöhte Herzarbeit nötig  gesteigerter O2-Bedarf  Angina-pectoralis Anfall  Symptom: retrosternale  ggf. ausstrahlende Schmerzen 
  • Artherosklerotisch bedingte Erkankungen Myokardinfarkt Ischämischer Insult (Schlaganfall)  Periphere arterielle Verschlusskrankheit 
  • Myokardinfarkt - Genderaspekte (Frauen) Gender paradox: Frauen erleiden seltener Herzinfarkt - sterben aber öfter daran!  Rehabiliation: weniger angepasste Leistungen, rehabiliationsbedürftiger, profitieren weniger von aktivierenden Maßnahem -> besser: passive physikalische Maßnahmen  Häufiger noch andere Symptome  Risikofaktoren (eg Hypertonie) -> negativerer Einfluß  Positiv: Erleiden 8-10 Jahre später erst Herzinfarkt! 
  • Myokardinfarkt regionaler Untergang/Zerstörung von Herzmuskelgewebe (Myokard) aufgrund einer lokalen Durchblutungsstörung. 40% = morgens; mehr Männer  nur 70% erreichen Notaufnahme lebend  50% versterben innerhalb der ersten Wochen  Diagnostik: Koronarangiographie - Kathetheruntersuchung in Koronararterien  Therapie: Stents 
  • Schlaganfall Mangelnde Versorgung des Gehirn durch Verstopfung der Arterien Oft betroffen: A. cerebri media (Zentrum für Sprache, Reflexe)  Symptome: links/rechtshemisphärische Lähmung 
  • Schlaganfall - Therapie Hämorrhagischer Insult (Arterie geplatzt, Blut im Gehirn) - ausgeschlossen? -->  sofortige Wiederversorung der Gebiete: Penumbra/ tissue at risk  Zelluntergang hier noch reversible! Lyse: Intravenöse Fibrinolsystetherapie: 4,5h nach Symptombeginn  Ziel: noch nicht unwiderruflich zerstörtes Gewebe retten  Rehabiliation: Start noch auf Akutstation - nahtloser Übergang (Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie) 
  • Schlaganfall - Therapie Hämorrhagischer Insult (Arterie geplatzt, Blut im Gehirn) - ausgeschlossen? -->  sofortige Wiederversorung der Gebiete: Penumbra/ tissue at risk  Zelluntergang hier noch reversible! Lyse: Intravenöse Fibrinolsystetherapie: 4,5h nach Symptombeginn  Ziel: noch nicht unwiderruflich zerstörtes Gewebe retten  Rehabiliation: Start noch auf Akutstation - nahtloser Übergang (Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie) 
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  • Hypertonie - Arten - Essenzielle Hypertonie: über 90% aller Hypertonie, Ursache unbekannt- Sekundäre Hypertonie: unter 10%, Ursache bekannt Renale Hypertonie: Nierenerkrankung eg  Endokrine Hypertonie: eg. Zu viel an Aldosteron, Wachstumshormon  - Benigne & maligne arterielle Hypertonie Irreführende Begriffe, weil Hypertonie nie gutartig sein kann Maligen Hypertonie bedeutet besonders schwere Hypertonie mit Organschäden
  • Arterielle Hypertonie - Definition bei: systolischen Blutdrücken >140 mmHg / diastolischen Blutdrücken >90 mmHg