DSC
Die dynamische Differenzkalorimetrie (DDK, englisch differential scanning calorimetry, DSC) ist ein Verfahren der thermischen Analyse zur Messung von abgegebener oder aufgenommener Wärmemenge einer Probe bei Aufheizung, Abkühlung oder einem isothermen Prozess. Ein verkapselter Behälter, Tiegel genannt, mit einer Probe (5–40 mg) und ein zweiter gleicher Behälter ohne Inhalt (Referenz) werden zusammen in einem Wärmebad dem gleichen Temperaturänderungsprogramm ausgesetzt. Dabei kommt es infolge der Wärmekapazität der Probe und exothermen oder endothermen Prozessen bzw. Phasenänderungen wie Schmelzen oder Verdampfen zu Temperaturdifferenzen zwischen Probe und Referenz, da bei dem untersuchten Prozess thermische Energie in die oder aus der Probe fließt. Im Gegensatz zur älteren Differentialthermoanalyse (DTA) wird bei der DSC diese Temperaturdifferenz nicht direkt als Messsignal verwendet, sondern daraus auf den Wärmestrom als Messgröße geschlossen. Dafür stehen zwei Verfahren zur Verfügung.
Wirkstoff
jeder Bestandteil eines Arzneimittels, der dazu bestimmt ist, eine pharmakologische Aktivität zu entwickeln/der einen anderen direkten Einfluss bei der Diagnose, Behandlung oder bei der Verhütung einer Krankheit ausübt oder der die Struktur oder Funktion des menschlichen oder tierischen Körpers mit Hilfe der pharmakologischen Wirkung beeinflusst