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Allgemeine Mikrobiologie (Subject) / Klausur (Lesson)
Lernen für Klausur
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- Nennen Sie 5 Gärungen und dabei beteiligte Bakterien. ethanolische Gärung: Zymomonas mobilesgemischte Säuregärung: E. coliMilchsäuregärung: LactobacillusSticklandfermentation: Clostridium SticklandiiPropionsäuregärung: PropionibakteriumButtersäuregärung: Clostridium acetobutylicum
- Was versteht man unter Pasteur- und Crabtree-Effekt beim Hefestoffwechsel? Welcher Stoffwechselmechanismus liegt dem Crabtree-Effekt zugrunde? Pasteur-Effekt: O2 unterdrückt GärungCrabtree: bei Substratüberschuss erfolgt Gärung auch bei O2 Anwesenheit -->Überflussmetabolismus
- Saccharomyces cerevisiae und Zymomonas mobilis bilden Ethanol aus Glucose. Wie unterscheiden sich diese Organismen bei der Glucose-Verwertung? Nennen Sie unterschiedliche Abbauwege. S. cervisiae: Fructose-1,6-bisphosphat-Weg/EMP-Weg --> 2 ATP, 2 NADH, 2 PyruvatZ. mobilis: KDPG-Weg/ED-Weg --> 1 ATP, 1 NADH, 1 NADPH, 2 Pyruvat
- Durch welche energetische Besonderheit ist die Glykolyse in Zymomonis mobiles gekennzeichnet? Welche Konsequenzen hat dies für die Biomassebildung?Warum ist die Ethanolproduktion auch bei Nährstoffüberschuss begrenzt? KDPG-Weg -> weniger Biomasse, mehr Endprodukt, nur 1 ATPEthanol löst bei höherer Konzentration (>18%) die Membran auf
- Welche Bakterien führen die sog. Stickland-Fermentation durch? Was wird fermentiert und was ist die Besonderheit dabei? Clostridium sticklandii / Clostridium spologenesVergärung von AminosäuregemischenAS-Paare dienen als Elektronendonoren&-akzeptorenteilweise kann die Energie auch auf reduzierendem Ast gewonnen werden
- Die Buttersäure/Butanolfermentation durch Clostridium acetobutylicum verläuft zweiphasig. Was wird zuerst gebildet, was später? Begründen Sie die Reihenfolge. 1. Säurephase (Essigsäure, Buttersäure) --> höherer Energiegewinn, pH sinkt2. Lösemittelphase (Ethanol, Aceton, Butanol, Isopropanol) --> niedriger Energiegewinn, pH bleibt neutral bzw. steigt
- Durch welche Art Gärung wird Silage haltbar gemacht? heterofermentative Milchsäuregärung
- Wie unterscheiden sich homo- und heterofermentative Milchsäuregärung? homo: Fructose-1,6-bisphosphat-Weg --> Produkt: Lactathetero: Pentosephosphatweg --> Einschleusung C5; Produkt: Lactat, Acetat, Ethanol
- Welche Gärung führt zum charakteristischen Geschmack und zum löchrigen Aussehen von Schweizer Käse? Welche Substanz dient bei dieser Gärung als Kohlenstoffquelle? Propionsäuregärung durch Propionibacterium --> Kohlenstoffquelle: Lactat (aus Milchsäure)CO2-->LöcherPropionat-->süßlichAcetat-->scharf
- Escherichia coli gehört zu den fakultativ anaeroben Mikroorganismen. Durch welche Stoffwechselwege kann bei diesem Bakterium unter verschiedenen Sauerstoffbedingungen Energie gewonnen werden? oxidative Bdg: oxidative Phosphorylierunganaerobe Bdg: anaerobe Atmung (,gemischte Säuregärung)
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- Welche Enzyme werden in Waschmitteln eingesetzt und wie wirken sie? Proteasen: entfernen ProteineLipasen: entfernen FettfleckenCellulasen: entfernen defekte Baumwollfasern --> je kälter gewaschen,desto mehr Enzyme
- Erläutern Sie stichwortartig die Schritte des Zelluloseabbaus (Angriffsort, Enzyme, Produkte). paraktristalliner Aufbau verhindert Enzymangriff, deshalb Spaltung an amorphen Bereichen (Endocellulase)Exoenzyme -> Oligosaccharide -> Cellubiose, Glucose
- Nennen Sie Einsatzgebiete von Cellulasen. Waschmittel, Papierherstellung, stone-washing, Celluloseverflüssigung
- Nennen Sie zwei Anforderungen, die man an ein Enzym stellen muss, das in einem Waschmittel eingesetzt werden soll. Thermostabilität hoch, breites Thermperaturaktivitätsspektrumim Basischen aktivstabil gegenüber Tensiden/Detergenzien
- Welche Funktion haben Biotenside? machen hydrophobe Substrate zugänglich durch Erhöhung der Oberfläche von Alkanen und Fetten
- Wie unterscheiden sich Mono- und Dioxygenase-Reaktion und in welchen Abbauwegen spielen sie eine zentrale Rolle? Monoox: O2 --> O auf H2O und O auf Substrat --> AlkanabbauDiox: O2 --> beide O auf Substrat --> Aromatenabbau
- Warum ist Naturkautschuk abbaubar, Synthesekautschuk aber nicht? Naturkautschuk: Polyisopren, natürliches Substrat --> Enzyme vorhandenSynthesekautschuk: vulkanisiert, Quervernetzungen mit Schwefelbrücken --> kein Enzym
- Welche Nährstoffquellen werden für die Kuh im Pansen erschlossen? flüchtige Fettsäuren
- Was versteht man unter Syntrophie? Arbeitsgemeinschaft zwischen Organismen, die allein ein Substrat nicht abbauen könnten"interspezies H2-Transfer"nur in anaeroben Habitanten