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Persönlichkeitspsychologie Aufbau (Subject) / Studieneignung (Lesson)
Diagnostik VL
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- Rechtliche Grundlagen GG, Artikel 12: Recht auf freie Wahl des Berufs, Arbeitsplates und Ausbildungsstätte Staat kann ttz Kriterien spezifizieren => Abgleich zwischen Interessen des Individuums und der Gesellschaft 1972 wurde vom Bundesverfassungsgerich Numerus Clausus-Regelung eingeführt
- Wann ist NC gerechtfertigt? wenn die Kapazität der Bildungseinrichtung nachweislich erschöpft sind wenn gewährleistst ist, dass die Bewerber nach sachgerechten Kriterien ausgewählt werden
- Auswahlkriterien Durchschnittsnote der HZB gewichtete Einzelnoten fachspez. Studierfähigkeitstests Art der Berufsausbildung Gespräch Kombi => länderspezif. Hochschulgesetze + lokale Vergabeordnungen der Hochschulen
- allg. Anforderungen an ein diagn. Verfahren 3 Gütekriterien erfüllen: objektiv, reliable, valide Ökonomie prädiktive Validität Fairness zumutbar Nutzen Messgegensatnd anforderungsanalytisch begründet
- Kriterium Studienerfolg - wie operationalisieren? Dauer des Studiums Wissen Einstellunge i.S. eines fachspez. Jobs Noten Abbruchquote Zufriedenheit
- erforderliche Eigenschaften für ein erfolgreiches Psychologiestudium Interesse am Fach Fleiß Durchhaltevermögen Offenheit pragmatische Gedächtnisfunktion Lernfähigkeit Intelligenz soziale Kompetenz mathematische Fähgikeiten Interesse am Menschen logisches Denken Interesse an Naturwissenschaften Sprachkenntnisse (Englisch)
- Internationale Forschung zu Studienerfolg - Zshg zwischen verschiedenen Prädiktoren und Studienerfolg Schulnoten: r = .52 Schulnoten, studienfachbezogen: r = .36 Studierfähigkeitstests, fachspezifisch: r = .48 strukturierte Interviews: r = .21
- Deutsche Forschung zu Studienerfolg Metaanalyse von Baron-Bolt et al. (1988) Studie von Steyer et al. (2005) Studie von Schmidt-Atzert (2005)
- Metaanalyse von Baron-Bolt et al. (1988) Vorhersage von Studienerfolg mit Schulnoten Gesamtnote Abitur: r = .46 einzelne Noten: r = .07 - .34 => Gesamtnote = bester Prädiktor
- Studie von Steyer et al. (2005) Vorhersage von Stuidenerfolg mit Schulnoten r = .39 (Gesamtnote im Vordiplom) r = .28 (Gesamtnote im Diplom) Vordiplom hat ähnlichere Leistungsbewetung wie im Abitur => Gesamtnote im Abitur = guter Prädiktor, gewichtete Schulnoten nicht sinnvoll!
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- Studie von Schmidt-Atzert (2005) Vorhersage von Studienerfolg mit Schulnoten r = .37 (Vordiplomnote) Belastbarkeit (zusätzlicher Job, krank, fam. Krise) und Wissen = gute Prädiktoren für Studienabbruch
- Zwischenfazit Gesamtnote Abitur = guter Prädiktor für Studienerfolg Studierfähigkeitstest haben niedrigere Validität Kombi beider Prädiktoren => inkrementelle Validität (v.a. wenn Tests nicht hoch mit Abiturnote korrelieren) Interviews sind wenig valide Studienabbruch wird eher durch psychosoziale Faktoren erklärt
- Warum haben Interviews für Studienerfolg und Berufserfolg so unterschiedliche prädiktive Validitäten? Berufserfolg: Interview = sehr guter Prädiktor Gründe: Berufserfolg = leichter zu erfragen => engerer Rahmen, den man erfragen muss, Personalabteilung hat wahres Interesse an den Besten, Interviewergebnisse spiegeln soz. Kompetenzen => wichtiger im Berufserfolg Studienerfolg: Interview = schlechter Prädiktor Gründe: Studium = weiter Bereich, Interviewer haben kaum Motivation die Besten zu finden, kürzere Biogrpahie von Studienplatzbewerbern weniger aussagekräftig => Studienerfolg und Berufserfolg = unterschiedliche Konstrukte
- Aspekte von Auswahlverfahren Ökonomie Verfälscbarkeit Fairness Akzeptanz
- Ökonomie = zeitl. und finanzieller Aufwand für Bewerber Prüfer Organisation
- Konsequenzen eines validen Auswahlverfahrens Studierende erzielem bessere Studienleistungen hat den gleichen Effekt wie eine Verbesserung der Ausbilung (bzgl. besserer Studienleistung) => valides Verfahren viel günstiger
- Trefferquote bei Studierfähigkeitstest + Abinote vs. nur Abitnote Kombi: Validität .60 nur Abinote: Validität .52 => je höher die Validität, desto höher die Trefferquote
- Verfälschbarkeit Studierfähigkeitstests: kommerzielles Training möglich (Trainingsmaterial im Internet => hohe Transparenz) Itemdiebstahl durch Gedächtnisklausuren Auswahlgespräche: Antworten verfälschbar durch Tipps in den Meiden, Erfahrungen anderer Bewerber (immer gleiche Fragen durch Stand.) => eigentlich müssten jedes Jahr neue Tests / Items / Fragen generiert werden => würden tendenziell immer schwieriger werden, ist auch nicht wirklich realistisch
- Welche Fragen den Psychologiebewerbern im Interview stellten? Interessen Vorstellungen über Psychologiestudium Stärken und Schwächen Welche Ziele werden mit dem Studium verfolgt
- Fairness Abiturnote: große Unterschiede zwischen Fächern, Lehrern, Schulen, Bundesländern (Abiturnoten werden durchschnittlich immer besser) Test: fairer als Abiturnote
- Bewertung Abiturnote als Auswahlverfahren valide ökonomisch unverfälschbar
- Bewertung Einzelnoten als Auswahlverfahren ökonomisch unverfälschbar
- Bewertung Tests als Auswahlverfahren valide objektiv unverfälschbar
- Bewertung Interview als Auswahlverfahren evtl. objektiv
- Kommission Studierendenauswahl empfiehlt Abiturnote spez. Studierfähigkeitstests (Module*) entwickeln Kombi Info über Studium und Standort Selbsttest zu Wissen über Studium * jede Modul anforderungsanalytisch begründen, jedes Institut kann Module institutsspez. gewichten, können auch in anderen Fächern ggf. verwendet werden
- Fächerübergreidne Grundqualifikationen Mutterspache Fremdsprache Mathematikkenntnise Schlüselqualifikationen (soz. Kompetenz, Selbststeuerung des Lernens, Eigenverantwortlichkeit)
- Grundqualifikationen für Psychologie => 4 Module allg. kognitive Grundfähigkeit Sprachkompetenz in deutsch und englisch mathematische Fähigkeiten Teamfähigkeit Interesse an Naturwissenschaften => 4 Module: analytisches und schlussfolgerndes Denken: figural, numerisch, verbal psychologierelevante Kompetenzen in Mathematik und Biologie fachspez. Verständnistest Psychologie Englischtest => FÄHIGKEIT NEUE INHALTE SCHNELL ZU LERNEN!
- Wie hängen Studierfähigkeitstest + Abinote mit Studienleistung zusammen? Abitnote + Studierfähigkeitstest => schlussfolgerndes Denken + Wissen => Studienleistung
- Studie von Sieverding et al.: Stress und Studienzufriedenheit bei Bachelor- und Diplom-Psychologiestudirenden im Vergleich Studienaufwand erklärt nur einen geringen Anteil von Stress und Studienzufriedenheit Dimensionen des Demand-Control-Modells mediieren die Unterschiede in Stress und Studienzufriedenheit hohe Anforderungen = Hauptprädiktor für Stress hohe Anforderungen + geringe Entschiedungsfreiräume = relevante Präktoren für geringe Studienzufriedenheit Diplomstudierende: weniger Anforderungen und mehr Entscheidungsfreifäume => höhere Lebens- und Studienzufriedenheit Bachelorstudierende: mehr Stress und weniger Freiraum
- Erklärungen für Unterschiede Bachelor / Diplom Bachelor: Druck auf Masterstudienplatz (Notendruck) Diplom: im Vordiplom gehts ums Bestehen Kohortenunterschiede?
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- Übergang Bachelor-Master Bologna-Idee: nach 3 jahren berufsqualifzierenden Abschluss Problem: Bachelor in Psychologie ≠ berufsqualifizierend Uni bekommt für jeden Bachelorstudenten Geld, für Masterstudenten nicht => mehr Bachelorplätze als Masterplätze Übergangsquote 2015: 96,5% von Bachelor auf Master 88% der Bachelorabsolventen erhileten im selbsen Jahr einen Masterstudienplatz (wegen Zufluss aus Fachhochschulen, Ausland, Fernunis ~ 9%) => 79% aller Bachelorabsolventen konnte nahtlos weiterstudieren
- Aktionen DGPs wenn Psychologe einen Masterabschluss braucht: Recht auf Masterstudienplatz spez. Uni => spez. Master (wie in Österreich) Angriff auf Bologna
- Kriterien für Masterauswahlverfahren Bachelornote Test Interview Abiturnote spez. Voraussetzungen Wartezeit / Losverfahren