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Persönlichkeitspsychologie Aufbau (Subject) / Handlungstheoretische Modelle (Lesson)

Diagnostik VL

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  • Handlungstheoretisches Modell von Kaminski in Abgrenzung zur Entscheidungstheorie Arbeitsfluss der diagn. modifikatorischen Praxis => durchschaubarer machen inidividuelle Entscheidungen diagn. Handeln = Kreislaufprozess mit sequentiellen Rückmeldeschlifen und durch kogn. Mikropzesse gesteuert E-T: v.a. auf Selektion abzielend institutionelle Entscheidungen
  • Konzeptuatlisierung der diagn. Arbeit Eingangsdaten & Datenbeschaffung Hypothesenbildung und -bearbeitung: Eingangszustand Z1 und erwünschten Zielzustand Z2 beschreiben + Hypothesen über mögliche Ursachen von Z1 und einem darauf basierenden Weg zur Erreichung von Z2 Hypothesenbeurteilung: lässt sich eine Hypothese oder eine Kombi ausreichend stark absichern? Planung der Datenbeschaffung (hypothesenspez.) Plaung der praktischen Phase: Änderungsideen Praktische Phase Prüfung der praktischen Phase: hat sich Z1 verändert?
  • Modell von Kaminski: Implikationen diagn. Auswertung = hypothetische Interpretation => Lernen und Verändern jede Datenbeschaffung wird geplant auf spez. Hypothesen bezogen Prüf- bzw. Entscheidungsprozesse werden expliziert praktische Phase wird nur mit Formulierug präziser diagn. Hypothesen eingeleitet diagn. Tätigkeit wird von erreichbaren Zielkriterien gesteuert Arbeitsprozess wird solange rückgekoppelt, bis das Zielkriterium erreicht ist
  • Wenn die Hypothesenbildungsinstanz inaktiv bleibt ... häufen sich überflüssige Daten an es kommt zu Kapazitätsproblemen Infos werden unangemessen selektiert und akzentuiert die Stimmigkeit der DIagnose wird auf Kosten ihrer praktischen Relevanz überbetont
  • Wissensspeicher im Modell von Kaminski => alles Wissen, das ein Psychologe zur Bearbeitung eines Falles mitbringt, ist durch Speicher mit spez. abrufbaren Inhalten repräsentiert Speicher: Änderungswissen Speicher: Kompetenzwissen Speicher: Bedingungswissen Speicher: Gewissen
  • Speicher 1: Änderungswissen wie Personen von einem spez., wenig erwünschten Ausgangszustand Z1 zu einem erwünschten Zielzustand Z2 gerbacht werden = wissenschaftl. begründetes Änderungswissen, Erfahungen aus der Berufspraxis oder aus Wissen aus alltäglichen Erfahrungen sein
  • Speicher 2: Kompetenzwissen angesichts welcher Daten welcher Fachmann für eine Änderung kompetent ist häufig vorläufige Kompetenzabtretungen (an Mediziner z.B.)
  • Speicher 3: Bedingungswissen Wissen über mögliche Bedinungshintergründe und ihren zukünftigen Auswirkungen
  • Speicher 4: Gewissen bei der Bestimmung des Zilezustandes, v.a. wenn kontrovers individuelle Minimalziele des Psychologen hinsichtlich der Zustände an Menschen, die entweder nicht weiter fortbestehen dürfen, oder die es zu verwirklichen gilt
  • Bewertung des Modells von Kaminski Prozessmodell auf die Stellen im diagn. Prozess hingewisen, an denen grundwissenschaftliches WIssen vonnöten ist jede Arbeitsphase wird durch präzise Hypothesen gesteuertn Zwischenergebnisse werden evaluiert keine Theorie, eher eine rationale Rekonstruktion des diagn. Prozesses beschreibende Orientierung
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