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Emotion (Subject) / neurowissenschaftliche Emotionstheorien (Lesson)

wichtiges

This lesson was created by Angelikaeurofh.

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  • Was ist das Ziel der neurowissenschaftlicher Emotionstheorien? Emotionen durch die Angabe ihrer neuronalen Grundlage zu erklären
  • Wo liegt die Amygdale im Gehirn? ist ein telemcephales Kerngebiet im vorderen Temporallappenbereich von der Größe und Form einer Mandel. Befindet sich über Hirnstamm, Mittelhirn und Zwischenhirn im Endhirn, stellt eine große und dichte Anhäufung von NZ dar.
  • Welche klassischen Beobachtung von Klüver und Bucy 1939 sprachen für eine Beteiligung der Amygdala an Emotionen, insbesondere der Furcht? Veränderung im Verhalten von Rhesuaffen, bei denen die Amygdala bilateral entfernt worden waren. Verhaltensauffälligkeiten - die Affen nahmen vielen in den Mund - Hyperoralität, zeigten überstreigeres Sexualverhalten - Hypersexualität, die Affen waran überaus zahm und zeigten kaum Furcht.
  • Hyperoralität, Hypersexualität und Zahmheit sind Merkmalen welches Syndroms? Klüver-Bucy-Syndrom
  • Die Theorie zur Rolle der Amygdale für die Emotion Furcht stammt von wem und was beinhaltet diese? In dieser Theorie ist die Amygdale die Nabe im Rad der Furcht und mithin die Struktur, in der Infos über die Reize (Afferenzen) zusammenfleßen und durch die die mit der Furcht einhergehenden Veränderungen im Erleben, Verhalten und der Physiologie (Efferenzen) ausgelöst werden. Joseph LeDoux 1998 insbesondere der laterale, baso-laterale und zentrale Kern der Amygdale für Furcht wichtig
  • Wo genau der Amygdale findet die Furchkonditionierung statt? Infos über äußere Reize laufen in der lateralen Amygdala ein, hier findet die Assoziation zwischen CS und US bei der Furchtkondi. statt. Die Infos über das Vorliegen des CS und US wird an den zentralen Kern der Amygdala weitergeleitet, von wo aus weitere Kerngebiete aktiviert werden, die Komponenten der Furchtreaktion steuern z.B. Hypothalamus und im Mittelhirn. Der baso-laterale Kern erhält Konteytinfos insbesondere aus dem Hippocampus, der die Furchtreaktion moderieren kann. Somit kann die Furchtreaktion verstärkt oder abgeschwächt werden, wenn man einem Bären entweder im Wald oder im Zoo begegnet.
  • Welche Experimente LeDoux belegten die Existenz der low road zur Amygdala? Er nahm an, dass Infos über Reize die laterale Amygdala nicht nur über den Kortex erreichen, sondern dass die Amygdale bereits Kenntnis über Reize enthält, bevor die Reizinformation überhaupt den in den Kortex gelangt ist. Eine wichtige Schaltstatin der Reizverarbeitung ist der Thalamus; der Thalamus ist in gewissen Weise da Eingangstor zum Kortex, denn die neuronalen Impulse aus den meisten Sinnesmodalitäten werden hier empfangen und zum Kortex weitergeleitet. Ledoux konnte zeigen, dass die thalamische Neurone zudem Info direkt an die Amygdala senden. Experiment: wurde bei Ratten entweder der auditive Kortex oder der auditive Thalamuskern (Corpus geniculatum mediale) bilateral zerstört. Eine Furchkondi. mit einem Ton als CS und einem Schock als US zeigte, dass die Läsion im auditiven Kortex die Furchtkondi. nicht verhinderte d.h. es gab noch eine weitere Route, auf der die auditive Infos zur Amygdala gelangen konnte. Bei der Läsion des Thalamuskerns traten keine furchttypischen CR mehr auf. Dies war der erste Hinweis, dass es neben dem Weg über den Kortex high road eine direkten Weg vom Thalamus zur Amygdala low road geben müsse. In weiteren Experimenten, in denen die thalamo-amygdaloide Bahn angefärbt wurde, konnte die Existenz dieser Verbindung nachweisen. Le Doux und Kollegen 1988 zeigten, dass eine Zerstörung dieser Bahn eine erfolgreiche Furchtkonditionierung verhindert.
  • Welche Kritik gibt es an der Amygdala-Furcht-Theorie? Der Eindruck, dass Personen, deren Amygdala zerstört wurdem keinerlei Angst empfinden oder zeigen, ist nicht ganz richtig. Durch Epilepsie-Patienten deren vorderen Anteile des Temporallappens, inklusive der Amygdala entfernt wurden, zeigten nur geringe Veränderung in der Furchtreaktion. Anderson und Phelps 2002 fanden bei solchen Patienten keine Hinweise auf ein reduziertes Gefühlsleben. Möglicherweise ist die Amygdala mehr für das Erlernen von Furcht wichtig und nicht für das Zeigen einer gelernten Reaktion Amygdala ist keinesfalls spezifisch für Angst, eine Aktivierung erfolgt auch bei anderen negativen Emotionen und sogar bei positiven Emotionen und Belohnung
  • Mit was beschäftigen sich die neuro-und psychophysiologische Ansätze? welche organische Strukturen Emotionen zugrunde liegen ob körperliche Vorgänge die Ursache oder die Folge von Emotionen sind zentralnervöse Strukturen: Teile des Gehirns und Rückenmarks periphere Strukturen: z.B. die Eingeweide, das Herz-Kreislaufsystem und die Muskelatur
  • Welche Areale im Gehirn werden mit dem emotionalen Erleben in Verbindung gebracht? tief im Inneren des Gehirns, Teile des Mittelhirns und Zwischenhirn Zwischenhirn; Thalamus, Hypothalamus und die Hypophyse, über den Thalamus laufen alle eingehende Infos (außer die aus dem Riechkolben), Thalamus steht über den Hypothalamus und der Hypophyse (wird mit dem vegetativen System verbunden) Zwischenhirn ist für die körperliche also hormonelle und vegetative, Komponente von Emotionen mitverantwortlich Vom Großhirn sind Frontallappen und Temporallappen beteiigt, die rechts und links liegenden Mandelkern (Amygdalae) von großer Bedeutung, weil sie von Thalamus von den Sinnesorganen eingehende Info bekommen sowie direkte Infos aus dem Riechkolben und diese haben eine wichtige Funktion bei der emotionale Bewertung von Reizen. Eine Schädigung der Mandelkerne führt zu einer Beeinträchtigung der emotionalen Bewertung der Reize Hippocampus hat eine wichtige Funktion bei den Gedächtnisprozessen Insgesamt die in das emotionale Geschehen eingebundene Hirnstrukturen werden als das Limbische System bezeichnet
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