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Hämatologie (Subject) / Spurenelemente/ Vitamine (Lesson)

SERUM clinische Chemie

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  • Phosphat Phosphor kommt im Blut als anorganisches Phosphat, Phospholipid und als organischer Ester vor. Es kommt zu 75 - 85% im Knochen und 15 – 25% in den Wiechteilgeweben vor. Das Serum-Phosphat ist diagnostisch wichtig. Die löslichen Phosphate bilden Puffersubstanzen, die zur Herstellung von Puffern dienen und auch in Puffersystemen des Organismus enthalten sind  - hoch: Hyperthyreose Katze, physiologisch bei Jungtieren im Wachstum, Hämolyse, Lipidämie, Knochenheilung, Furosemid, Tumoren, Ikterus, Niereninsuffizienz - niedrig: Diabetis, Mellitus Ketoazidose, 
  • Chlorid Chlorid ist zusammen mit Natrium für den osmotischen Druck im Extrazellularraum verantwortlich. Etwa 85 % liegen beim Tier im Extrazellularraum vor. Chloride sind zum größten Teil gut wasserlöslich und sind teilweise auch für die Erregbarkeit der Sinnes- und Nervenzellen mit verantwortlich  hoch: akutes Nierenversagen, Azidose, Hämolyse, ikterus , Iatrogen (Kochsalzvergiftung),  niedrig: vomitus, diarrhoe, Diurethika, starkes Schwitzen, 
  • Natrium Natrium liegt in der höchsten Konzentration im Extrazellularraum vor und ist für den osmotischen Druck verantwortlich. Die Zu- oder Abnahme der Osmolarität erfolgt durch eine Änderung der Natriumkonzentration(im Extrazellularraum). Natrium wird zum größten Teil über die Nieren, der Rest über die Schweißdrüsen und den Kot ausgeschieden. Änderungen des Natriumhaushaltes können hypertone, isotone oder hypotone Hyperhydratation bzw./oder Dehydratation zur Folge haben   hoch: Furosemid, Cushing, Flüssigkeitsmangel, niedrig: Erbrechen, Diarrhoe, Niereninsuffizienz, NSAID, Jungtiere, Herzinsuffizienz, 
  • Kalium Es befinden sich bis zu 98% des Gesamtkörperkaliums um Intrazellularraum. Kalium kann sich mit Hilfe der Natrium-Kalium-ATPase zwischen dem Extra- und Intrazellularraum bewegen und bestimmt somit auch den osmotischen Druck. Längerfristige Elektrolytverluste haben zur Folge, dass Kalium für den Extrazellularraum aus der Muskulatur ersetzt wird. Drei Kaliumionen werden aus der Zelle gegen zwei Natriumionen und ein Wasserstoffion getauscht, dies führt zu einer Azidose der Zelle, während sich eine hypokaliämische Alkalose durch die erhöhte renale Chloridausscheidung aufgrund der Erhöhung derextrazellularen Bicarbonatkonzentration bildet. Bei einer Hypokaliämie ist die Kaliumkonzentrationsveränderung extrazellulär größer als intrazellulär. Der Quotient steigt und somit auch das Ruhepotential. Der Quotient intra- zu extrazellulärem Kalium nimmt bei einer Hyperkaliämie ab  hoch: Nieren und Kreislaufversagen, Azidose, NSAIDS, Hämolyse, Jungtiere, Penicillin, FLUDT niedrig: chronische Niereninsuffizienz, Erbrechen, Diarrhoe, Insulin, Furosemid, Tetracycline, 
  • Calcium Calzium zusammen mit anderen Mineralstoffen verleiht dem Knochen Härte und Formbeständigkeit. Es beeinflusst die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven, sowie den Stoffwechsel, die Blutgerinnung und die Durchlässigkeit von biologischen Membranen. Die Kontraktion des Herzen wird durch Kalzium ausgelöst. Eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Herz ist die langfristige Feinreglung der zellulären Calciumhomöostase. Kalzium-Ionen sind wichtige Mediatoren zwischen Erregung und Kontraktion der Muskulatur durch die Wechselwirkung zwischen Myosin und Actin und der damit verbundenen aktivierten ATPase  hoch: Hypocortizitismus, hyperöstrogenämie, Osteolyse, Osteoporose, Tumoren (Analbeutel, Lymphom)  niedrig: Eklampsie, Hypoparathyreodismus, akute Niereninsuffizienz, Kortikosteroide, Vitamin D Mangel 
  • Magnesium Hauptfunktionen von Magnesium sind Energielieferung und Regulierung von Muskel- und Nervenfunktion. Im Gegensatz zu Calcium (Erregung) bewirkt Magnesium Entspannung Für das Nervensystem gilt Magnesium als ‚das Salz der inneren Ruhe‘. Weitere Aufgaben dieses Mineralstoffs: Magnesium erweitert Bronchien und Lungengefäße, d.h. es wirkt entzündungshemmend bei Lungenerkrankungen. Magnesium stärkt Knochen und Zähne, stabilisiert die Zellmembranen und reguliert das hormonelle Gleichgewicht der Nebennieren, der Nebenschilddrüse, der Schilddrüse und den Blutzucker Magnesium aktiviert Enzyme in 200 Stoffwechselreaktionen und wirkt als sog. Co-Faktor in ca. 600 ATP (Energieproduktion)-abhängigen Enzymreaktionen -  kräftigere Darmbewegung (Peristaltik) und kann bei zusätzlicher Aufnahme durch Tabletten oder Pulver sogar abführend wirken. - hoch: akute Niereninsuffizienz, Exikose, Hämolyse, NNR Insuffizienz - niedrig:Muskelkrämpfe, Tetanie, Diarrhoe (chronische Darmerkrankungen), Exsikose, Hämolyse, Erbrechen, Pankreatitis, Ikterus, Fusosemid, Aminoglykoside Muskelkrämpfen bzw. –verspannungen, in Bewegungseinschränkungen, innerer Unruhe, Nervosität, Angstzuständen, Erregbarkeit, Geräusch- und/oder Lichtempfindlichkeit, Durchblutungsstörungen
  • Vitamin B 12 Cobalamin - Dünndarm ist hauptsächlich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs ( Milch, Fleisch, Fisch, vor allem Leber und Niere) in kleinen Mengen auf vom Darmmikrobiom gebildet ( kommt aber dem Körper kaum zugute da es im Kolon gebildet wird) an Proteine gebunden wird im Magen durch Pepsin aufgespalten und gelangt in den Dünndarm, mithilfe des Intrinsic factors aus dem Pankreas, wird im distalen Ileum resorbiert Ausscheidung über KotWichtig für Blutbildung, Nervensystem, Zellteilung ( DNA Bildung) Speicherung erfolgt in der Leber und den NierenErhöhung: Hepatopthien, Neoplasien, ErniedrigungIBDEPI intestinales T zell- Lymphom Fütterung roher Fisch/ eier (Avidin bindet Vitamin B)feline Hyperthyreose ( nicht behandlungswürdig ) Dysbiose im Darm  SubstitutionOral 1 x tgl. 250µg für 12 Wochen (Ktz)Oral 1 x tgl. 250µg (10kg), 1000µg(10-50 kg), 2000µg (über 50 kg ) für 12 Wochen Kontrolle 4 Wochen nach dem Absetzen 
  • Folsäure - Vitamin B9, Vitamin M, Vitamin B 11 Dünndarm Aufnahme erfolgt im  proximalen Dünndarm,50-60% an Albumin gebunden, Rest in Leber gebundenWichtig für, Nervensystem ( Neutralrohr), Blutbildung,Erhöhung :Dysbiose im Darm ( meist nicht aussagekräftig) Mangel:IBD, Dünndarmerkrankungen Vitamin B12 MangelAnämie, Lebererkrankungen, Neuralrohldefekte (Mensch)-> kann man mit Tabl aus der Drogerie ausgleichenNahrungsmittel mit besonders hohen Gehalten an Folsäure sind Hefen  und Getreidekeime und -kleie (insbesondere Weizenkeime)  Hülsenfrüchte (insbesondere Linsen )Kalbs- und Geflügelleberdunkelgrüne Blattgemüse,Eigelb, Petersilie, Gartenkresse und Sonnenblumenkerne, Mohnsamen, frisches grünes Gemüse und Nieren SubstitutionHd: 1x tgl 10µg/Kg oder 200-400µg/ Hund für 30 Tage Kontrolle 4 Wochen nach dem Absetzen 
  • Vitamin A Vorkommen: Fisch, Leber, Milch, Eier, Karotten, Spinat, ButterAufnahme im Dünndarm und Spaltung durch Lipasen, Resorption mittels Gallensäuren, Speicherung in der Leber und Pankreas, sehr viel Spielchung in der LeberWichtig für: sehvorgang, Hautbarriere,  Blutbildung, 
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