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sekundäre inhaltsstoffe (Subject) / Fragenkatalog-Stehle (Lesson)
Altklausuren
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- 1.Welche sekundären Inhaltsstoffe sollen vor Brustkrebs schützen? Phytoöstrogene:Isoflavonoide, Lignane Glyceolline
- Sojabohnen sollen Frauen vor Brustkrebs schützen. Durch welche Inhaltsstoffe und welchen Mechanismus? Hoher Isoflavon-Gehalt & Hoher Gehalt an Glyceollinen-Phytoöstrogen → Antiöstrogene → Bindung an Östrogenrezeptoren → Inhibierung Östrogeninduzierter Tumore
- welchen Stellen können sekundäre Inhaltsstoffe bei der Kanzerogenese eingreifen? Phenolsäure kann bei der Entstehung eines Kanzerogens ausgehend von einem Prokanzerogen eingreifen. Phenolsäuren, Sulfide, Flavonoide, Protease-Inhibitoren, Glucosinolate können bei der Initiation (Kanzerogen → Zelle mit DNA-Schäden)eingreifen. Carotinoide, Flavonoide, Monoterpene, Phytosterin, Protease-Inhibitoren, Sulfide, Lignane, Indole, Isoflavonoide können bei der Promotion (Zelle mit DNA-Schäden Tumor) eingreifen.
- Sekundäre Pflanzenstoffe sollen gegen kardiovaskuläre Krankheiten wirken. Nennen Sie drei Mechanismen, die das erklären können. Wirkung auf Faktoren, die kardiovaskuläre Krankheiten beeinflussen: Antithrombotische Wirkung: Sulfide, Polyphenole Blutdruckregulierende Wirkung: Sulfide, Polyphenole Cholesterinsenkende Wirkung: Sulfide, Phytosterine, Glukosinolate, Carotinoide
- Verdauung und Absorption von Phytosterolen beschreiben In höheren Pflanzen vorkommende Fettbegleitstoffe mit Steroidstruktur ⇒Verdauung und Absorption während Fettverdauung Aufnahme: 150 – 400 mg/d Absorptionsrate: ca. 5% konkurrieren mit Cholesterol um den Transport in Micellen Nach Aufnahme im Dünndarm: Einbau in Lipoproteine (HDL) Ausscheidung über die Galle Phytosterolämie: erbliche Stoffwechselkrankheit (Speicherung von P.; Bildung von Xanthomen an Händen und Füßen)
- potentielle Wirkmechanismen von Quercetin nennen Quercetin (=Flavonoid) Studien: Untersuchung der Wirksamkeit von Quercetin bei Personen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko -Einfluss der Supplementation auf ox-LDL -antioxidative Kapazität (ORAC) -Erzielung eines anti-inflammatorischen Effektes Schlussfolgerungen (Studie): Erreichte Endkonzentration an Quercetin im Plasma (~0,3 μmol/L) unter 6-wöchiger Supplementation von 150 mg/d (1,6 mg/kg KG) zu niedrig zur Erzielung eines anti-inflammatorischen Effektes beim Menschen Zum Vergleich: Zellkultur-/Tiermodellstudien: Anti-inflammatorischer Effekt von Quercetin nachweisbar ab Quercetin-Konzentrationen > 1 μmol/L
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