mehrere Gene sind an der Ausprägung eines Merkmals beteiligt
Polygenie
Assoziation von Genen auf dem gleichen Chromosom
Kopplung
Vielfache Wirkung eines bestimmten Gens
Pleiotropie
ein heterozygoter Phänotyp zeigt phänotypisch die Funktion beider Allele
Kodominant
ein Gen liegt in mehr als zwei Zustandsformen vor
Multiple Allelie
der heterozygote Phänotyp ist zwischen den beiden Homozygoten angesiedelt
Intermediär
Gruppe von genetisch identischen Zellen, die auf eine gemeinsame Vorläuferzelle zurückgehen
Zellklone
genotypisch Mutante Zellen prägen selber den Mutanten Phänotyp aus
Zellautonomie
reziproker Rekombinationsvorgang, der zum Austausch von Segmenten zwischen Nicht-Schwesterchromatiden führt
Crossing over
Austausch von homologen Chromosomen
Interchromosomale Rekombination
zytologisch sichtbare Überkreuzungsstellen während der Meiose
Chiasma
Paarung der homologen Chromosomen, die im Pachytän der Meiose abgeschlossen ist
Synapsis
Hemmung der Rekombination; Crossing over beeinflusst weitere Crossing over
Interferenz
Austausch von Chromosomenabschnitten
Intrachromosomale Rekombination
gleiche Anatomien unterschiedlicher Taxa aufgrund gemeinsamer Vorfahren
Homologie
spezifizieren die Differenzierung von Körpersegmenten (Bsp. Drosophila)
Hox-Gene
auf dem Chromosom hintereinander angeordnete Hox-Gene
Hox-Gen-Cluster
Proteinstruktur auf Zentromer, Ansatzstelle für Spindelapparat
Kinetochor
Aufgelockertes Chromatingerüst im Karyoplasma einer Zelle
Euchromatin
verdichtetes Chromatin im Zellkern
Heterochromatin
die Enden linearer Chromosomen aus repetitiver DNA
Telomer
Centromer liegt in der Mitte
Metazentrisch
Centromer liegt am Ende, der kürzere Arm wird klein
Akrozentrisch
spontan auftretende, dauerhafte Veränderung der DNA
Mutation
Entstehung von evolutionär unabhängigen Merkmalen, die nicht auf einen gemeinsamen Vorfahr zurückgehen
Konvergente Evolution
Die zufällige Änderung der Allelhäufigkeit von einer Generation zur nächsten
Genetischer Drift
Die Häufigkeit, mit der Mutationen an einem Locus oder in der Population stattfinden
Mutationsrate
eine örtlich begrenzte Gruppe von Individuen, die der gleichen Spezies angehören und sich tatsächlich oder potenziell untereinander vermehren
Population
Organismen, in deren Körper durch einen Fehler männliche als auch weibliche Zellen vorkommen
Gynander
Manifestationshäufigkeit eines bestimmten Genotyps
Penetranz
Manifestationsstärke des Genotyps einer Mutation im Phänotyp
Expressivität
Funktionseinheit des Genoms
Gen
Abweichung von der normalen Chromosomenzahl oder ganzer Chromosomensätze
Aneuploidie
ein Gen unterdrückt die phänotypische Ausprägung eines anderen Gens
Epistasie
Chromosomenmutation, bei der Abschnitte an eine andere Position verlagert werden
Translokation
Zustandsform eines Gens
Allel
relative Häufigkeit eines Allels in einer Population
Allelfrequenz
Sequenzvariation - verschiedene Nukleotide an einer Position innerhalb einer Art
Polymorphismus