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Allgemeine Pädagogik (Subject) / Fragen (Lesson)
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- Eine Idealanthropologie beschreibt Forderungen, wie ein Mensch sein soll richtig
- Aus der Theorieperspektive der integrativen Anthropologie sollte eine Anthropologie rein apriorisch verfahren falsch
- Aus der Theorieperspektive der integrativen Anthropologie sollte eine Anthropologie rein deskriptiv verfahren falsch
- Nennen sie vier Zugänge zu einer kultur- sozialwissenschaftlichen Anthropologie und erläutern sie diese kurz. Der philosophische Zugang: Betrachtung der Merkmale des Menschen um ihn insbesondere vom Tier abzugrenzen (z.B. im Hinblick auf seine "exklusive" Kulturfähigkeit)der Kulturanthropologische Zugang: Was unterscheidet Menschen verschiedener Kulturen voneinander und wo liegen Gemeinsamkeiten. Es geht also um das verstehen anderer Kulturen.Der Ästhetische Zugang: Menschenbilder werden Konstruiert, aufrecht erhalten und reflektiert. Historischer Zugang: Erforscht den Menschen hinsichtlich seiner Historizität, also dem Grundzug des Menschen im Unterschied zum Natursein.
- Menschen lernen durch formelle und informelle Lernprozesse richtig
- Gene entfalten sich immer in Wechselwirkung mit der Umwelt richtig
- pädagogisches Handeln ist immer intentional richtig
- Die Anthropologie der Erziehungswissenschaften kann sich über zwei unterschiedliche Zugängen, der Kultur-und sozialwissenschaftlichen Anthropologie und der Naturwissenschafltich-evoluionären Anthropologie, genähert werden. Erläutern sie die Unterschiede der beiden Zugänge am Beispiel der Perspektive auf Bildung und Geschlecht. Def. Anthropologie: ("anthropos" = griech. f. Mensch; "logos" = Lehre)Lehre vom Menschen - Fragestellung "Was ist der Mensch" Beschreibung Kultur-und sozialwissenschaftliche Anthropologie: Die Kultur-und sozialwissenschaftliche Anthropologie ist die "Untersuchung menschlicher Entscheidungs- und Ausdrucksweisen bestimmter historisch-gesellschaftlichen Bedingungen" (Wulf 1994)4 theoretische Perspektiven: Philosophische, Historische, Ästhetische und Kultur-Anthropologie Beschreibung Naturwissenschafltich-evoluionäre Anthropologie: Die Naturwissenschafltich-evoluionäre Anthropologie "Untersucht" Menschen als Gattungswesen" (Wulf 1994)Ideengeschichtlich: Was ist der Mensch?Realgeschichtlich: Anthropologien in Blick auf die Evolutionsgeschichtetheoretische Perspektive der Biowissenschaft Unterschiede am Beispiel der Perspektive auf Bildung und Geschlecht: Naturwissenschaftlich-evolutionsbiologische Perspektive: Female chice vs. male competition (unterschiedliche Reproduktionsinvestment und daraus resultierende unterschiedliche Kosten-Nutzen-Bilanzen)Mädchen u. Jungen haben unterschiedliche Fähigkeiten aufgrund verschiedener Angepasstheit (z.B. räumliches Denken) Betrachtet man die Thematik Bildung und Geschlecht nun in der Kultur-und sozialwissenschaftlichen Perspektive fällt auf, dass Jungen u. Mädchen ungleich in der Schule behandelt werden. (Doing Gender) zb. Jungen Benachteiligt, da beziehungsorientierte Kommunikation häufig im Mittelpunkt.zb. Rollenübernahme - Jungs in Technische u. Mädchen in soziale Berufe gedrängt
- ie Integrative Anthropologie ist weder naturalistischer Biologismus noch naturvergessener Kulturalismus. richtig
- Der naturwissenschaftlichen Anthropologie zufolge erfolgt die Homonisation durch irreversible Entwicklungsprozesse wie die genetische Auslese. richtig
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- Stellen sie den Naturwissenschaftlichen und den kultur- sozialwissenschaftlichen Begriff der Anpassung und der Angepasstheit gegenüber und erläutern sie diese. ?
- Nach Asendorfs Theorie bezüglich der Interaktion zwischen Genom und Umwelt gibt es genetisch determinierte Triebtäter. FALSCH
- bei einer passiven Gen-Umwelt- Korrelation wird durch die Umwelt Einfluss auf das Subjekt ausgeübt richtig
- Das neuronale Bewertungssystem im Gehirn kann nicht als genetisch determiniert beschrieben werden. falsch
- Lernen kann als ein autopoetischer selbst referentieller Konstruktionsprozess beschrieben werden richtig
- Frage: Erläutern sie drei Bewertungskriterien neuronaler Verbindungen und stellen sie die damit verbundenen pädagogischen Konsequenzen dar. ?
- Beim Unterrichten sollte stets darauf geachtet werden dass möglichst viele Sinne gleichzeitig erregt werden. falsch
- as Lernen in der Kindheit ist von besonderer Bedeutung da hier ein kumulativer Effekt auftritt richtig
- Beim Lehren ist eine heterogenitätsabsorbierende Unterrichtsgestaltung besonders wichtig richtig
- Die genetische Information definiert die Reaktion auf mögliche Umwelten richtig
- Unter Lernen wird aus evolutionsbiologischer Perspektive ein Anpassungsprozess an eine Umwelt verstanden die sich fortwährend verändert richtig
- Nach der Kulturanthropologischen Perspektive lernen Menschen weil sie ein bestimmtes Ziel verfolgen, wie zum Beispiel die Befriedigung der eigenen Interessen. richtig
- Gleichheit und Verschiedenheit sind zwei Seiten derselben Medaille, erläutern sie die Bedeutung von Gleichheit und Verschiedenheit für die Gesellschaft, für das Individuum und für Bildungsinstitutionen. Gesellschaft: Gleichberechtigung das heißt bei jedem wird der gleiche Maßstab angesetzt, aber nicht jeder bringt die gleichen Fähigkeiten mit was durch einen Selektionsprozess heterogenisierend wirkt. Allerdings ist das für die Funktionalität einer Gesellschaft von besonderer Bedeutung da es Verschiedener Fähigkeiten bedarf damit Sie funktioniert. Individuum: Eine zentrale Rolle spielen die Prozesse der Vereinheitlichung und der Differenzierung bei der Identitätsbildung des Individuums. → auch dort können beide Prozesse nur Hand in Hand gehen. → formale Homogenisierung führt zu formaler Heterogenisierung, daraus ergibt sich ein Selektionsproblem. Jeder muss bestimmte normative Aspekte erfüllen (Sprache...) aber jeder muss auch Individualität entwickeln um eine Rolle als Individuum in der Gesellschaft einzunehmen. Bildungsinstitutionen: Hier ist Homogenität ausdrücklich erwünscht und wir durch einen fortwährenden Selektionsprozess bewahrt mit dem ziel Gesellschaftliche Heterogenität nicht zu reproduzieren (Paradoxon?) und um eine Leistungshomogenität zu bewahren. Dies geschieht mit der Rechtfertigung das bei jedem derselbe Maßstab angesetzt wir.
- In der pädagogischen Praxis ist es wichtig einen bewussten und reflexiven Umgang mit Heterogenität zu pflegen, um ein Gleichgewicht von Gleichheit und Differenz zu erhalten. richtig