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versuchsplanung (Subject) / 2. Vorlesung (Lesson)
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- Psychologie als empierische Wissenschaft Sätze Aussagen über Sachverhalte Aufgabe der Wissenschaft: Aufstellen und überprüfen Analytische Sätze Über Wahrheit/Falschheit kann mit formal logischen Argumenten entschieden werden z.B. tautalogie Synthetische Sätze Über Wahrheit/Falschheit kann nur mit empirischen Argumenten entschieden werden. z.b. eine Person reagiert mit Aggression auf Stress
- Tautologie Satz, der immer wahr ist z.b. Kräht der Hahn auf dem Mist, dannn ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist
- Psychologie als empierische Wissenschaft Psychologie stellt meist synthetische Sätze auf Zur Stützung: empierische Argumente Kontrollierte, systematische beobachtung empierisscher Sacheverhalte Methodologien Wissenschaftlich begründete methodologien formulieren Richtlinien, die wie systematische und kontrollierte Boibachtungen eine möglichst fundierte Bewertung synthetischer Sätze erlauben
- Grundlage der Psychologie als empierische Wisssenschaft kontrollierte, systematische Beobachtung empierischer Sachverhalte
- Theorie Deductives System von Hypothesen Mehrere allgemeine Hypotheen durch grundlegende Annahmen erklären Mglichst viele Befunde aus möglichst wenigen Grundannahmen
- empirische Befunde a.W bestätigte algemeine Hypothesen
- Grundannahmen aW Axiome, Postulate
- Grundannahmen Hochkomprimierte Zusammenfassung des Wissens auf einem bestimmten Gebiet Ermöglicht neuartige Vorheragen über nSachverhalte
- Hypothese Erklärung einzelner beobchteter Sachverhalte Synthatischer Satz Konditionalsatz falsifizierbar Allgemeingültig - allsatz
- 2 Bereiche wissenschaftlicher Arbeit Entdeckungszusammenhang Begründungszusammenhang
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- 2 Bereiche wissenschaftlicher Arbeit Entdeckungszusammenhang Context of Discovery Entdeckung und Beschreibung von Phänomenen generiert Hypothesen und Theorien Meist offene Fragen bei Hypothesengenerierenden oder explorativen Unntersuchungen
- 2 Bereiche wissenschaftlicher Arbeit Begründungszusammenhang Context of justification Prüfung der Hypothesen auf - logische Konsistenz - empierischen Gehalt - Kompertibilität mit bestehendem Wissen - empirische Adäquatheit Geschlossene Fragestellungen bei Hypothesenprüfenden Untersuchungen
- Induktion logischer Empirismus karl Mark Generierung von Hypothesen
- Deduction Kritischer Rationalismus Popper Prüfung von Hypothesen
- logischer Empirismus festtalten von objektiven Beobachtungen Ableitung einer hypothese aus der Konjunktion der Sätze Vertrauen in die Hypothese steigt mit empirischen belegen Alle theoretischen Begriffe müssen auf beobachtungbegriffe rückführbar sein. Experimente: Bereitstellung von Basissätzen unter kontrollierten Bedingugen inductiv - von Beobachtungen auf Gesetz
- Kritik am logischen Empirismus 1 es gibt keine objektive, theoriefreie Beobachtung Immer Interpretationen Beruhend auf Theorien 2 Theoretische Begriffe sind mehr alss Zusammenfassungen von Beobachtungen und solllten Erklärungswert besitzen 3 Das Induktionsprizip ist unhaltbar keine Gehaltserweiternde Schlüsse nur Verifizierbarkeit
- Kritischer Rationalismus Theorien können nie bewiesen werden (mehr oder weniger gut bewährt) Erst Theorie dann Beobachtung deduktiv
- Chema cecuktion Psychologische Theorie Hypothese Statistische Hypothese Untersuchung Entscheidung über SH Implikation für die Theorie
- Theorie-empirie-Überbrückung Psychologische Variablen sind nicht direkt beobachtbar - latent daher Operationalisierung dazu Hilfshypothesen HH
- Statistische Irrtumswarscheinlichkeit Alpha und Betafehler
- Dogmatischer Falsifikationismus verwerfen der Theorie bei unerwarteten Ergebnissen Empirische Daten als unfehlbar Falsifikation = theorie ist falsch
- Methodologischer falsifikationismus Auch eine empirisch nicht bewehrte Theorie kann wahr sein z.b. bei fehlerbehafteter Untersuchung, Fehlerwahrscheinlichkeit Entscheidung aufgrund von empirischer Basis und Validität der Untersuchung
- Deduktivistische Theorie hypothesentestender Untersuchungen Methodologie auf der Grundlage des kritischen Rationalismus 1. Frage: Welche beobachtbaren Sachverhalte können aus der Theorie abgeleitet werden Untersuchung - bewährt sich die Hypothese Liegen vorhergesagte daten vor? Vorhersage muss vor der Untersuchung aufgestellt werden
- Funktion einer Hypothesentesteden Untersuchung strenge und faire Prüfung einer Hypothese fallsifizierungsversuch bei fairer Chance Bei mehrfacher nicht falsifikation gild die Hypothese als vorläufig bewehrt Niemals endgültig wahr bei eindeutiger falsifizierung Entscheidung gegen die Hypothese
- Deduktivistische Therie Hypothesentestender Untersuchungen Voraussetzungen Prüfung psychologischer über statistische hypothesen SH, Untersuchung und entscheidung sind untrennbar verknüpft
- Deduktivistische Theorie hypothesentestender Untersuchungen Regeln 1 Wähle SH, Untersuchung und Entscheidungstrategie möglichst streng und fair 2. Wähle Sh so, dass eine äquivalenzbeziehung zwischen pH, SH besteht, zumindest Implikation 3 Wähle U und ES so, dass die statistische Irrtumswahrschhhhhhhhhheinlcihkeit alpha und Beta kontrollierbar und möglichst klein sind
- U Untersuchung
- SH statistische Hypothese
- PH Psychologische Hypothese
- ES Entscheidungsstrategie
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- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen Regel 1 FB Fälschliches Bewährungsurteil Minimieren durch möglicht strenge Untersuchung
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen Regel 1 FN Fälschliches Nicht bewährungs Urteil minimierung durch faire Untersuchung Fairness = 1-FN
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen Regel 1 Ziel der Versuchsplanung FN und FB möglichst klein halten
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen r. 2 Theorie-Empirie Überbrückung, Operationalisierung PH sind inhaltlich formuliert Aber testung von SH daher logische Verknüpfung von PH und SH nötig SH von PH ableiten Äquivalenz meist nciht möglich - implikation reicht Gefahr bei Aquävalenz: - Fälschliche Bewährung - Fälachliche nihct Bewährung implikation: - SH trifft nicht zu = ?h muss falsch sein - SH trifft zu = PH?
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen r. 2 Zusatzannahmen Werden benötigt um SH aus PH abzuleiten z.b. das beobachtete Verhalten it frustriert Wenn SH dann PH+HH1 + HH2 Aus Entscheidung gegen SH nicht zwingend Entscheidung gegen PH
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen r. 3 SH = H1 Alpha = Entscheidung für H1 obwohl H_0 gilt Beta = für H0 obwohll H1 gilt siegnifikanz nicht= Gültigkeit Nicht siegnifikant nivht= Ungültigkeit der SH
- Deduktivistische Theorie hapothesentestender Untersuchungen Implikationen für Versuchsplanung Hypothese vor Untersuchung aufstellen Hilfshypothesen HH möglichst umfassend und explizit Möglicht bewährte Operationalisierungen - kenntnis des Untersuchungsgegenstands Strenge und Fairnesss maximieren implikationen sicherstellen Statistische Fehler gering halten Gütekriterien experimenteller Untersuchungen Kontrole von Störvariablen Teststärkeanalyse, stichprobenumfang planen
- mögliche Kausalitäten a beeinflusst b b beeinflusst a a und b werden von c beeinflusst
- Interventionistische Auffassung von Kausalität Methodische Implikation Manipulation der interessierenden Variablen
- Ursachen AW INUS-Bedingungen
- INUS Ursache Definition Insufficient - teil einer Menge von Bedingungen, für sich nicht hinreichend Neccessary - Als bestandteil der Menge aber Notwendig Innaccassery - Bedingungsmengen insgesamt nicht notwendig Sufficient - Aber hinreichend zb. Streichholz und waldbrand
- INUS Konzeptuelle Implikationen Ursachen sind nur in eine Bedingungssmenge wirksam Theorien können sich auf unterschiedliche Teile der Bedingungsmenge beziheen.
- INUS Methodologische Implikationen Ideal. Vergleich von Bedingungskonstellationen, die sich nur im Vorhandensein der vermuteten Ursache unterscheiden Andere faktoren 0 törvariablen werden kontrolliert Systematische Beobachtung Aktive Mainipuation der interessanten und Kontrolle der anderen Variablen
- Kausalität und Konfundierung Experiment Vergleich von Bedingungskonstellationen, die sihc nur im Vorhandensein der vermuteten Ursachen unterscheiden Aktive Manipulation der UV Kontrolle von Strvariablen Beobachtung ob AV eintritt Kausale Interpretation Konfundierung Gemeinsame Variation der UV (vermutete Ursache ) mit mit Strvariable SV kann als Ursache nicht ausgeschlossen werden