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Puma3 (Subject) / Wissensmanagement (Lesson)
Karteikarten zu Wissensmanagement.
This lesson was created by SandraDiamantis.
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- Wissensmanagement Definition nach Felbert Wissensmanagement umfasst (...) all jene Maßnahmen (...), die ein Unternehmen betreibt, um Wissenspotenziale - einschließlich seiner Daten- und Informationsbestandteile - für den Unternehmenserfolg zu mobilisieren und nutzbar zu machen.
- Wissensmanagement Definition nach Hasler Roumois (...) Wenn Wissen die wichtigste ökonomische Ressource wird, muss das Unternehmen das Handling dieser Ressource, nämlich Wissen produzieren (entwickeln, generieren, erwerben), Wissen nutzen (anwenden, verteilen, verkaufen, weiteretnwickeln) und Wissen bewahren (identifizieren, speichern, verfügbar machen), zu seiner Kernkompetenz machen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wird WIssensmanagement als Voraussetzung für eine lernende und intelligente Organisation betrachtet, muss das Mangement der Daten als Arbeitsgrundlage (Management of Infomartion) mit der Gestaltung der Arbeitsbedingungen für Wissensarbeit (Management of People) verknüpft werden.
- Informationsmanagement Definition nach Stahlknecht / Hasekamp Informationsmanagement hat primär die Aufgabe, den fürdas Unternehmen (nach Kapital und Arbeit) "dritten Produktionsfaktor" Information zu beschaffen und in einer geeigneten Informationsstruktur bereitzustellen, und davon ausgehend die AUfgabe, die dafür erforderliche IT-Infrastruktur, d. h. die informationstechnischen und personellen Ressourcen für die Informationsbereitstellung, zu planen beschaffen und einzusetzen.
- Informationsmanagement Definition nach Krcmar Informationsmanagement ist das Management der Informationswirtschaft (Gegenstand: ANgebot, Nachfrage und Verwendung von Information), Informationssysteme (Gegenstand: Daten, Prozesse, Anwendungslebenszyklus), IuK-Technologie (Gegenstand: Speicherung, Verarbeitung, Kommunikation, Technikbündel), sowie der übergreifenden Führungsaufgaben Ziel: bestmöglicher Einsatz der Ressource Information zur Erreichung der Unternehmensziele IM ist eine Management- und Technikdisziplin
- Informationsmanagement Definition nach Biethahn Unter Informationsmanagement in einem Betrieb versteht man die Beschäftigung mit der aufeinander abgestimmten Sammlung, Erfassung, Be- und Verarveitung, Aufbewahrung und Bereitstellung von Informationen sowie die hierfür erforderliche Organisation.
- Wissensmanagement soll Menschen befähigen, die innerhalb oder auch außerhalb von Informationssystemen gespeicherten Informationen zu finden, diese zu bewerten und in der Folge mit dem Ziel zu nutzen, Lösungen für gegebene Problemstellungen zu finden und so einen Mehrwert zu schaffen.
- Informationsmanagement beschäftigt sich mit allen Fragen der Speicherung, Verwaltung und Weitergabe von Informationen (=explizitem WIssen) und umfasst alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, Informationen in einem Kontext zu erfassen, zu speichern, automatisch zu strukturieren und bereitzustellen.
- Wissens- und Informationsmanagement nach P. Drucker Wissen ist Information, die eine Sache oder einen Menschen ändert, indem es entweder Handlungsgrundlage wird oder einen einzelnen (oder eine Institution) dazu befähigt, andere und effektivere Handlungen einzuleiten. Wissen ist für Drucker keine abstrakte Kraft, die die Forschung vorantreibt oder technologischen Wandel herbeiführt, sondern Wissen ist praktisch und wird erst durch Anwendung produktiv.
- Aufgaben von Wissensmanagern Analyse von Stellenanzeigen strategische Ausrichtung des Wissens und Verankerung des WMs im Strategieprozess Konzeption und Implementierung eines systematischen WMs- Unterstüzung von Lernprozessen und Kompetenzentwicklung Organisationsentwicklung aus der Wissensperspektive Unterstützung von Innovationsprozessen Optimierung operativer Prozesse aus der Wissensperspektive Analyse und Bewertung von Wissensprozessen Unterstüzung interner Informations- und Kommunikationsflüsse (Wissenstransfer)
- Modelle des Wissensmanagements Modelle: Naturwissenschaft, Architektur, Geografie Management-Modell: Orientierungskarte für Managementsfragestellungen Funktionen eines Management-Modells erfüllt eine Orientierungsfunktion, um Überblick zu gewinnen erzwingt systematisches Denken schafft eine gemeinsame Sichtweise, eine gemeinsame Sprache zeigt Wirkungszusammenhänge als Basis für Entscheidungen auf reduziert die Komplexität im Unternehmensalltag zeigt Bezüge der Organisation zur Umwelt auf
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- Bausteine des Wissensmanagements WIssen identifizieren Problemlage: InterneIntransparenz Überblick über interne Fähigkeiten und Wissensbestände verloren oder war nie vorhanden Interne Experten sind nicht bekannt Rad wird immer wieder neu erfunden, weil interne oder externe Lösungen nicht bekannt sind Informationsflut Fehlende Fähigkeit, Transparenz in die Wissensumwelt zu bringen, um interne und externe Wissensbestände gezielt zu identifizieren.
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen identifizieren Ziele/Vorgehen Ziele/Vorgehen: Interne und externe Transparenz über das in der Bibliothek/Organisation vorhandene Wissen schaffen, um somit einen umfassenden Überblick über interne und externe Daten, Informationen und Fähigkeiten zu erhalten Wissensträger: Wer sind die Träger von WIssen? Welche Aufgaben werden von wem zurzeit durchgeführt? Wissensbestände: Welches WIssen ist vorhanden? Welches Wissen wird in Zukunft benötigt? Wissensquellen: Wo wird relevantes Wissen erzeugt bzw. an welchen Stellen im Arbeitsprozess entsteht Wissen? Woher kann neues Wissen kommen? Wissenstrukturen: Wo und wie sind Wissensbestände gespeichert? Welche Technologien sind bereits im EInsatz? Wo liegen die Grenzen der technischen Aufbereitung von Wissen? Wissensanwedungen: Von wem und wie wird vorhandenes Wissen angewendet? Welches Wissen fehlt ggf. zu Lösung auftretender Probleme?
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen erwereben Problemlage Problemlage Unternehmen/Organisationen sind oft nicht in der Lage, sämtliches für den Erfolg notwendige Know-how aus eigener Kraft zu entwickeln. Es muss zusätzliches Wissen erworben werden. Externe Wissensmärkte erforden Investitionen Erwerb von Wissen externer Wissensträger Erwerb von Wissen anderer Firmen/Organisationen Erwerb von Stakeholderwissen (z.B. Kundenwissen) Erwerb von Wissensprodukten Abwehr gegen externes Wissen Motivation zur Integration von externem Wissen (Internalisierung)
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen erwerben Ziele/Vorgehen Ziele/Vorgehen: Fähigkeiten und WIssen (Know-how, Know-xx...) werden extern eingekauft bzw. in die Bibliothek geholt Als Einstieg: Durchführung einer Bestandsanalyse mit anschließender Ermittlung geeigneter exterer WIssensquellen: Welches Wisse, welche FÄhigkeiten kaufe wir uns extern ein? Welche Beschaffungskanäle werden bisher kaum oder gar nicht genutzt und warum? Welche weiteren externen Quellen bieten sich in Bezug auf das definierte Wissensziel an? Wie kann extern erworbenes Wissen bestmöglich integriert werden?
- Wissen erwerben Möglichkeiten Externe Beratwr StudiVenture! Praktikanntinnen Neue Mitarbeiterinnen Kunden
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen entwickeln Problemlage Problemlage Im Mittelpunkt steht die Entwicklung neuer Fähigkeiten, neuer Produkte, bessere Ideen und leistungsfähigerer Prozesse. Voraussetzungen sind Aufgeschlossenheit der Leitung für neue Ideen Unternehmenskultur mit entsprechender Eigenverantwortung und Freiräumen für die Mitarbeiter, offene und vertrauensvolle Kommunikation Kultur des Lernens aus Fehlern Die Wissensentwicklung kann auf individueller EBene, z.B. durch die Förderung von Kreativität und Problemlösungskompetenz oder auf kollektiver Ebene, z.B. in Form von Teamarbeit, stattfinden.
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen entwickeln Zielen / Vorgehen Ziele / Vorgehen: Vorhandenes Wissen wird weiterentwickelt und intern wird neues Wissen generiert. Extern verfügbares Wissen wird in den Wissensbestand des Unternehmens überführt. Neues Wissen entsteht zumeist im DIalog, weshalb eine grundsätzliche Voraussetzung für die Wissensentwicklung der Wissensaustausch ist. Die AUfgabe besteht darin, Gelegenheiten zu schaffen, in denen sich Mitarbeiter formell oder informell vernetzen können.
- Microlearning - Learning Nuggets - Wissenshäppchen Flexible Kurzformate in der Weiterbildung, zwischen 3 und 15 Minuten lang Ermöglichen ein arbeitsplatznahes bzw. arbeitsintegriertes Lernen Können in der Regel in bestehende IT-und E-Learning-Strukturen integriert werden Greifen auf, was immer mehr Lehrer. vor allem jüngere Mitarbeitende, täglich und in ihrer Freizeit im Internet nutzen Können in strukturierter Form(E-Learning), als auch in dynamischen Prozessen angeboten werden
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen (ver)teilen Problemlage Problemlage Die (Ver-)Teilung von Erfahrungen in der Organisation ist die Voraussetzung,um isoliert vorhandene Informationen oder Erfahrungen für die gesamte Organisation nutzbar zu machen. Wer sollte was in welchem Umfang wissen oder können und wie kann ich die Prozesse der Wissens(ver)teilung erleichtern? Wissen auf die richtigen Mitarbeiter zu verteilen, beziehungsweise organisationales Wissen an die Stelle zu bringen, wo es gerade dringend gebraucht wird, ist eine der schwierigsten und am meisten unterschätzten Hindernisse für ein erfolgreiches Wissensmanagement.
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen (ver)teilen Ziele/Vorgehen Ziele/Vorgehen Multiplikation von Wissen, SIcherung und Teilung von gemachten Erfahrungen und simultaner Wissensaustausch, der direkt zur Wissensentwicklung führt. Um diese Wissens(ver)teilung anzustoßen, sind sowohl technische als auch organisatorische/kulturelle Voraussetzungen nötig. Wie bringen wir das Wissen an den richtigen Ort? Wie erreichen wir, dass die Mitarbeiter auch über ABteilungs- und Projektgrenzen hinweg miteinander kommunizieren und bereit sind, ihr Wissen preiszugeben? Wie können wir eine für den Erfolg der WIssens(ver)teilung wichtige Kultur des Vertrauens entwickeln bzw. sicherstellen?
- Wissen verteilen Möglichkeiten 70:20:10 Modell Anreizsysteme? Dokumentenmanagement Intranet
- Bausteine des WIssensmanagements Wissen nutzen Problemlage Problemlage Unternehmen können Weltmeister in Wissensentwicklung oder Wissensidentifikation sein und scheitern dennoch. Wenn das Neuerarbeitete letztendlich nicht angewandt wird und somit den erhofften Nutzen stiftet, waren alle Anstrengungen vergebens. Nuzungsbarrieren: Wissen wird technisch unbequem, nicht am Bedarf orientiert präsentiert, Push statt Pull Betriebsblindheit: Nutzung von zusätzlichem/neuen Wissen wird als Störung der Routine empfunden Kulturelle Barrieren: Nutzung von fremden Wissen wird als Mangel/fehlende Kompetenz interpretiert
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen nutzen Ziele / Vorgehen Ziele/Vorgehen: Nutzerfreundliche Infrastruktur / Bequemlichkeit individuelle Wissensnutzung in Organisationen wird in überwiegendem Maße von Bequemlichkeit gesteuert wird. Nutzerfreundliche Wissensinfrastruktur und Arbeitskontexte Gestaltung und ANordnung von Arbeitsplätzen Kommunikationsorte Hirngerechte Dokumente (Visualisierung, Kurzzusammenfassung) Qualitätskriterien EInfachheit ("easy-to-use") Zeitgerechtheit ("Just-in-time") Anschlussfähigkeit ("ready-to-connect")
- Bausteine des WIssensmanagements Wissen bewahren Problemlage Organisatorisches Gedächtnis ist ein System von Wissen und Fähigkeiten, um Wahrgenommenes, Erlebtes oder Erfahrenes über den Augenblick hinaus zu sichern und zu speichern, um es zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen zu können Das organisatorische Gedächtnis ist der notwendige Bezugspunkt für neue Erfahrungen, ohne Gedächtnis ist Lernen nicht möglich Unterschätzung von Erfahrungswissen Know-how-Verlust durch Fluktation, Outsourcing, Reorganisation Fehlendes teamorientiertes Dokumentenmanagement
- Bausteine des Wissensmanagements Wissensziele definieren Problemlage Problemlage Die AUsrichtung der wesentlichen Prozesse einer Organisation durch die Definition von Zielen ist eine der Kernaufgaben des Managements. Organisationales Lernen ist ein positiv besetzter Begriff, der bei der AUflösung von Veränderungsprozessen hilfreich sein kann, er darf keine unverbindliche Leer-Formel bleiben. Es müssen konkret Wissensziele formuliert und begründet werden
- Bausteine des Wissensmanagements Wissensziele definieren Ziele / Vorgehen Ziele/Vorgehen Klärung welches Wissen bei welchen WIssensträgern in welcher Form künftig benötigt wird Strategisches Wissensziel: Entwicklung der Bibliothek hin zu einer lernenden oder einer innovativen Organisation Operative Wissensziele Durchführung regelmäßiger Fortbildungen, ermöglichen von informellen Lernen, verstärkte Suche nach Kooperationspartnern Nutzung von WIssensmanagementtools zur Speicherung und Verbreitung des Wissens innerhalb der Bibliothek
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen bewerten Problemlage Problemlage Den Erfolgdes Wissensmanagemnts messbar u machen, ist scheinbar unmöglich Mit Wissensbewertung ist jedoch nicht (nur) die monetäre Bewertungvon Wissen gemeint, sondern v.a.a. die Frage, ob Wissensziele erreicht worden sind oder nicht. Verzichten Unternehmen auf die Messung ihres Wissens und seiner Veränderungen, bleibt der Regelkreis des Wissensmanagements unvollständig , und es fehlt das Feedback für auffällige Anpassungen der Interventionen in den Bausteinen des Wissensmanagements.
- Bausteine des Wissensmanagements Wissen bewerten Ziele / Vorgehen Ziele/Vorgehen Darstellung des Wertes, der durch die EInführung/Nutzung von Wissensmanagement geschaffen wurde Wissensbilanz Abgleich Wissensziele/Strukturierte Bewertung der Zielerreichung Befragung/Beobachtungen, Kunden Voraussetzung: zu einzelnen Wissensbausteinen wurden messbare Ziele formuliert