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Mediensystem der BRD (Subject) / Kommunikations- & Interessenpolitik (Lesson)
Politische Rahmenbedingungen für das Mediensystem
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- Nennen Sie die politischen Akteure Individuelle: Du & Ich, nicht verallgemeinerbar, hängt von persönlichen Umständen / Einfluss / Eingeschaften ab, unorganisiert Kollektive: Publikum / Wahlvolk / Konsumenten, begrenzt kommunikations-, kooperations-, konfliktfähig, Zusammenfassung individueller Akteure, bedingt organisiert Kooperative: Verbände / Parteien / Institutionen; kooperations-, konflikt- und strategiefähig; Interressen werden kommuniziert und durchgesetzt, gut organisiert
- Nennen Sie die drei Dimensionen der Politik Polity [Verfassung, Rahmen, Institutionen -> politische Ordnung] Policy [Inhalte, Thenen, Ideologien -> materielle Politik] Politics [Prozess, Mechanismen, Interessensvertretung -> Verfahrensweisen]
- Nennen Sie Aufgaben, Funktionen und die Arten der Medienverbänden. Aufgaben & Funktionen: Partizipation, Slektion, Integration Arten der Medienverbände: mit tarifpolitischem Mandat sonstige Fach- & Berufsverbände Verwertungsgesellschaften wissenschaftliche Fachgesellschaften
- Nennen Sie 5 Kontrollorganisationen für das Mediensystem Presserat FSK deutscher Werberat FSF FSM
- Welche Medienverbände sind Arbeitnehmerverbände? DJV (deutscher Journalistenverband) IG Medien (gehört zur Ver.di)
- Welche Medienverbände sind Arbeitgeberverbände? BDZV (Bund deutscher Zeitungsverleger) VDZ (Verein deutscher Zeitschriftenverleger) VPRT (Verband Privater RF und Telemedien)
- Nennen Sie die Medienverbände in Deutschland DJV: Deutscher Journalisten Verband (Gewerkschaft) IG Medien / verdiDJU: Deutsche Journalisten und Union (Gewerktschaft) BDZV: Bund deutscher Zeitungsverleger (Arbeitgeberverband) VDZ. Verband deutscher Zeitschriftenverleger (Arbeitgeberverband) VPRT: Verband Privater RF und Tlekommunikationsmedien (Arbeitgeberverband)
- Welche Interessenskonflikte ergeben sich in den Medien und wodurch? Beispiele! Journalistisches Interesse vs. Publikumsinteresse vs. Verlegerisches Interesse Publikum will informiert und unterhalten werden, Verleger möchte Gewinne erzielen und richtet sich somit nach Publikum und evtl den Anzeigenkunden,Journalist möchte aufklären, stößt aber evtl. auf Widerstand beim Verleger, der aus wirtschaftlichem Interesse eine andere Linie vorgibt
- Erklären Sie kurz den Unterschied zwischen Parteien und Interessenverbänden, auch hinsichtlich ihrer Einflussmöglichkeiten im politischen Prozess. Verbände: Vertretung spezifischer Interessen nehmen nicht an Wahlen teil Einfluss durch Lobbyarbeit innerverbandlich an demokratische Grundordnung gebunden Parteien: Vertretung weitläufiger Interessen nehmen an Wahlen teil direkt ausführend im politschen Prozess demokratische Struktur durch Gesetz definiert
- Wann und warum wurde der Deutsche Presserat gegründet? 1952: Gesetzesvorlage für ein Bundespressegesetz vs. Pressefreiheit -> 20. November 1956: Gründung des Presserates zurr Vorbeugung
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- Was sind die Aufgaben und Ziele des Presserates? Wahrung der Pressefreiheit Unbehinderter Zugang zu Nachrichtenquellen Wahrung des Ansehens der deutschen Presse Aufstehen und Fortschreiben des Pressekodex Beiseitigung von Missständen Behandlung von Beschwerden Selbstregulierung des Redaktionsdatenschutzes Ansprechpartner für Leser, Journalisten und Verleger
- Nennen Sie die Santionsmöglichkeiten des Presserats: öffentliche Rüge nicht-öffentliche Rüge Missbilligung Hinweis
- Nennen Sie die 6 wichtigsten Punkte des Pressekodex 1) Achtung vor der Wahrheit und Wahrung der Menchenwürde 4) Gründliche und faire Recherche 7) klare Trennung von Werbund & redaktionellem Text 8) Achtung von Persönlichkeitsrechten, Privats- und Intimsphäre 11) keine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt und Brutalität 16) Abdruck öffentlicher Rügen
- Skizzieren Sie ein Beschwerdeverfahren im Presserat. Beschwerde wird eingereicht -> Vorprüfung -> begründet -> Beschwerdeausschuss
- Nennen Sie die wichtigsten Akteure der Medienpolitik? (auch EU-Ebene) EU (Kommission, Menschenrechtskommission, Europarat, Europäischer Gerichtshof) Bund - Bundesverfassungsgericht - Staats- und Regierungschefs - Parlamente - Parteien - Länder gesellschaftlich relevante Gruppen und Verbände
- Nennen Sie drei internationale Wächterorganisationen The International Press Institute (IPI) World Asssociation of Newspapers (WAN) Reporters sans Frontières (RSF)
- Was sind laut Pressekodex on 2006 die obersten Gebote der Pressefreiheit? Wahrung der Menschenwürde, wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit
- Erläutern sie die Lizenzzeit in drei Phasen. In der Lizenzzeit 1949-1949 bestimmten die Alliierten, wer welche Zeitung herausgeben darf 3 Phasen: Blackout (Ruhephase: weg von der Prpaganda) Heeresgruppenzeitungen (langsam wieder anfangen) Deutsche Zeitungen unter alliierter Kontrolle
- Was versteht man unter latenter Funktion der Presse? Sozialisation, Integration, Kulturvermittlung
- Erläutern Sie kurz den Zweck der Medienselbstkontrolle Abbau oder Verhinderung von Gesetzesverschärfungen Selbstversicherung Schutz der Pressefreiheit durch Vorbeugung
- Welche sind die Trägervereine des deutschen Presserates? BDZV (Bundesverband deutscher Zeitungsverleger), VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger), DJU (Deutsche Journalisten-Union [Ver.di]), DJV (deutscher Journalisten-Verband)
- Welcher Medienverband ist kein Träger des Presserates? VPRT (Verband Privater Rundfunk und Telemedien)
- Durch was wurde die Presse in der Lizenzzeit beschränkt? Lizenzvergabe (Herausgeber aus der NS-Zeit durften keine Zeitungen mehr verlegen) Zensurr Papierkontrolle Nachrichtenkontrolle Ausbildung
- Nennen Sie die fünf Grundsätze des Pressekodex mit den meisten Beschwerden. sorgfältige Recherche Privatsphäre / Persönlichkeitsrechte Schutz der Ehre Diskriminierung Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde