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Geologie (Subject) / Exogene Formen (Lesson)

Prozesse und Formen

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  • Wollsackverwitterung --> Wo findet sie statt und was passiert? Verwitterungsform, bei der chemisch aggressive Lösungen entlang von Klüften in einen Gesteinskörper eindringen. Unter Abtransport der zwischen den Restgesteinen liegenden kleinen Steine, des Gesteinsgrus und von Erde bleiben die immobilen Felsen zurück. Diese verwittern allmählich zu gerundeten Formen (Ellipsoiden). Kein Transport des Gesteins Öffnung der Klüfte durch Druckentlastung, Wassereindringen, chemische Verwitterung Granit wird in Blöcke zerlegt, (Felsenmeer)
  • Hydratation Anlagerung von H2O an Ionen, diese werden stabilisiert --> gute Löslichkeit von Salzen
  • Hydrolyse Auflösung durch Reaktion der Minerale/Ionen mit dissoziierten H2O-Molekülen (H+, OH-), Protolyse Saures Mileieu: intensivere Verwitterung Mineraloberfläche ist negativ geladen
  • Formen der physikalischen Verwitterung Druckentlastung Temperaturwirkung: Insolation, Frostverwitterung Sprengung
  • Einfluss von physikalischer Verwitterung auf Größe des Gesteins Relative Oberflächevergrößerung: Kantiges Material (Blöcke, Kies, Sand)
  • Formen von Denudation Gravitativ-denudativ: Gravitation mit Wasser/Eis Gravitativ-kryogen: Gravitation und Gefriervorgänge Äolisch: Windtransport Gletscher: mit Eis Mit Wasser
  • Denudation Räumlicher Abtragungstyp: Flächenhafte Abtragung
  • Erosion Räumlicher Abtragungstyp: Linienhafte Abtragung
  • Zeitliche Typen von Abtragung 1) Spontane Prozesse: große Augenblicksleistung z.B. Bergstürze, Lawinen 2) Quasistetige Prozesse: gleichförmiger Prozess z.B. Bodenriechen, Solifluktion
  • Solifluktion Solifluktion, Erdfließen, Bodenfließen, per Definition die langsame Massenbewegung wassergesättigten Materials hangabwärts. Solifluktion ist für periglaziale Gebiete charakteristisch, jedoch nicht nur auf diese beschränkt und mit Permafrost gekoppelt.
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  • Steuerungsgrößen der Abtragung Klimatische Wasserbilanz, Oberflächenabfluss Hangneigung Durchlässigkeit des Gesteins Vegetation
  • Gravitativ-denudative Prozesse: 5 Arten 1) Bergsturz 2) Wandverwitterung 3) Blockrutschung 4) Fließen und Muren 5) Kriechen, Solifluktion
  • Wovon ist die Intensität der Verwitterung abhängig? Größe, Häufigkeit und Stärke der wirkenden Kräfte Zeit Gesteinsbeschaffenheit
  • Mäander Flussschleife
  • Arten von Fracht in einem Flusslauf 1) Lösungsfracht (Lösungen und kolloidale), bei chemischer verwitterung 2) Schwebfracht (ton und Schluff), bei chem. verwitterung 3) geröllfracht ( sand und Kies) bei phys. verwitterung
  • Belastungsverhältnis BV= Last/ Schleppkraft schleppkraft= 1/2 Wassermenge x Fließgeschwindigkeit²
  • Gletschertypen 1) talgletscher. im Hochgebirge, große Reaktivität auf klimaschwankungen 2) Plateau-Gletscher: geschlossene eismassen auf hochflächen, an Rändern kleine Talgletscher 3) Inlandeismassen: in polaren Breiten, Relieflandschaften
  • Typen von Wüsten Stein-/Felswüste Kies-/ Geröllwüste Sandwüste
  • Wo gibt es periglaziale Ablagerungen Entstanden in den während den Eiszeiten nicht vergletscherten Gebieten
  • Löß Äolisches Sediment, Korngröße: Schluff- Feinsand Periglaziale Ablagerung Im Windschatten absedimentiert
  • Fluviatil Von Flüssen verursacht
  • talformen Muldental Kerbtal Kerbsohlental Flachsohlental
  • Durch fließende Gewässer gebildete Formen (am Boden und bei gesteinen usw.) Rippeln, Dünen Bänke (sand, Kies) Flussinseln Prallhang Gleithang
  • Debris Schutt, aufbvereitetes Gesteinsmaterial
  • Dammuferflüsse Sedimentäre Aufschüttungen im Uferbereich Fluss fließt zwischen selbst aufhgeschüttetetn Uferdämmen
  • umlaufberg Fluss fließt in Kurve und hüllt ein tal aus. mittig bleibt Bergformation stehen. Wenn der Fluss irgendwann seine Fließrichtung begradigt, bleibt ein Umlaufberg zurück
  • Eustasie Vorrücken und Rückzug der küstenlinien in geologischen Zeiträumen Heben und Senken des Meeresspiegels
  • Isostasie Heben und Senken der Erdkruste
  • Konfluenzstufe eine als Versteilung ausgeprägte Geländestufe im Tallängsprofil auf dem Talboden, die beim Zusammenfließen zweier oder mehrerer Gletscher entstanden ist. Durch erhöhten Eisdruck und größere Fließgeschwindigkeit hat hier die glaziale Erosion, insbesondere die Detersion, zugenommen Hinter Konfluenzstufen können sich in den übertieften Wannen, sog. Konfluenzbecken, nach dem Abschmelzen des Eises Schmelzwasseransammlungen bilden.
  • Difluenzstufe eine dem allgemeinen Gefälle des Tales entgegengesetzte, d.h. talabwärts aufsteigende Geländestufe auf dem Talboden. Sie entsteht im Gegensatz zur Konfluenzstufe beim Auseinanderfließen eines Gletschers in zwei oder mehrere Teilströme. Durch verringerten Eisdruck und geringere Strömungsgeschwindigkeit hat hier die glaziale Erosion, insbesondere die Detersion, abgenommen. Diffluenzstufen entstanden während der Kaltzeiten des Pleistozäns z.B. unter dem Eisstromnetz der Alpen, wenn Eismassen über Transfluenzpässe in ein benachbartes Tal überflossen.
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  • Detersion Detersion, Schleif- und Schrammwirkung von an der Gletscherunterseite an- und eingefrorenen Sedimentkomponenten unterschiedlichster Größe am Festgesteinsuntergrund eines Gletschers
  • Sander fluvioglaziale schwemmfächerähnliche Aufschüttung vor dem Eisrand des Inlandeises (Eisschild) oder eines Gletschers. Die unter dem Eis (subglazial) oft unter hydrostatischem Druck fließenden Schmelzwasserbäche lagern ihre Fracht nach dem Austritt aus dem Gletschertor in Schwemmkegeln ab, deren Spitze höher liegen kann als die Gletschersohle. Weiter entfernt vom Eisrand geht der Sander in einen flachgeneigten Schwemmfächer über. Ein Sander kann aus Sanden, Schottern (Kies) und Geschieben bestehen. Grundsätzlich findet eine Materialsortierung statt, bei der die Grobfraktionen in der Nähe des Eisrandes abgelagert werden und die kleineren Korngrößen bis zum Rand des Schwemmfächers gelangen.
  • Drumlin längliche, meist walfisch-rückenförmige Hügel von bis zu mehreren hundert Metern Länge aus aufgepreßtem Material der Grundmoräne und Schottern. Die Hügellängsachse liegt in Fließrichtung des Eises. Das ihr zugewandte Ende ist steil, das abgewandte flach geneigt. Drumlins entstehen, wenn ältere Grundmoräne und fluvioglaziale Ablagerungen beim erneuten Vorrücken des Gletschers überfahren werden bilden meist Drumlinlandschaften
  • Moränen: 3 Typen und zwei Untertypen am unteren Rand Obermoräne: Gesteinsschutt, der von Talrändern auf Gletscheroberfläche fällt Zwei Seitenmoränen können zu Mittelmoräne zusammenfließen (2 Talgletscher) (Innenmoräne) Grundmoräne: Unter dem Gletscher abgelagert Endmoräne: über längere Zeit ortsfester Eisrand (Stirn-oder Seitenmoräne) a) Angehäuftes Material:Satzendmoräne b) Gletschervorstöße --> vielfache Abscherung und Stauchung des Untergrundes: Stauchendmoränen  (Schuppen und Falten)
  • Firn Altschnee
  • Ablation Abschmelzen und Verdunsten Massenverlust von Gletschern
  • Deflation und Korrasion Ausblasen und schleifende Wirkung von transportiertem Sand   Äolische Formung
  • Dünenformen Barchane (Sicheldünen): wandern als Einzelform, oft in Scharen angeordnet, über festem Untergrund, Sandwanderung schreitet an den Flanken rascher voran --> Flanken leewärts sind vorgebogen (Halbrund zeigt zur Leeseite) Querdünen (Walldünen): lang gestreckt, quer zur Windrichtung, flache Luvseite -->Sandkörnen werden bis zum Dünenkamm transportiert, durch Windberuhigung wird auf der Leeseite Sand abgelagert --> Abrutschungen Parabeldünen: Winddurchbrüche in Walldünen, offener Bogen ist dem Wind zugewandt Längsdünen (Strichdünen): erstrecken sich über viele Kilometer in der Hauptwindrichtung, sind durch Seitenäste verbunden
  • 3 Beispiele für Vulkanite Basalt, Andesit und Rhyolith
  • 3 Beispiele für Plutonite Gabbro, Diorit und Granit
  • 3 Beispiele für Sedimente und Arten Klastische: Sandstein, Tonstein und Konglomerat Chemische: Evaporite, Kalkstein, Gips Biogene:Riffkalke, Torf, Kohle, Erdöl Chemisch, Klastisch und Biogen
  • 3 Beispiele für Metamorphite Schiefer (Tonschiefer aus Ton), Marmor (Aus Kalkstein), Granat, Gneis
  • Akkumulation Ablagerung von Bodenbestandteilen (Sedimentation) jährlicher Mssenzwachs eines Gletschers
  • Glaziale Serie (6) Sedimentabfolge die durch glaziale und fluviale Formung entstanden ist. Grundmoräne mit Zungenbeckensee Endmoräne Sander Urstromtal Trompetentälchen Gletscherzunge
  • 3 arten der "Interaktion" zweier Platten und die möglichen beteiligten Partner Destruktiv-konvergierend: o-o (Vulkanische Inselbögen), o-k (Subduktionszone, Gebirge), k-k (Gebirge) Produktiv-divergierend: o-o (Mittelozeanische Rücken, untermeerischer Vulkanismus), kontinental: Grabenbruch (Ostafrikanischer Graben) Transformativ:ozeanisch (Schwarze Raucher) oder kontinental (Erdbeben durch schlagartige Druckentlastung) Mitteletlantischer Rücken. Umkehrung des Magnetfeldes --> Altersdatierung des Meeresbodens
  • Bowensche Kristallisationsreihe Dunkle Minerale:bei hohen Temperaturen   Olivin - Pyroxene - Amphibole - Biotite  OPAB Helle Minerale: bei niedrigen Temperaturen    K-Feldspat - Quarz - Na-Plagioklas    FSQNAP
  • Korngrößen: Ton Schluff Sand Grus Kies kantige Steine runde Steine Ton: T Schluff: U Sand: S Grus: Gr Kies: G Kantige Steine: X Runde Steine: O
  • Kontaktmetamorphose thermische Methamorphose Bei direkter Umgebung von Intrusionen und Extrusionen Die sich bildenden Gesteine sind i.d.R. feinkörnig und besitzen keine deutliche Schieferung
  • Regionalmetamorphose Eine großräumige Metamorphose, die Gebiete von mehreren Tausend Quadratkilometern erfaßt. Meist steht sie im Zusammenhang mit Kontinent-Kontinent-Kollisionen (Kontinentalkollision) Aufschmelzungsprozesse in der subduzierten Platte verursachen Magmenbildung und -aufstieg in der darüberliegenden Lithosphäre und führen zu einer Regionalmetamorphose bei niedrigen Drücken und hohen Temperaturen in der kontinentalen Kruste Regionalmetamorphose findet auch in der Ozeankruste entlang der Mittelozeanischen Rücken statt (Ozeanbodenmetamorphose), sie führt in der Regel zu nicht oder wenig geschieferten Gesteinen, die häufig von Klüften durchsetzt sind, welche auf den starken Einfluß des zirkulierenden Meerwassers hinweisen
  • Konkordanz Die Übereinstimmung in der Lagerung (Fallen und Streichen) von übereinander liegenden (Gesteins-)Schichten