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Management Basics (Subject) / Lektion 1 (Lesson)

Geschäftsidee + Finanzen

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  • Perspektive eines Unternehmers erläutern. Welcher Zusammenhang besteht dabei zwischen Wissenschaft und Wirtschaft? Vision à Geschäftsidee à Geschäftsmöglichkeit à Geschäftsmodell à Erfolg à Sättigung à Longseller Anfangs besteht eine Vision die den Gründer zu einer Entwicklung seiner Geschäftsidee treibt. Eine Perspektive beginnt mit der Geschäftsidee des Existenzgründers, die noch geprüft und entwickelt werden muss. Hier existiert ein hoher Innovationsgrad, die aus der Wissenschaft entstanden ist. Der Gründer befindet sich an der Grenze zwischen dem Entrepreneurship (Phase des unternehmerischen Wandels) und der Wissenschaft. Es folgt die Geschäftsmöglichkeit, bei der die Idee auf die Realisierbarkeit geprüft wird. Es werden Zielgruppen ermittelt und nach einem Platz auf dem Markt (z.B Marktlücke) gesucht. Durch die Prüfung nehmen der Innovationsgrad ab und das Marktvolumen zu. Es folgt das Geschäftsmodell. Diese theoretische Planung und Umsetzung der Idee durchleuchtet das komplette Unternehmen und klärt alle offenen Fragen zur Finanzierung. Der Innovationsgrad nimmt weiter ab. Die Wirtschaft und der Erfolg werden mit all ihren Kostenfaktoren sichtbar. Der Erfolg ist erreicht, wenn die Geschäftsidee auf dem Markt umgesetzt und etabliert ist. Der Erfolg bleibt gesichert, wenn die Konsumenten das Produkt nachhaltig anfragen. Ziel: eintretende Sättigung verhindern. Dies gelingt, wenn sich das Produkt weiterentwickelt und zu einem Longseller mit konstanter Nachfrage wird.
  • Umsatz, Gewinn, Kosten und Break-Even-Point abgrenzen und den Verlauf von Fixkosten, variablen Kosten und Gesamtkosten skizzieren und Beispiele geben. Umsatz:Absatzmenge x PreisWas kann ich wirtschaftlich an meinem Produkt erzielen? Kosten:Faktor zur Herstellung der betrieblichen LeistungGüter und Dienstleitungen, die ich zur Herstellung benötigeBeeinflussen den Gewinn Gewinn:Umsatz – KostenBetrachtung auf zwei Arten: Periodengewinn Gewinn bezogen auf einen wirtschaftlichen Phase (z.B Phase aus dem Produktlebenszyklus) = was habe ich in welcher Phase erwirtschaften können und wie war die NachfrageStückgewinn Gewinn bezogen auf ein produziertes einzelnes Stück. Wie viel hat jedes einzelne Produkt zu meinem Gewinn beigetragen? Break-Even-Point: Gewinnschwelle an dem weder Gewinn noch Verlust entstanden sind, da Kosten und Erlöse gleich groß sind undDeckungsbeitrag 1, da alle Kosten gedeckt sind, aber kein Gewinn erwirtschaftet Fixe Kosten:z.B Miete, ZinsenUnabhängig von der Nutzung meines Investitionsguts und unabhängig meiner produzierten Menge, Entsteht Zeitabhängig Fixe Stückkosten:Man bezieht die Fixen kosten auf ein produziertes Stück Variable Kosten:Z.B MaterialkostenAbhängig von der Nutzung des InvestitionsgutesVerlauf linear, da sie bei steigender Produktion ebenfalls steigenVariable Stückkosten:Man bezieht die variablen Kosten auf ein produziertes Stück Gesamtkosten: Variable Kosten + Fixe Kosten, Beginnt nicht im UrsprungGesamte Stückkosten: Variable Stückkosten + Fixe Stückkosten
  • Was sind sprungfixe Kosten? Sprungfixe Kosten sind große Investitionen, die aber einen hohen Kostenfaktor besitzen z.B muss eine Maschine alle 10 Jahre neu gekauft werden. Im Durchschnitt verhalten sich sprungfixe Kosten degressiv
  • Kostenarten nach Schwankungsgeraden: Fixe Kosten: sind in ihrer Höhe unabhängig vom Beschäftigungsgrad (z. B. Miete für Lagerhallen)Sprung- / Intervallfixe Kosten: sind auf bestimmten Intervallen des Beschäftigungsgrades konstant und ändern sich beim Überschreiten bestimmter Grenzen sprunghaft (z. B. Kosten für Maschinen, die bis zu einem gewissen Grad intensiver arbeiten können, ab einem bestimmten Grad aber neue Maschinen beschafft werden müssen) Variable Kosten: sind in ihrer Höhe direkt vom Beschäftigungsgrad abhängig (z. B. Materialkosten, Transportversicherungen), man unterscheidet zwischen folgenden Arten von variablen Kosten: progressive variable Kosten steigen schneller als der Beschäftigungsgrad (z. B. durch Überstunden, Nachtzuschläge) degressive variable Kosten steigen langsamer als der Beschäftigungsgrad (z. B. durch Preisnachlässe bei größerem Materialeinkauf) proportionale variable Kosten steigen proportional zum Beschäftigungsgrad regressive variable Kosten fallen mit steigendem Beschäftigungsgrad (z. B. Heizkosten in Veranstaltungsräumen bei steigender Besucherzahl)   Mischkosten beinhalten sowohl variable als auch fixe Kosten (z. B. Telefon-kosten, Energiekosten, Abschreibungen, Gehälter mit Leistungslohn)
  • Charakterisieren Sie die zentralen Kennzahlen zur Bewertung der Liquidität. Geben Sie ein Beispiel dafür, wie man Liquiditätskennzählen verbessern kann. Liquiditätsplanung: Erhaltung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens, Berücksichtigung aller Ein-/Auszahlung Mangelnde Liquidiät ist die häufigste Insolvenzursache Ziel: Beantwortung der Frage – „wann fallen welche Zahlungen an?“ Planung der Kosten reicht nicht aus, eine Erfassung der Ein-/ Auszahlungen des Unternehmens sind wichtig Geringe liquide Mittel erhöhen das Insolvenz-/Liquiditätsrisiko Zu hohe liquide Mitteln beeinflussen die Rentabilität negativ Liquiditätskennzahlen:Stellen kurzfristige Verbindlichkeiten den Vermögenswerten gegenüber. 3 Grade der Liquidität: --> Aufskizzieren Liquiditätskennzahlen verbessern: „Goldene Bankregel“ – 1. Das Anlagevermögen ist mit Eigenkapital zu finanzieren. 2. Das Anlagevermögen ist langfristig, d.h. mit Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital zu finanzieren. 3. Alles langfristig gebundene Vermögen (einschließlich langfristig gebundener Teile des Umlaufvermögens) soll langfristig finanziert sein.
  • Grenzen Sie die Begriffe Finaozierung und Finanzwirtschaft voneinander ab. Welche Funktionen erfüllt die Finanzwirtschaft im Unternehmen? Funktion der Finanzwirtschaft: Enthält finanzielle Maßnahmen zur Planung, Steuerung & Kontrolle der Zahlungen. Sie organisiert die Kapitalbeschaffung durch die Eigen- oder Fremdfinanzierung. Kapitalbeschaffung: Finanzierung – Versorgung mit Kapital Kaptialverwendung: Investition – Verwendung des KapitalsKapitalverwaltung – Zahlungsverkehr organisieren
  • Kennzeichnen Sie den Unterschied zwischen Eigenkapital und Fremdkapital Fremdkapital: Rechtsverhältnis: SchludverhältnisHaftung: Fremdkapitalgeber haftet als Gläubiger nichtVermögen: Fremdkapitalgeber hat Anspruch auf Rückzahlung Entgelt: Fremdkapitalgeber enthält ggf. einen festen Zinsanspruch und ist nicht am Gewinn/Verlust beteiligt Mitbestimmung: Kein Mittbestimmungsrecht, in der Realität andersVerfügbarkeit: Das Fremdkapital ist zeitlich begrenzt verfügbarSteuern: Fremdkapital sind steuerlich AbsetzbarUmfrang: Ist durch Risiko und Umfang begrenzt Interesse: Der Fremdkapitalgeber ist interessiert an der Rückzahlung + Zinsen ohne Risiko Eigenkapital: Rechtsverhältnis: BeteiligungsgeschäftHaftung: der Eigenkapitalgeber haftet als Eigentümer mit Höhe der Summe oder auch mit seinem PrivatvermögenEntgelt: anteilig am Gewinn und VerlustMitbestimmung: zur Mitbestimmung berechtigt, aber in der Realität meistens nur begrenzt Verfügbarkeit: zeitlich unbegrenzt Verfügbar, kann aber gekündigt werdenSteuern: steuerlich nicht absetzbarUmfang: Ist durch Kapazität / Bereitschaft begrenzt Interesse: Erhalt/Beteiligung am Unternehmen
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