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Biologie der Nutzpflanzen (Subject) / Leitbündel und Sprossachse (Lesson)

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  • Welches in anderen Leitbündeltypen auftretende Gewebe fehlt dem geschlossen kollateralen Leitbündel? Kambium
  • Wie sind Xylem und Phloem eines geschlossen kollateralen Leitbündels im Querschnitt angeordnet? geschlossen kollateral ( monokotyle Pflanzen -> Mais) offen kollateral ( dikotyle Pflanzen )
  • Wie sind die Leitbündel in der Sprossachse Einkeimblättriger angeordnet? dispers
  • Wie sind die Leitbündel in der Sprossachse Zweikeimblättriger angeordnet? ringförmig
  • Welche Folgen hat der von den Sprossachsen der Zweikeimblättrigen abweichende Aufbau von Leitbündeln und Sprossachse für die Einkeimblättrigen? + Welche Fähigkeit fehlt in der Regel der Sprossachse einer monokotylen Pflanze im Vergleich zur Sprossachse einer dikotylen Pflanze? Monokotyle Pflanzen können kein sekudäres Dickenwachstum betreiben
  • Nennen Sie die Grundorgane eines Kormophyten! Wurzel, Sprossachse , Blatt
  • Nennen Sie die Strukturelemente des Bastes zweikeimblättriger Pflanzen! Siebröhren Geleitzellen Bastparenchym Bastfasern
  • Welches teilungsfähige Gewebe ist für das sekundäre Dickenwachstum dikotyler Pflanzen verantwortlich? + Wie heißen die beiden Bestandteile des peripheren Meristems der primären Sprossachse dikotyler Pflanzen? faszikuläres Kambium und interfaszikuläres Kambium
  • Was produziert das teilungsfähige Gewebe in der sekundären Sprossachse Zweikeimblättriger nach innen bzw. nach außen? faszikuläres Kambium im Bereich des Leitbündels, produziert nach innen Holz, nach außen Bast, produziert sekundäre Markstrahlen, Restmeristem interfaszikuläres Kambium zwischen den Leitbündeln, produziert innen und außen parenchymatische Zellen der Markstrahlen, Folgemeristem Peridermbildung sekundäres Abschlussgewebe, unterhalb der Epidermis entsteht Phellogen (Korkkambium), welches nach innen Phellem(parenchymatische Zellen) und nach außen Phelloderm(Kork) produziert, alle drei Schichten werden Periderm genannt
  • Nennen Sie das entscheidende Merkmal, an Hand dessen sich auf den ersten Blick primäre Wurzel und primäre Sprossachse im Querschnitt von einander unterscheiden lassen! primäre Wurzel: Leitbündel sind radial angeordnet primäre Sprossachse: Leitbündel sind ringförmig oder dispers angeordnet
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  • An welchen Metamorphosen sind die Sprossachse oder Teile der Sprossachse beteiligt? Rhizom,Sprossdornen,Sprossknolle, Sprossrank, Sukkulenter Spross, Ausläufer, Phyllokladien
  • Beschreiben Sie das Sekundäre Dickenwachstum der Sprossachse Zweikeimblättriger! Kabiumring ermöglicht sekundäres Dickenwachstum und bleibt stets teilungsfähig aus primärer Sprossachse wird sekundäre Sprossachse Primäres Abschlussgewebe, die Epidermis, reißt ein Es bildet sich das Periderm ( Phellogen,Phellem,Phelloderm) Dieses wird sekundäres Abschlussgewebe genannt.
  • Was ist die Borke? Tertiäres Abschlussgewebe Phellogen verliert irgendwann teilungsfähigkeit an weiter innen liegende Rindenschichten Sekundäre Rindenschichten werden nach und nach durch die Borke ersetzt Korkgewebe führt zu Luftabschluss und es entstehen Lentizellen zur Durchlüftung
  • Welche Borkentypen kennen Sie? Ringelborke,Streifenborke,Schuppenborke
  • Nennen und beschreiben Sie die pflanzlichen Haupt-Lebensformen! Baum (akroton), Staude (mehrjährig), Kraut (einjährig), Strauch (basiton)
  • Was sind die „Jahresringe“ des Holzes? Charackteristische Abfolge von Früh- und Spätholz führt zu Jahresringen Frühholz: weitlumige Tracheen und Tracheiden für Stofftransport Spätholz: englumige, dickwandige Gefäße für die Festigung
  • Nennen Sie Beispiele für die folgenden Gewebe: primäres Abschlussgewebe sekundäres Abschlussgewebe tertiäres Abschlussgewebe primär: Rhizodermis,Epidermis sekundär: Exodermis, Periderm tertiär: Borke
  • Beschriften Sie verschiedene Abbildungen von Blättern! Blattspreite, Stiel, Nebenblatt, Blattgrund, Sprossachse  Nebenblatt und Blattgrund = Unterblatt
  • Beschriften Sie die Zeichnung der Blattfolge am Spross einer dikotylen Pflanzen! von unten nach oben: Wurzel,Hypokotyl,Kotelydonen,Niederblätter,Primärblätter,Folgeblätter,Hochblätter,Kelchblätter, Blütenblätter, Staubblätter, Fruchtblätter von Cotelydonen bis erster Blattansatz: Epikotyl Blattansatz : Nodium
  • Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Blattepidermis? primäres Abschlussgewebe aufgelagerte Cuticula einschichtig nach außen zeigende Zellwand meist verdickt chloroplastenfrei ( Ausnahme Schließzellen) keine Interzellularen
  • Nennen Sie die Strukturen eines Blattes, die stets Chloroplasten besitzen! Schließzellen Palisadenparenchym Schwammparenchym
  • Welche Gewebe eines bifazialen Blattes tragen die Hauptlast der Photosynthese? Palisaden und Schwammparenchym
  • Woran erkennt man ein Blatt? Prinzip der axillären Verkettung
  • Woran erkennt man anatomisch die Oberseite eines Blattes? Lage des Phloems und Xylems Abfolge der Gewebe  Fehlen von Stomata an der Blattoberseite ( außer bei Wasserpflanzen)
  • Welche Lebensdauer haben die Blätter unserer heimischen Laubbäume? Laubbäume : sommergrüne Blätter Nadelbäume: immergrüne Blätter
  • Wie ist das Laubblatt einer zweikeimblättrigen Pflanze (z.B. einer Süß-Kirsche) aufgebaut? Wie ist das Laubblatt einer einkeimblättrigen Pflanze (z.B. eines Getreides) aufgebaut? Monokotyl: Blattgrund,Blattscheide,Blattspreite,Sprossachse Dikotyl: Blattgrund,Nebenbätter,Blattstiel,Blattspreite,Sprossachse
  • Nennen Sie die Blatt-tragenden und Blatt-freien Abschnitte der Sprossachse! Blatttragend: Nodien Blattfrei: Internodien
  • Welche Kräfte werden beim Wassertransport in der Pflanze wirksam? Wurzel: Aufnahme von Wasser durch Wurzelhaar, apoplastischer (unkontrolliert) und symplastischer (kontrolliert)  Wasserweg Sprossachse: Leitbündel, Adhäsion und Kohäsion -> Kapilarkräfte Blatt: Transpirationssog, Stomatäre Transpration ca 95 %, cuticulare Transpiration 5 % 
  • In welchen Verbindungen wird Stickstoff in der Regel von Pflanzen über die Wurzeln aus dem Boden direkt aufgenommen? Nennen Sie verschiedene Beispiele der wichtigsten Makronährelemente! Makronährelemente: N,K,Ca,P,S,Mg Verbindungen: Ammonium: NH4+, Nitrat NO3- Wasser fungiert als unentbehrliches Lösungs und Transportmittel für Mineralsalze