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Molekulare Tierzucht (Subject) / Erbfehler und Hauptgene beim Schaf (Lesson)
Weimann?
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- Molekulare Gendiagnostik beim Schaf Polygene Merkmale: Fruchtbarkeit, Muskelhypertrophie (Callipyge), Tgl. Zunahmen, Milchleistung, Wolllqualität, Parasitenresistenz, Klauengesundheit (Moderhinke) Monogene Merkmale: Spider Lamb Syndrome, "Scrapie", Mikrophtalmie, Leuzismus, Brachygnathie
- Fruchtbarkeitsgene beim Schaf -FecB- Booroola Gen (FecB) entspricht dem Bone morphogenetic protein receptor Typ I B (BMPR-I B), FecBB = SNP an Position 746 A -> G = Glutamin -> Arginin FecB+, Sensitivität der Follikel gegenüber FSH erhöht, additiver Effekt auf OR erstmals beschrieben bei Booroola Merinos 1982 auf Chromosom 6, (FecBB FecB+) OR ≈ +1,3 (0,8-2,0)I ; Lämmer ≈ +0,7 (0,4-1,3), (bei Homozygotie OR ≈ +2,6; Lämmer ≈ +0,1-0,3) FecB+ auch bei Indian Garole (vermuteter Ursprung), 1792 nach Australien Problem: geringere Überlebensrate der Embryonen und Lämmer
- Fruchtbarkeitsgene beim Schaf -FecG- High fertility Gen (FecG) entspricht dem growth differentiation factor 9 (GDF9)
- Resistenz Die Fähigkeit eines Wirtes, die Anzahl der sich entwickelnden, reproduzierenden oder überlebenden Erreger zu reduzieren
- Definition - Moderhinke Moderhinke ist die wichtigste und am weitesten verbreitete Klauenerkrankung beim Schaf Neben wirtschaftlichen Einbußen durch verminderte Leistung erfordern auch tierschutzrechtliche Bestimmungen eine Bekämpfung der Erkrankung Bekämpfung in Form einer praxisüblichen Bestandssanierung ist jedoch zeitaufwändig und teuer Zucht auf Moderhinkenresistenz als mögliche Alternative
- Resistenzzüchtung Moderhinke Rassen unterschiedlich empfänglich, Merinoschafe am empfänglichsten resistentere Rasse: Broomfield Corriedales Heritabilitäten: niedrig bis mittel - durchschnittlich 0,28 (0,07 bis 0,55) Gentest für Moderhinkeempfänglichkeit
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