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Persönlchkeitspsychologie (Subject) / Biopsychologische Theorien II (Lesson)

Vorlesung 9

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  • Zuckerman Ausgangspunkt initiale Beaobachtung: Personen unterschieden sich in ihren Bedürfnissen nach Stimulation und in der Unruhe bei sensorischer Deprivation Versuch der Systematisierung  und Operationalisierung des Phänomens Konzeptualisierung von Sensation Seeking
  • Sensation Seeking ..das Bedüfniss nach wechselnden, neuen, intensiven  und komplexen Erregungen und der Bereitschaft, um dieser Erregung Willen physische, und finanzielle und soziale Risiken auf zu sich zu nehmen
  • Deskriptive Theorie des Sensation Seeking TAS                                   ES                    Dis                   BSThrill und                      Experience     Disinhibition      BoredomAdventure Seeking      Seeking                                     Susceptibility
  • Sensation Seeking Korrelation mit big Five TAS                       ES                    Dis                  BSThrill und         Experience           Disinhibition BoredomAdventure          Seeking                                        SusceptibilitySeeking |                                       |              |                                                  |         -> Offenheit für                         |r=0.25|         -> Extraversion(+) Verträglichkeit(-) Erfahrung(+) Gewissenhaftigkeit(-)                      Gewissenhaftigkeit (-)Korrelation mit Big Five (Neo FFI,N0120 Beauducel et al, 1999)
  • Zuckerman: Die alternativen Five Activity                 Sociability                 Impulsive          Aggression Hostility          Neuroticism                                                     Sensation Seeking                                              Anxiety Ausgangspunkt: gemeinsame Faktorenanalyse etablierter Persönlichkietsskalen Ergebnis: Zahl sinnvoll interpretierbarer Faktoren entwerder drei (=Eyseneck) Dimensionen oder fünf (Big Five) Entwicklung des Zuckerman-Kuhlman-Personality Questionaire zur Erfassung dieser fünf Faktoren, der sog. Alternative Five
  • Activity Unfähigkeit sich zu entspannen,präferenz für Herausfordernde Arbeit aktives bewegtes Leben und hohes Energieniveau
  • Sociability Präferenz für zusammensein mit anderen gegenüber Alleinsein und einzelgängerisches Verhalten
  • Impulsive Sensation Seeking Mangel an Planung Impulsivität Erfahrungssuche Risikobereitschaft
  • Aggression Hostility Verbale Aggression, unhöfliches, unbedachtes, antisoziales Verhalten, rachsucht, Schadenfreude, Jähzorn
  • Neuroticism Anxiety Verstimmung, Spannung, Sorgen, Ängstlichkeit,Mangel an Selbstbewusstsein, Empflindlichkeit gegenüber Kritik
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  • Alternativen Five Activity            Sociability                Impulsive               Aggression Hostility Neuroticism                                                    Sensation Seeking                                          Anxiety -> E Sociability                                               -> P-Impulse                                    -> N-Anxiety
  • Sensation Seeking: Biologische Fundierung Psychopharmakologisches Modell:  Empirische Bewährung Rolle der Monoamie für Unterschiede in Sensation Seeking im Allgemeinenakzeptiert, jedoch einigeUnklarheiten bzw. widersprüchlige Befunde zuweilen positive vs keine  oder gar negative Zusamenhänge zwischen Indikatoren von Neurotransmittern und Sensation Seeking-> erichtete Annahme (hoch DA, niedirge 5-HT und NA bei Sensation Seeking) daher problematisch-> außerem Differenzierung notwendig in Neurotransmitteraktivitäten (tonische Wirkung) undansprechbarkeit (phasische Wirkung) Zusmmenhänge teils nur mit einzelnen Sensation Seeking Subskalen gefunden (und das nicht stabil)-> geringeMessgenauigkeit des Fragebogens behindert Forschung
  • Psychopharmakologisches Modell Einfluss von Neurotransmittern, Enzymen und Hormonen auf Unterschiede in Psychotizimus -Impulsive Unsocialized Sensation Seeking
  • Jeffrey A gray (1934-2004) Ausgangspunkt bei Eysenck drei Persönlichkeitsfaktoren als deskriptive Basis, aber andere Rotation und Benennung Persönlichkeitsunterschiede als resultat individueller Unterschiede in Hirnsystemen, aber Fokussierung nicht auf kortikale Erregung, sondern auf die diffentielle Reaktivität für Hinweisreize für Belohung /Bestrafung Reinforcement Sensitivity Theory  (RST)
  • Jeffrey A. Gray: RST (klassische Fassung) Annahmen Behaviorale Inhibition System septohippocampales System inkl. Verbindungen zum cingulären und präfrontalen Cortex sowie NA und 5 HT Afferenzen)-Sensitiv für konditionierte Hinweisreize für Bestrafung Aktivierung resultiert in Unterbrechung aktuellen Verhaltens erhöhter autonomer Erregung als Reaktionsvorbereitung und verstärkter Aufmerksamkeit auf Umwelt (V.a bedrohliche Reize) Gefühle der Angst
  • Jeffrey A. Gray: RST (klassische Fassung) Annahmen Behaviorale Activation System Basalganglien v.a dorsales und ventrales Striatum, inkl. Verbindungen zum PFC und DA Afferenzen) Sensitiv für konditionierte Hinweisreize und Verstärkung Aktivierung resultiert in Annährungsverhalten oder aktiver Vermeidung erhöhter autonomer Erregung tzr Verhaltensmobilisierung Gefühle der Euphorie, des Glücks
  • Gray: BIS, BAS und FFFS- Revidierte RST Meta analytische Befunde stützen im Wesentlichen die Vorraussage der revidierten RST zu Persönlichkeitsunterschiede
  • Gray:RST Fazit viel versprechende biopsychisch fundierte Persönlichkeitstheorie integriert persönlichkietspsychologisch orientierte Ansätze (Impulsivität/Ängstlichkeit) mit lerntheoretischen (Belohnungs/Bestrafungssystem) und kognitiv neurowissenwissenschaftlichen zugängen Forschung zur empirischen Prüfung und psychometrischen Erfassung in vollem Gange, meta-analytischen BEfune stützen im Wesentlichen die Voraussage der revidierten RST zu Persönlichkeitsunterschieden Detaillierte BEsprechung der RST
  • Persönlichkeit Unterteilung in zwei Teilsysteme, Temperament und Charkter
  • Temprament weitgehend angeboren
  • Teile des Temperaments verhaltensaktivierendes System(novelty seeking) verhaltenshemmendes System(harm avoidance) reward dependence: bestimmt, wie sehr Aufrechterhaltung von Verhaltensgewohnheiten von positiven Verhaltenskonsequenzen abhängt persistence: bestimmt, wie hartnäckig Verhaltensgewohnheiten aufrechterhalten werden
  • Teile des Temperaments- zuordnung von Neurotransmittersysteme novelty seeking- Dopaminerge Aktivität harm avoidance- Serotonerge Aktivität reward dependence- Noradrenerge Aktivität persistence
  • Fazit Zuckerman, Gray, Cloinger hoher theoretischer Gehalt bei teils ausstehnder empirischen Bewährung deskriptive Teile: wie Eysenck Annahme dreier generreller Persönlichkeitsdimensionen, die inhaltlich aber nur teils identisch sind explanative Teile: Annahmen zu Hirnsysteme, die Annährung und Vermeidung beeinflussen und in ihre Aktivität durch die Neurotransmitter DA 5-HT und NA modulieret werden, wobei deren exakte Rolle unterschieldich beschrieben wid