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Aktuelle Themen und Methoden der Wirtschaftspsychologie (Subject) / Sitzung 1 (Lesson)
Konzepte und Begriffe der Werbegestaltung, Werbung und neue Medien, Regeln für die Gestaltung von Werbung
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- USP-Formel - Unique Selling Proposition (Reeves, 1961) = Alleinstellungsmerkmal - Def.: Nach dieser Strategie geht es darum, in der Werbung nur ein einziges Argument herauszustellen - Ziel: Werbebotschaft einfacher, prägnanter, eingängiger und vor allem schneller zu machen - Optimal: hervorgehobenes Merkmal sollte Produkt von anderen unterscheiden - Alternativ: Merkmal hervorheben, das das Produkt in besonderer Weise und besser als bei den anderen bietet; mit Merkmalwerben, was weder besonders noch einzigartig ist
- AIDA(S) attention interest desire action satisfaction
- PPPP picture promise prove push
- Begriffe der Werbegestaltung - Erlebniswert = der subjektiv erlebte, durch die Kommunikation, das Produkt oder die Einkaufsstätte vermittelte Beitrag zur Lebensqualität der Konsumenten (z.B. sinnliche Konsumerlebnisse, die in der Gefühls- und Erfahrungswelt der Konsumenten verankert sind und einen realen Beitrag zur Lebensqualität leisten) - Zusatznutzen = zusätzlicher Nutzen, der nicht zentral ist, aber mit dem Produkt einhergeht (Prestige, Marke) - Mental Design = um Assoziationen und Gedanken der Konsumenten zu lenken (z.B. durch Personalisierung)
- Techniken der Fernsehwerbung Slice of Life Lifestyle Traumwelt Stimmungs-/Gefühlsbilder Musical Persönlichkeit als Symbolfigur Technische Kompetenz Wissenschaftlicher Nachweis Testimonial-Werbung
- Werbeformen Merchandising Sponsoring Blockwerbung Product Placement Teleshopping Game Shows Videoclips
- Werbung und neue Medien Suchmaschinen Proaktivität Electronic Word of Mouth Gebrauchtware und Share Economy Online-Auktionen Piraterie Soziale Netzwerke
- Welche Gesetze betreffen die Werbegestaltung? (3 Kategorien) 1) Normen allgemeinen Charakters: Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Strafgesetzbuch, Kartellgesetz, Jugendmedienstaatsvertrag, Gesetz gg. den unlauteren Wettbewerb, Gesetz gg. Wettbewerbsbeschränkungen, Preisangaben- & Preisklauselgesetz, Lebensmittel-, Berufsstände- oder Heilmittelwerbegesetz 2) Urheberrechtliche Gesetze: V.a. Patent- und Gebrauchsmustergesetze 3) Kennzeichnungsrechtliche Bestimmungen: V.a. Warenzeichengesetz
- Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb - Was ist nicht erlaubt? - Verkäufer bezeichnet Ware als verkauft, obwohl in Wirklichkeit nicht verkauft - Ware wird mit hohen Phantasiepreisen ausgezeichnet und später mit viel niedrigeren handelsüblichen Preisen verkauft - Werbung erzeugt massive Angst - Kunde erhält im Geschäft Zuwendungen, die es ihm unmöglich machen, das Geschäft ohne etwas zu kaufen zu verlassen - Produkt wirbt mit Testnote von Stiftung Warentest, ohne den Testrang anzugeben
- Selbstdisziplinäre Einrichtungen International Code of Advertising Practice (ICC, seit 1937) Marktforschung:Internationale Handelskammer (IHK); European Society for Opinion and Marketing Research (ESOMAR) Deutschland: Deutscher Werberat, vertreten durch den Zentralausschuss der Werbewirtschaft; in 2009 584 Einzelbeschwerden bezogen auf 255 Kampagnen, 2010 907 Beschwerden bezogen auf 298 Kampagnen
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