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Einführung in die Psychologie (Subject) / Definitionen (Lesson)
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- Pychologie Lehre des menschlichen Erlebens und Verhaltens
- Erleben berichtbare unmittelbare innere Erfahrung
- Verhalten sichtbare körperliche (komplexe) Äußerungen [Sprechen, Mimik usw.], aber auch einzelne Reaktionen [Atmung, Herzschlag]
- Diskrepanzerfahrungen wenn Eindrücke nicht getreue Abbilder der erlebten Wirklichkeit sind
- Grundlagengebiete ergeben sich aus fundamentalen Aspekten des psychischen Systems (Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Pesönlichkeits- und Differenzielle Psychologie)
- Anwendungsgebiete ergeben sich aus Praxisbezügen, in denen die Psychologie zur Geltung kommt (Klinische Psych., Pädagogische Psych., Arbeits- und Organisationspsych.)
- Aufgaben/Tätigkeiten der Psychologie Beschreiben, Erklären, Vorhersagen, Beeinflussen/Verändern, Bewerten
- Konstanz gleiches/änhliches Verhalten einer Person über versch. Situationen hinweg
- Stabilität gleiches/ähnliches Verhalten einer Person über die Zeit hinweg
- treibende Kräfte der Entwicklung Reifung und Lernprozesse
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- aufnehmender Strang (aktuelle Prozesse) Wahrnehmung - Denken (erfassend) - Emotion afferente Prozesse; vom Sinnesorgan zum Gehirn Situation als Anreger
- einwirkender Strang (aktuelle innere Prozesse) Motivation - Denken (planend) - Verhalten efferente Prozesse; vom Gehirn zu den Muskelzellen Situation als Effekt
- Empfindung physische Qualität, die zu einer Sinnesart gehört (Wärme, Farbe, Geschmack usw.)
- Wahrnehmung Erkennen von Gegenständen/Personen/Zeichen/mündlicher Sprache usw.
- Prozesse des Wahrnehmens Selektion (gesteuert durch Erwartungen) & Organisation (für Größenkonstanz, Formkonstanz und Tiefenwahrnehmung)
- innere Vergegenwärtigung vorstellen von Nichtgegenwärtigem (zukünftiges, vergangenes, rein mögliches); unabhängig von Raum und Zeit)
- 5 Typen von Denkprozessen nach Guilford Abrufen von Gedächtnisinhalten Erfassendes Denken Produktives Denken I: konvergierend (logisch, nur eine Lösung) Produktives Denken II: divergierend (kreativ, mehrere Lösungen) Wertendes Denken
- Metakognition selbstbezogene Denkprozesse; Denken über das eigene Denken; Wissen über das eigene Wissen
- Episodisches Wissen Erinnerungen an erlebte Geschehnisse/Kontexte
- Semantisches Wissen begrifflich-verbal; Verständniswissen: sinnhaltig; Begriffe/Regeln/Prinzipien usw. Sinnarmes Wissen: Bezeichnungen/Wortketten/einfaches Faktenwissen
- Prozedurales Wissen "knowing how": motorische/sprachliche/kognitive Fertigkeiten
- Arbeitsgedächtnis Ort des Denkens, an dem einlaufende Informationen und aktiviertes Wissen zusammentreffen und in Beziehung gebracht werden
- Einordung Emotionen nach "psycho-logischen" Bedeutung Ereignisbezogene Emotionen (Wohlergehen, Empathie, Erwartung) Attributionsemotionen (Bewertung) Beziehungsemotionen Wertschätzung, Attraktivität)
- Eigenschaften Emotion reaktiv Befindlichkeit Erleben der aktuellen Lage Ist-Wert
- Eigenschaften Motivation aktiv Antrieb Streben nach Ziel Soll-Wert
- Motiv personale, motivationale Disposition; die individuelle Ausprägung eines bestimmten Strebens
- intrinsische Motivation Mensch erfährt direkt aus seinem Tun Befriedigung (z.B. Lernen aus Interesse)
- extrinsische Motivation Mensch erfährt aus den erreichten Nutzeffekten Befriedigung
- 3 innere Konflikte, wenn Motivationen sich widersprechen Appetenz-Appetenz-Konflikt (Annäherung) Aversions-Aversions-Konflikt (Vermeidung) Appetenz-Aversions-Konflikt (Annäherung + Vermeidung)
- Wille / Wollen / Volition Phänomene, die auf Realisierung von Motivationen gerichtet sind
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- Volitionen eigene regulative Prozesse, die entscheiden welche Motivationstendenzen bei welchen Gelegenheiten und auf welche Weise realisiert werden sollen
- Intention (2 Arten) Absichten und Vorsätze
- Absichten Zielintentionen, die den inneren Konflikt beenden
- Vorsätze Realisierungsintentionen, die bereits Vorstellungen vom Wann/Wo/Wie des Handelns enthalten
- Handeln Verhalten, das zielgerichtet, bewusst, geplant und beabsichtigt ist; best. Typ von Verhalten
- Verhalten (Einteilung) Handlungen / Teilhandlungen Ausführungsroutinen / Automatismen Einzelne Bewegungen / reflexartige Reaktionen
- Handlung äußeres Verhalten + innere Prozesse (Zielvorstellungen/Absichten/Erwartungen/planendes Denken)
- Disposition überdauerndes Personenmerkmal, trait, Persönlichkeitseigenschaft
- Einteilung Personfaktoren (Cattell, 2008) Temperament Motive Fähigkeiten
- Einteilung Personfaktoren (Assendorpf 2007) Temperamentsaspekte Fähigkeiten Handlungseigenschaften Bewertungsdispositionen Selbstbezogene Dispositionen
- Merkmale von Dispositionen zeiliche Stabilität & transsituative Konstanz
- Big-Five-Konzept Eigenschaftsansatz bestehend aus 5 Faktoren: Extraversione emotionale Labilität Offenheit für Erfahrung Verträglichkeit Gewissenhaftigkeit
- Formel "Konstanz im Wandel" gewisse Dispositionen bleiben zwar im Prinzip erhalten, doch ihre spezifischen Ausdrucksformen ändern sich im Lebenslauf (z.B. Musikalität)
- absolute Stabilität weder eine Gruppe von Individuen verändert sich insg. in Persönlichkeitsmerkmalen/Verhaltensweisen/Eigenschaften, noch die individuellen Positionen innerhalb der Gruppe
- Positionsstabilität auch normative Stabilität; Stabilität interindividueller Unterschiede
- Reifen Veränderung pesonaler Dispositionen aufgrund eines alterstypischen und individuellen genetischen Programms
- Lernen relativ überdauernde Veränderung des "Verhaltens- und Erlebenspotenzials" aufgrund von Erfahrungen
- explizites Gedächtnis Inhalte, die aktiv gelernt wurden und aktiv abgerufen werden können
- implizites Gedächtnis Erfahrungen, die das Verhalten beeinflussen ohne, dass die Erinnerungen bewusst werden
- Lernformen primär verhaltensbezogen: klassische Konditionierung (Signallernen, für unwillkürliche Reaktionen) operante Konditionierung (Lernen am Effekt, für Verhaltensgewohnheiten) Lernen am Modell (Lernen durch Beobachtung, für den Erwerb neuer Verhaltensmuster) primär wissensbezogen: mechanisch (kognitiv-assoziativ; sinnarme gedankliche/sprachliche Assoziationen; "Auswendig lernen" verstehend (kognitiv-sinnhaltig; komplexes, vernetzes Wissen zu versch. Bereichen) entdeckend (Problemlösen)