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Entwicklungspsychologie WiSe 17/18 (Subject) / 1. Vorlesung (Einführung) (Lesson)
- Life-span Psychologie Ontogenese Ziel der Entwicklungspsychologie Life-span Psychologie Entwicklungspsychologie der Lebensspanne Untersucht Muster des Wachstums, der Veränderung und Stabilität des Verhaltens während der gesamten Lebensdauer Ontogenese Entwicklung eines Einzelwesens/-organismus, lebenslanger Prozess Ziel der Entwicklungspyschologie Beschreibung, Erklärung und Modifikation der ontogenetischen Prozesse
- Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Annahmen Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Annahmen Entwicklung über die gesamte Lebensspanne Multidimensional: komplexe Zusammenwirkung unterschiedlicher Faktoren Mudidirectional: nicht nur Wachstums-, sondern auch Abbauprozesse Zentrale Erklärungskonzepte: Kontinuität vs. Diskontinuität Kontinuität: Durchgehend aufeinander aufbauende Entwicklung >> Quantitative Veränderungen über die Zeit hinweg (z.B. Wachstum, Rechnen lernen) Diskontinuität: Stufenhafte Entwicklung >> Qualitative Zustandsänderungen (Entwicklungsschritte die nicht aufeinander aufbauen, z.B. von Raube zu Schmetterling, (vor-)sprachliches Denken)
- Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Annahmen Zentrale Erklärungskonzepte: Kontinuität vs. Diskontinuität Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Annahmen Entwicklung über die gesamte Lebensspanne Multidimensional: komplexe Zusammenwirkung unterschiedlicher Faktoren Mudidirectional: nicht nur Wachstums-, sondern auch Abbauprozesse Zentrale Erklärungskonzepte: Kontinuität vs. Diskontinuität Kontinuität: Durchgehend aufeinander aufbauende Entwicklung >> Quantitative Veränderungen über die Zeit hinweg (z.B. Wachstum, Rechnen lernen) Diskontinuität: Stufenhafte Entwicklung >> Qualitative Zustandsänderungen (Entwicklungsschritte die nicht aufeinander aufbauen, z.B. von Raube zu Schmetterling, (vor-)sprachliches Denken)
- Zentrale Erklärungskonzepte: Plastizität der Entwicklung >> Kritische vs. Sensible Perioden Nature vs. Nurture Kritische vs. sensible Perioden Kritische Perioden: irreversibel >> Prägung (Konrad Lorenz; umstritten >> Klaus Kennel, 1976) Sensible Perioden: Erfahrungen haben maximale positive oder negative Wirkung (Phasen erhöhter Plastizität) Nature vs. Nurture Anlage vs. Umwelt: Wird die Entwicklung psychologischer Merkmale mehr durch die Umwelt oder die Erbanlage beeinflusst? >> Das Neugeborene besitzt von Geburt an gewisse Grundkonzepte, die angeboren sind und im Laufe der Entwicklung differenziert werden vs. Das Neugeborene ist eine Tabula rasa - alles Wissen, Verhalten und Fähigkeiten und Motive werden durch die Erfahrungen erworben
- Einflüsse Anlage-Umwelt-Wechselwirkung Einflüsse Altersgraduierte Einflüsse Epochal bedingte Einflüsse Nichtnormative Einflüsse (Einschneidende Erlebnisse/Veränderungen im Leben, bspw. Tod der Eltern) Soziokulturelle Einflüsse (In welcher "Community" man aufwächst, bspw. Latinos in den USA, in DE multikulturell aufgewachsen...) Anlage-Umwelt-Wechselwirkung "Was scheinbar oft übersehen wurde ist, dass das Gehirn selbst eine abhängige Variable ist; etwas dass durch Erfahrung und Kultur gleichermaßen geformt wird; etwas, das nicht innerhalb eines "Umwelt-Vakuums", sondern das in jedem Moment Subjekt unter Umwelt-Einschränkungen und Angeboten ist..."
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