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Internationale Rechnungslegung (Subject) / Bestandteile eines IFRS-Abschlusses (Lesson)

Was sind die Bestandteile eines IFRS Abschlusses?

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  • Grundsätze oStetigkeit der Darstellung oWesentlichkeit (IAS 1.29) (Beeinflussung der Entscheidung des Investors) oBruttoprinzip (IAS 1.32) (keine Saldierung von Aktiv- und Passivpositionen) oVergleichsinfos des Vorjahres (IAS 1.38)
  • Wesentliche Unterschiede zum HGB Nach HGB: oGrundsätzlich in Kontenform aufzustellen oGliederung der Posten nach Liqudierbarkeit und Fristigkeit oRAP sind gesondert auszuweisen 
  • Elemente und Gliederung der Gesamtergebnisrechnung Gesamtergebnisrechnung ermöglicht eine Einschätzung der Ertragslage des berichtenden Unternehmens in einer Periode  Darstellung sämtlicher Aufwendungen und Erträge in einem Single Statement of Comprehensive Income, wobei das Periodenergebnis einen Zwischensaldo der ergebniswirksamen Aufwendungen und Erträge bildet 
  • Eigenkapitalveränderungsrechnung -Grundlagen Differenzierte Darstellung aller Veränderungen des EK einer Berichtsperiode - Aufwendungen und Erträge der Gesamtergebnisrechnung & - Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern oAuf nationaler Ebene ist der EK-Spiegel Pflichtbestandteil von: - Jahresabschlüssen von kapitalmarktorientierten Unternehmen, die nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet sind - Konzernabschlüssen 
  • Eigenkapitalveränderungsrechnung - Mindestgliederung (IAS 1.106) oPeriodengesamterfolg untergliedert in auf Anteilseigner des MU und Minderheitsgesellschafter entfallende Teile oEffekte aus retrospektiven Anwendungen oder Anpassungen in Übereinstimmung mit IAS 8 oBeträge aus Transaktionen mit Anteilseignern in ihrer Eigenschaft als Eigentümer, untergliedert in Ein- und Auszahlungen oEine Überleitung sämtlicher EK-Komponenten von Periodenbeginn zum Periodenende 
  • Kapitalflussrechnung - Zielsetzung oAufgliederung des Geldflusses zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Liquiditäts- und Finanzlage eines Unternehmens oGrundlage zur Beurteilung der Fähigkeit eines Unternehmens, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu erwirtschaften oGrundlage zur Abschätzung des zukünftigen Liquiditätsbedarfs eines Unternehmens 
  • Kapitalflussrechnung - Abgrenzung der CF's (IAS 7.10) oCF aus betr. Tätigkeit (operating activities) oCF aus Investitionstätigkeit (investing activities) oCF aus Finanzierungstätigkeit (financing activities) 
  • Kapitalflussrechnung - CF aus der betr. Tätigkeit (IAS 7.13-15) - Alle wesentlichen erlöswirksamen Tätigkeiten des Unternehmens, § die nicht zur Investitionstätigkeit gehören & nicht zur Finanzierungstätigkeit gehören --> z.B. Zahlungseingänge aus dem Verkauf von Gütern und der Erbringung von DL, Auszahlungen an und für den AN, Steuerzahlungen bzw. –rückerstattungen usw. 
  • Kapitalflussrechnung - CF aus der Investitionstätigkeit (IAS 7.16) Alle Zahlungsvorgänge aus Erwerb oder Veräußerung von langfr. VW und sonst. Finanzinvestitionen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden --> z.B. Ein-& Auszahlungen aus Verkauf bzw. Kauf von Sachanlagen, imm. VW, Finanzanlagen usw. 
  • Kapitalflussrechnung - CF aus Finanzierungstätigkeit (IAS 7.17) Alle Zahlungsmittelveränd., die durch Aufnahme bzw. Rückzahlung von EK oder aufgenommenen Krediten verursacht --> z.B. Einzahlungen aus Ausgabe von Anteilen od. anderen EK-Instrumenten, Zahlungen aus Aufnahme bzw. Tilgung von Krediten, Darlehen und Hypotheken usw. 
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  • Kapitalflussrechnung - Darstellung der CF aus der betr. Tätigkeit (IAS 7.18-20) o Zwei Verfahren der Darstellung o Direkte MethodeStellt alle Mittelzu- und –abflüsse aus betr. Tätigkeit unmittelbar als Zahlungsströme dar, die in einem Unternehmen in einer Berichtsperiode angefallen sind - Laut IASB bevorzugt angewendet werden - Jedoch für externe Bilanzleser mangels Daten meist nicht möglich o Indirekte Methode - Geht von Periodenergebnis aus GuV aus - Bereinigung um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge und um Posten, die der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind - In Praxis häufiger verwendet 
  • Kapitalflussrechnung - Wesentliche Unterschiede zum HGB o Erstellungspflicht in Konzernabschlüssen von Kapitalgesellschaften o DRS 21 regelt detailliert Aufstellung einer Kapitalflussrechnung, Orientierung an IAS 7; wesentliche Unterschiede zu IAS 7: - Gezahlte Dividenden sind Finanzierungstätigkeit zuzuordnen- Detaillierte Gliederungsschemata für CF aus betr., Investitions- und Finanzierungstätigkeit - Separater Ausweis außerordentlicher Posten innerhalb der CF aus betr. Tätigkeit - Umfangreichere Zusatzangaben
  • Anhangangaben -  Kein eigener Standard über Angaben in den „notes“; Vorschriften in einzelnen IAS/IFRS enthalten --> herausfiltern der Angabepflichten -  Umfang der Angabepflichten nach IAS/IFRS sehr hoch! -  Tendenz des IASB, die Angabepflichten weiter zu erhöhen 
  • Anhangangaben - Hauptbestandteile o Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses und Darstellung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden o Angaben, die von einzelnen IAS/IFRS verlangt werden & nicht in anderen Bestandteilen des Abschlusses enthalten sind o Infos, die über Infos in Bilanz und GuV hinausgehen und die für eine Fair Presentation sind 
  • Gliederung des Anhangs o Aussage zur Übereinstimmung des Abschlusses mit IAS/IFRS o Infos zu wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- Bei Erstellung des Abschusses verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte; die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen, die in die Bilanzierung und Bewertung eingeflossen; Art und Buchwerte der von wesentlichen Schätzungsunsicherheiten betroffenen Vermögenswerte und Schulden o Zusätzliche Infos über anderen Abschlussbestandteile in entsprechender Reihenfolge o Andere nützliche Zusatzinfos 
  • Weitere wesentliche Angaben im Anhang o Bei kapitalmarktorientierten Unternehmen Segmentberichterstattung (IFRS 8) o Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen (IAS 24)