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Einführung in die Sozialpsychologie (Subject) / Themen & Methoden & Das Selbst (Lesson)

Passend zur Vorlesung an der Uni Innsbruck :)

This lesson was created by CorinnaXSophia.

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  • Welche Prozesse von Personen verbindet die Sozialpsychologie mit ihrer Umwelt? Kognitive, affektive & behaviorale Prozesse
  • Welche 3 wissenschaftlichen Methoden werden in der Sozialpsychologie überwiegend verwendet? Beschreibende, korrelative und experimentelle Methoden.
  • Was sagen Latane & Darley zum Fall "Kitty Genovese"? Nicht OBWOHL, sondern WEIL 38 Personen anwesend waren hat keiner interveniert.
  • Was kann man als "Opfer" selber machen? (Bystander-Effekt) Personalisiert um Hilfe bitten. (siehe Studie von Markey, 2000, Yahoo Chatroom)
  • Was ist der Unterschied zwischen Sozialpsychologie und Alltagspsychologie? Die Sozialpsychologie verwendet reliable, valide und dokumentierte wissenschaftliche Methoden um Vorhersagen der Theorie systematisch zu testen.
  • Wie kann man eine Hypothese formulieren (Woher die "Idee"?) Ableitung aus einer Theorie Erfahrung aus dem Alltag Ergebnis einer Explorationsstudie
  • Wie teilt "Cohen" die Stärken des Effekts ein? (Korrelationskoeffizient) r=.10 kleiner Effekt r=.30 mittlerer Effekt r.=50 großer Effekt
  • Wie teilt "Hemphill" die Stärken des Effekts ein? (Korrelationskoeffizient) r=.10 kleiner Effekt r=.20 mittlerer Effekt ("moderat") r=.30 großer Effekt
  • Was ist das Ergebnis der Studie "Aspirin & Herzinfaktrisiko" von Rosnow und Rosenthal? Auch wenn nur ein kleiner Effekt (r=.034) vorliegt, kann dieser sehr wichtig sein!
  • Welche Probleme treten bei der Korrelationsmethode auf? Korrelation bedeutet nicht Kausalität!! A kann Ursache von B sein B kann Ursache von A sein Der Zusammenhang zwischen A und B kann durch eine Drittvariable C beeinflusst sein
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  • Was ist das Ergebnis der Studie "Zusammenhang Alter-Wohlbefinden" von Sutin (2013)? Wohlbefinden sinkt im Alter Wie stark das Wohlbefinden sinkt ist abhängig von der Variable "Geburtskohorte"
  • Was bedeutet interne Validität? Es wirken sich keine weiteren Einflüsse (neben UV) auf AV aus (kausale Zusammenhänge). Wichtig ist hierbei eine randomisierte Zuteilung der Probanden und die Kontrolle durch den Versuchsleiter.
  • Was bedeutet statistische Signifikanz? Wenn die Wahrscheinlichkeit für ein Zufallsergebnis unter 5% liegt.
  • Aronson (Spilling coffee, 1966) - Welche UVs wurden getestet; was ist das Ergebnis; ist es signifikant? 1. Variable: Kaffee verschüttet oder nicht 2. Varibale: Attraktiv oder Unattraktiv Unterschied ist NICHT signifikant Generell wirken Menschen unattraktiver wenn sie etwas verschütten Allerdings werden attraktive Menschen die etwas verschütten attraktiver wahrgenommen als attraktive Menschen die nichts verschütten Bei unattraktiven Menschen ist genau Gegenteiliges der Fall
  • Clark & Hatfield - Reaktion auf sexuelle Angebote Gibt es Haupteffekte/Interaktionen? Wenn ja, welche? 2 Haupteffekte: w/m; Ausgehen/Apartement/Sex Interaktionseffekt: Einfluss vom geschlecht auf Zustimmungsrate hängt vom Angebot ab
  • Clayton - FB-Nutzung und Beziehungsprobleme (2013) Besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen FB-Nutzung und Beziehungsproblemen? Ist das Ergebnis signifikant? Die Korrelation zwischen Facebooknutzung und Beziehungsprobleme liegt bei r = .25. Das Ergebnis ist signifikant (p < .01). Allerdings ist die eine KORRELATION und keine KAUSALITÄT. Der Zusammenhang wird mediiert durch Konflikte (FB-Nutzung-Konflikte r=.35; Konflikte-Beziehungsprobleme r=.61) moderiert durch die Dauer der Beziehung (kurz<3J. r=.37 und lang>3J. r=0.8)
  • Kramer - Sind Emotionen auch online anstecken? (2014) Sind Emotionen online ansteckend? Ist das Ergebnis (nicht) signifikant? Ist der Effekt groß? Ja, Emotionen sind online ansteckend. Der Effekt ist nur sehr gering, aber aufgrund der großen Probandenanzahl statistisch signifikant.
  • Was bedeutet "die wissenschaftliche Kausalität ist immer probabilistisch"? Die hohe Ausprägung einer Variablen erhöht die Wahrscheinlichkeit einer hohen Ausprägung einer zweiten Variablen. Muss also nicht immer zwingend der Fall sein!
  • In seiner Studie "Rauchen Lungenkrebs" fand Gardini (2008) heraus dass Rauchen immer Lungenkrebs bewirkt. Wahr/Falsch? Falsch! Rauchen erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken.
  • In wie weit korrelieren expliziter und impliziter Selbstwert? Sie korrelieren nur moderat miteinander (hängt möglicherweise mit geringer Validität der impliziten Verfahren zusammen). Bei Gebauers Namensstudie allerdings mit r=.40. Die meisten Personen haben einen hohen impliziten UND einen hohen expliziten Selbstwert (über Mittelwert). Daher haben Personen mit einem niedrigen Selbstwert immer noch einen moderaten Selbstwert auf der Selbstwert-Skala.
  • Was sagt der Cocktaileffekt aus? Auch in akustischem Chaos können Menschen wesentliche Infos über das Selbst herausfiltern (eigener Name auf einer Party heraushören).
  • Bedürfnis nach einem positiven Selbstbild - Langer (1975) Was ist das Ergebnis von Langers Studie? Die wahrgenomme Kontrolle über eine Situation hat Einfluss auf unser Verhalten. Probanden die sich das Los selbst aussuchen durften verkauften es anschließend teurer als jene, welchen das Los zugewiesen wurde.
  • Bedürfnis nach einem positiven Selbstbild - Lerners (2003) Was ist das Ergebnis seiner Studie? Menschen haben optimistischere Erwartungen für sich selbst.
  • Der explizite Selbstwert: Wie unterscheidet er sich zwischen den Kulturen? Was sagt die Rosenberg-Selbstwertskala aus? Wie entwickelt er sich über das Lebensalter? Wie hängt er (zumindest in den USA) von der Ethnizität ab? in westlichen Kulturkreisen meist höher (+ bei Männern > als bei Frauen) Der Mittelwert liegt bei 30, der Maximalwert bei 50; der Durchschnitt liegt allerdings meist über dem Mittelwert; da die meisten Personen haben einen hohen impliziten UND einen hohen expliziten Selbstwert (über dem Mittelwert) haben, haben Personen mit einem niedrigen Selbstwert immer noch einen moderaten Selbstwert auf der Selbstwert-Skala. Der Selbstwert steigt bis circa zum 51. Lebensjahr an und sinkt dann allmählich Der Selbstwert der Amerikaner in Abhängigkeit von ihrer Ethnizität: Schwarze>Weiße>Spanier>Native Americans> Asians
  • Wie stabil ist der Selbstwert? Studie von Kuster & Orth. Sorry, aber die Studie widerspricht dem was auf den Folien steht. Also keine Ahnung.
  • In den USA gab es Programme zur Steigerung des Selbstwertes. Welche Auswirkungen hatten diese? Selbstwert ist gestiegen Soziale Probleme bestehen weiterhin; Akademische Leistungen wurden nicht verbessert Drogenkonsum konstant Psychische Probleme gestiegen -->Hoher Selbstwert löst nicht die sozialen Probleme!
  • Was ist nach Roy Baumeister die entscheidene Variable für interpersonales und interpersonelles Wohlbefinden? Selbstregulation (und nicht Selbstwert!)
  • Was waren die Ergebnise der Studie "(Un)veränderbare Entscheidungen" von Gilbert&Ebert? Die Personen mit der unveränderbaren Bedingung sind zufriedener mit ihrer Wahl Trotzdem würden 66,3% die beränderbare Bedingung wählen
  • Welchen Effekt hatten die Studien von Gilovich zum Spotligh-Effekt als Ergebnis? Den sogennanten "Egozentrismus". Man überschätzt wie sehr andere das eigene Erscheinungsbild wahrnehmen und die eigenen Gefühle deuten.
  • Was bedeutet "affective forecasting"? Obwohl man die eigenen emotionalen Reaktionen (intensität & Dauer) generell überschätzt, korrelieren eigene Vorhersagen sehr mit den tasächlichen Reaktionen (r.=50). --> Wir wissen also was uns glücklich macht, wir überschätzen nur wie lange und wie sehr
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  • Wie erklärt man das Ergebnis (das wäre?) der Studien "Life after tenure" von Gilbert & "Talentshows" von Feys und Anseel? Ergebnis:                                                                                                                                       Wir überschätzen die Intensität & Dauer emotionaler Reaktionen auf zukünftige Ereignisse. Erklärung: Wir unterschätzen, wie gut das seelische Immunsystem negative Erlebnisse verarbeitet Man fokussiert auf das zukünftige Ereignis und unterschätzt andere Einflussfaktoren
  • Wie lauten die Ergebnisse der "Selbstkenntnis-Studie" von Kruger & Dunning (1999)? inkompetente Personen über-; kompetente unterschätzen sich inkompetente Personen erkennen Kompetenz bei anderen nicht kompetente überschätzen die Kompetenz Anderer--> False Consensus Effect --> revidieren eigene Einschätzung wenn sie in Kontakt mit der geringen Kompetenz der Anderen kommen
  • Wie beschreiben "Muraven & Baumeister " (2000) die Selbstregulation? Selbstregulation ist eine bregrenzte Ressource. Sie ist wie ein Muskel, der ermüden kann. Unterschiedliche Selbstregulationsaufgaben beanspruchen die gleichen Ressource.
  • Was besagt "ego depletion"? Die Fähigkeit zur Selbstkontroll nimmt mit der zunehmenden Bearbeitung von Aufgaben, die Willenskraft erfordern ab. --> nicht aber bei "normalen" Aufgaben! Oft schont man bewusst die Kräfte für nachfolgende Aufgaben.
  • Welche Auswirkung hat die Fähigkeit des Bedürfnisaufschub von Kindern auf deren späteres Leben? Positive! -> Sie sind sozialer, akademisch erfolgreicher, uvm.
  • Wie lauten die Ergebnisse der Studie zur Selbstregulationsfähigkeit von Muraven (2010)? Die meisten Fehler lagen bei der Gruppe mit den Mathe-Aufgaben vor, am wenigsten bei der Gruppe "Süßigkeiten vermeiden". Grund: Glukose ist die limitierende Energiequelle (Selbstregulationsaufgabe verbraucht diese). Langfristiges Training ist gut!
  • Wie wirkt sich die Selbstregulationsfähigkeit auf (un)ethisches Verhalten aus? (Kochaki, 2014) Selbstregulation sinkt im Laufe des Tages -->unethisches Verhalten nimmt zu Tageszeit --> Selbstkontrolle (MEDIATOR) --> unethisches Verhalten
  • Was ist das Ergebnis der Studie zur Selbstregulation von Schmeichel, Vohs und Baumeister (2003)? Vorherige Selbstregulation ("erschöpfen der Ressource") hat anschließend Auswirkungen auf anspruchsvolle, jedoch nicht auf anspruchslose Aufgaben.