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Wahrnehmung und Kognition10 (Fach) / wahrnehmung aufmerksamkeit 10 (Lektion)

Wahrnehmung und Aufmerksamkeit 10

Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.

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  • Syntax das Regelwerk zur Wortreihenfolge innerhalb von Sätzen in einer Sprache
  • Grammatik die Regeln, welche Wortordnungen akzeptabel und welche nicht akzeptabel sind und auf Wortarten
  • Flexion grammatische Änderungen an Substantiven oder Verben (z. B. Hinzufügen von -s zu einem Substantiv, um den Plural anzugeben)
  • Parsing eine Analyse der syntaktischen oder grammatischen Struktur von Sätzen
  • Verbbias ein Ungleichgewicht in der Häufigkeit, mit der ein Verb mit verschiedenen syntaktischen Strukturen verbunden ist
  • Pragmatik das Studium der Art und Weise, in der Sprache in der realen Welt verwendet und verstanden wird, einschließlich einer Betrachtung ihrer beabsichtigten Bedeutung; Bedeutung minus Semantik
  • bildliche Sprache Sprache, die nicht wörtlich genommen werden soll; Beispiele umfassen Metapher, Ironie und Idiom
  • Autismus-Spektrum-Störungen Störungen, die Schwierigkeiten in sozialer Interaktion und Kommunikation und sich wiederholende Verhaltensmuster und Denkmuster beinhalten
  • zentrale Kohärenz die Fähigkeit, beim Interpretieren einer Äußerung oder Situation alle Informationen zu nutzen
  • Asperger-Syndrom eine Autismus-Spektrum-Störung mit Problemen der sozialen Kommunikation trotz mindestens durchschnittlicher Intelligenz und ohne Verzögerungen in der Sprachentwicklung
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  • Gemeinsamkeit geteilte Kenntnisse und Überzeugungen eines Sprechers und Zuhörers; seine Verwendung erleichtert die Kommunikation
  • Diskurs Sprache, die mindestens mehrere Sätze lang ist; Es enthält geschriebenen Text und verbundene Sprache
  • Diskursmarker gesprochene Wörter und Sätze, die nicht direkt zum Inhalt dessen beitragen, was gesagt wird, aber immer noch verschiedene Funktionen erfüllen (z. B. die Absichten des Sprechers klären)
  • Rückschlüsse ziehen Schlussfolgerungen oder Schlussfolgerungen, um die Kohärenz zwischen dem aktuellen und dem vorhergehenden Textteil zu erhöhen; auch bekannt als Rückschlüsse
  • elaborative Schlussfolgerungen Schlussfolgerungen basierend auf unserem Wissen über die Welt, die das Hinzufügen von Details zu einem gelesenen Text beinhalten
  • mentales Modell eine interne Darstellung einer möglichen Situation oder eines Ereignisses in der Welt
  • Anapher ein Wort (insbesondere Pronomen), dessen Referent ein zuvor genanntes Nomen oder eine Nominalphrase ist
  • Rationalisierung in Bartletts Theorie erinnern sich Fehler in der Geschichte, die den kulturellen Erwartungen des Eremiters entsprechen
  • Vorschlag eine Aussage, die eine Behauptung oder Verleugnung macht, die wahr oder falsch sein kann
  • Vorschlag Proposition eine Aussage, die eine Behauptung oder Verleugnung macht, die wahr oder falsch sein kann
  • Frage 1 Unter Parsing versteht man die Analyse ... (x aus 5) 1der syntaktischen Struktur eines Satzes. 2der grammatikalischen Struktur eines Satzes. 3der phonologischen Struktur eines Satzes. 4der morphologischen Struktur eines Satzes. 5der semantischen Struktur eines Satzes. 1, 2
  • Frage 2 Was ist kein prosodischer Cue? (x aus 5) 1Betonung 2Wortdauer 3Pausen 4Akzentuierung 5Koartikulation 5
  • Frage 3 Verschiedene Parsing-Modelle haben unterschiedliche Annahmen bezüglich der Reihenfolge, in der bestimmte Informationen verarbeitet werden. Wovon geht das Holzweg-Modell in diesem Zusammenhang aus? (x aus 5) 1Semantische Verarbeitung ist notwendig für die Konstruktion der initialen syntaktischen Struktur. 2Semantische Verarbeitung beeinflusst die Konstruktion der initialen syntaktischen Struktur nicht. 3Semantische Verarbeitung und syntaktische Verarbeitung geschehen simultan. 4Die syntaktische und die semantische Verarbeitung sind eng verbunden. 5Aus mehreren, gleichzeitig generierten syntaktischen Strukturen wird basierend auf der semantischen Analyse die beste Struktur gewählt. 2
  • Frage 4 Was zählt zu den Schwächen des Holzweg-Modells? (x aus 5) 1Anders als vorhergesagt können Wortbedeutungen die Bestimmung der syntaktischen Struktur bereits früh beeinflussen. 2Der vorherige Kontext kann die Interpretation früher als angenommen beeinflussen. I3rreführende Prosodie, z.B. Pausen zwischen Wörtern, können die Interpretation früher als angenommen beeinflussen. 4Die Netzwerkstruktur ist nicht voll spezifiziert. 5Die initiale Auswahl der einfachsten Satzstruktur wurde häufig widerlegt. 1, 2, 3
  • Frage 5 Das Constraint-based Modell des Parsings von MacDonald et al. (1994) ... (x aus 5) 1basiert auf einer konnektionistischen Architektur. 2basiert auf Befunden aus der klinischen Neuropsychologie. 3ist ein mehrstufiges Modell des Parsings. 4geht von einer seriellen Verarbeitung syntaktischer und semantischer Information aus. 5Geht davon aus, dass nicht nur Wortwissen, sondern auch Weltwissen bereits für die initiale Aufteilung und Interpretation eines Satzes genutzt wird. 1, 5
  • Frage 6 Hagoort et al. (2004) haben in einer Studie untersucht, zu welchem Zeitpunkt Weltwissen bei der Interpretation eines Satzes berücksichtigt wird. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1In der Studie wurden ereigniskorrelierte Potentiale gemessen. 2Von besonderem Interesse war die P300-Komponente. 3Die relevante Komponente widerspiegelt Aspekte der semantischen Verarbeitung. 4Die Befunde stützen das Constraint-based Modell. 5Es zeigte sich, dass Wortbedeutung und Weltwissen gleichzeitig und bereits sehr früh aktiviert werden. 1, 3, 4, 5
  • Frage 7 Was passt nicht zur Schema-Definition von Ghosh und Gilboa (2014)? (x aus 5) 1Schemata werden immer wieder adaptiert, wenn neue Informationen auftauchen. 2Schemata bestehen aus verbundenen Wissenseinheiten. 3Schemata sind über die Zeit stabil und wenig anpassungsfähig. 4Schemata basieren auf integrierter Information, die auf mehreren ähnlichen Episoden basiert. 5Schemata entstehen durch das Ausschmücken von Episoden mit Details. 3, 5
  • Frage 8 Bransford und Johnson (1972) haben ihren Probanden in einer Studie einen ohne weitere Hinweise schwer verständlichen Text vorgelegt: „The procedure is actually quite simple. First you arrange things into different groups depending on their makeup. Of course, one pile may be sufficient depending on how much there is to do. ...” Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) Der Text beschreibt, wie man den Inhalt eines Schranks aufräumt. 1Die Autoren interessierten sich vor allem für die Rolle von Schemata beim Verstehen von Geschichten. 2Die Autoren interessierten sich vor allem für die Rolle von Schemata für den Abruf von Informationen. 3Erhalten Personen kurz nach dem Lesen Informationen zum relevanten Schema, wird die Geschichte leicht verständlich. 4Erhalten Personen kurz vor dem Lesen Informationen zum relevanten Schema, können 5Sie Inhalte besser behalten. 2, 5
  • Frage 9 Welche Ebenen der mentalen Repräsentation werden im Konstruktions-Integrations-Modell von Kintsch (1988, 1989) unterschieden? (x aus 5) 1Oberflächliche Ebene 2Syntaktische Ebene 3Situationale Ebene 4Propositionale Ebene 5Semantische Ebene 1, 3, 4
  • Frage 10 Welche Aussagen beschreiben die Abläufe im Konstruktions-Integrations-Modell von Kintsch? (x aus 5) Im ersten Schritt erfolgt die Bildung einer situationalen Repräsentation. 1Die Sätze eines Textes werden in Propositionen, d.h. Aussagen, die wahr oder falsch sein können, umgewandelt. 2Neben den Propositionen, die direkt dem Text entnommen werden können, werden auch andere, evt. irrelevante, Propositionen aktiviert. 3Es wird eine Untermenge von Propositionen ausgewählt, und zwar jene, die nur relevante 4Information liefern und keine Widersprüche enthalten. 5In letzten Schritt erfolgt die Bildung eines mentalen Modells der im Text beschriebenen Situation. 2, 3, 5
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  • Frage 11 In einer Studie von Kintsch et al. (1990) lasen Probanden Textpassagen und mussten nach unterschiedlichen Zeiträumen Erinnerungstests für die verschiedenen Ebenen durchführen. Auf welcher Ebene wurde Information über Stunden bzw. Tage hinweg am besten behalten? (1 aus 5) 1Oberflächliche Ebene 2Syntaktische Ebene 3Situationale Ebene 4Propositionale Ebene 5Semantische Ebene  3