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Testtheorie und Testkonstruktion (Fach) / MTMM 2 (Lektion)
Beurteilung einer MTMM-Matrix
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- Beurteilung kovergente Validität Ein Merkmal wurde mit zwei verschiedenen Methoden gemessen -> Wir schauen nach dem Monotrait-heteromethod-Koeffizienten Validitätsdiagonale: Koeffizienten (= konvergente Validitätskoeffizienten) sollten statistisch signifikant von 0 abweichen Wenn nicht -> Unterschiedliche Methoden messen verschiedene Konstrukte
- Diskrimante Validität Kriterien Kriterium 1 Heterotrait-Heteromethod-Koeffizienten sollten kleiner als die der konvergenten Validitätskoeffizienten sein Kriterium 2 Heterotrait-Monomethod-Koeffizienten sollten kleiner als die der konvergenten Validitätskoeffizienten sein Kriterium 3 Muster der Korrelationskoeffizienten sollen sowohl innerhalb als auch zwischen Methoden etwa gleich sein
- Kritik an der korrelationsbasierten MTMM Einfache Häufigkeitsauszählungen bzw. viele Einzelvergleiche von Korrelationskoeffizienten kein zufallskritisches Vorgehen (statistische Signifikanz der Unterschiede zwischen Korrelationskoeffizienten?) Auswertung basiert auf Inspektion der Korrelationen manifester Variablen, aber Inter- pretation der Kriterien als Schlussfolgerung über zugrundeliegende latente Traits & Methoden Trait- & Methodeneffekte nicht trennbar, sondern in Schlussfolgerungen über konvergente und diskriminante Validität konfundiert Keine exakten Entscheidungsregeln für das (Nicht-)Vorliegen von konvergenter und diksriminanter Validität Subjektive Auswertung
- Vorteile konfirmatorische MTMM Trennung von Trait-, Methoden- und Messfehler- anteilen möglich Eindimensionalität einzelner Traits (Un-)Korreliertheit von Methoden- & Traitfaktoren - Vergleich verschiedener Modelle möglich, die verschiedene Annahmen / Hypothesen räpresentieren.
- Konfirmatorische MTMM: CFA-Modelle mit Trait & Methodenfaktoren Trait- und Methodenvarianz der Indikatoren werden getrennt voneinander geschätzt
- Konfirmatorische MTMM Interpretation Konvergente Validität = hohe Faktorladungen auf den Traitfaktoren (Quadrat der Faktorladung) Diskriminante Validität = geringe Korrelationen zwischen den Traits (bei Modellspezifikation wurde 0 fetsgelegt, oder Korrelation kleiner als Reliabilität) Einfluss der Methoden = Höhe der Faktorladungen auf den Methodenfaktoren (Quadrat der Methodenfaktorladung im Vergleich zum Quadrat der Konstruktfaktorladung )
- Beurteilung diskriminante Validität • Zwei verschiedene Merkmale wurden mit der gleichen Methode gemessen -> „heterotrait-monomethod“ • Zwei verschiedene Merkmale wurden mit verschiedenen Methoden gemessen -> „heterotrait- heteromethod“ Berücksichtigung von Kriterium 1 bis 3
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