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elektronische Medien (Fach) / Fernsehforschung (Lektion)
Motivation, Entwicklung, Messmethoden , Gfk Fernsehforschung
Diese Lektion wurde von lucillenerea erstellt.
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- Motivation für Mediaplaner, Produzenten, Vermarkter, Merkenhersteller, Agenturen Einschaltquoten Qualitätsbeurteilung der TV-Programms Finanzierung der TV-Werbung --> Entscheidungsgrundlage in Wettbewerb um Zuschauer und Werbeerlöse
- Allegmeine Zielsetzung eingeitliche Währung im Fernsehmarkt - Erschaffen Arbeitsgrundlage für Sender, Vermarkter, Werbungstreibende , Werbeagenturen andere Marktbeteilgte Deutschland: 3 größter Werbemarkt der Welt Werbeausgaben fpr TV-Werbung 40% Gesamtwerbeausgaben --> Notwendigkeit dieser Währung
- Begriffserläuterungen der Fernsehforschung Fernsehzuschauerforschung: TC-score TC VII Fernsehzuschauerforschung: repräsentative Ermitlung der Sehbeteiligung beim Medium Fernseh eingesetztes Messystem: aus einem Zentralgerät und mehrer Messmodule (Reciever/ oder DVD.Players) --> besonders tiefe Datenschärfe Messseystem, Fernsehmessung sowie Zusatzgeräte wie Set-Top-Boxen oder DVD- Player ermittelt
- Möglichkeiten zur Erfassung der TV- Nutzung Umfrage unter den Nutzern (Zeit und kostenaufwändig) technische Identizierung des tV- Programms Ermitteln der Empfangsfrequenzen (analog) oder DVB-Tripels (digi) Korrelationsdetektion (Vergleich akustischer Samples mit bekannter Audioinformation aller TV-Programme) Ermittlung der Nutzerakzeptanz Erfassung der Ein und Auschaltzeitpunkt aktive Bewertung durch den Zuschauer
- Aufgaben der AGF jede Art der Fernsehnutzung in privaten Fernsehhaushalten (VCR,Teletext, digi. Fernseh) über alle in Deutschland empfangbare Sender in einer flächen- bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe
- Entwicklung der Fernsehforschung 1963-1974: Haushaltsmessung, minutengenau, mit wöchentlicher Datenübermittlung 1975-1984: personenbezogene Messung, täglicher Datenabruf über Nacht ab 1985: Ausweitung der Fernsehlandschaft, Integration von Fernbedienung, Videorekorder, Teletext und zusätzlichen Programmen in das Messgerät ab 1995: Plug-in-Technik, integrierte Tuner, Teletext-Seitenerfassung ab 2003: auch Messung digitales Fernsehen (Substitutions-Set-Top-Box) ab Juli 2009 Umrüstung auf das neue System TC score/ Ablösung des Gerätes TC XL bis Jahresende in allen der 5.640 Panel- Haushalte. Hersteller GfK Telecontrol AG Kriegstetten/ Schweiz seit dem August 2012 Quotenmessung auch mit IPTV Tonsignale am Fernseher abgegriffen werden und mit den Signalen von rund um die Uhr aufgezeichneter Sendern verglichen werden. --> Audiomatching
- Erfassung der TV-Nutzung Forderungen, Konsequenzen Forderungen an Erfassung der TV-Nutzung: sekundengenaue Erfassung des Nutzerverhaltens mögliche Aufschlüsselung nach Personen / Altersgruppen kein Einfluss auf das Nutzerverhalten durch Erfassung Panelstruktur nach technischen, regionalen und soziodemografischen Gesichtspunkten genaues Abbild der Gesellschaft (flächen- und bevölkerungsrepräsentative Stichprobe) Konsequenzen: Geräte (Funktionsumfang, Bedienung) und Gewohnheiten der Panelteilnehmer nach Möglichkeit nicht verändern Aufwand für Panelteilnehmer gering halten keine Nutzergruppen oder Empfangstechnologien ausschließen Bedingungen: Rückkanal muss vorhanden sein oft Eingriff in die Geräte oder ergänzendes Gerät zur Erfassung notwendig
- Konzeption der GfK Fernsehforschung Erfassung der TV-Nutzung in ausgewählten Haushalten Hochrechnung auf alle Haushalte der BRD von Stichprobe auf GG sekundengenaue Messung und Speicherung von: An- und Ausschalten des Fernsehgerätes An- und Abmeldung von Personen Umschaltvorgänge andere Verwendungsmöglichkeiten des Fernsehgerätes Nutzung von Videokassetten •keine Bewertung des Programms durch den NutzerDatenabruf nachts zwischen 3.00 und 4.00 Uhr über Telefonleitung
- Messung des GfK schweizer Firm: Telecontrol Display- Unit: Anzeige (Tag, Uhrzeit, eingeschaltender Sender oder angemeldete Person) Empfangseinheit für Personen- an und abmeldung via Fernbediengung //Programauswahl via Fernbediengung Gfk - Meter Ste-top Box
- Datenabruf Stammdateien erfolgt über 70 Telefonleitungen nachts ab 3.00 abgesichert durch unterbrechungsfreie Stromversorgung gewichtet nach Bundesländer Kette: Messgerät: Telefon: 8 Unix Rechner Stammdateien: Haushaltsstammdatei - Panelhaushalte Nutzungsdaten- "" Sendestammdatei (Sendeprotokolle) - Fernsehveranstalter
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- Kontrollen der Datenqualität zur Überprüfung der Reliabilität und zur Validierung der Paneldaten Interner Concidental Check: Reliabilität Gfk - innerhalb des Panels Vergleich der Befragungsdaten mit gemessenen Nutzungsdaten (An und Abmeldung) Anruf- Abfrage der momentane Fernsehnutzung Externer Concidental Check: Validität externes Institut, ausserhalb des Panels Vergleich des Fernsehverhaltens innerhalb und außerhalb des Panels telefonische Befragung - welche Tätigkeit vor dem Anruf --> Haushaltsfernsehnutzung so erfragt
- Digitalisierung - Entwicklung die letzten Jähren Vorteile digitales Fernsehen Verbreitung der digitalen Programme über Sateltt und Kabel zunehmende Nutzung von IPTV beginnende Nutzung von mobiler Fernsehnutzung Vorteile: Überallempfang, Steigerung der Attraktivität für 2/3 Geräte (Online- Zusatz/-Begleitsinformation), DVB-T als Alternative
- Medienkonvergenz Vernetzung von digi. Angeboten und Fernsehen Broadcast goes Internet- Internet goes Broadcast
- Unterschiede der Messtechnik zum analogen Fernsehn DVB. Übertragung komprimiert digitalisiert Bild und Tonsignale bis zu 6 versch. Fernsehprogramme auf einem Kanal (=1Frequenz) erhöhtes PLatzangebot je TV-Kanal zusätzliche Empfangstechnik in Haushalt erforderlich Set- Top- Box mit folgenden Funktionen Entpacken der Datenpakete Zuordnung der Daten und Tonpakete je Sender Demodulation der digi. Signale in analoge , für das Fernsehgerät verständliche SIgnale digi. empfangene TV-Programm bekommen DVB- Norm- IDs zugeordnet eindeutge Erkennung: DVB-Triple: Orginal Network-ID (Satelittenbetreiber) //Transportstream-ID (Frequenz) //Service ID (Dienst)
- Auswirkungen der Digitalisierung portabler und mobiler Fernsehempfang Erfassung und Datenübertragung nur durch Eingriff in Geräte realisierbar Herausforderungen / Probleme: Eingriff in Geräte nur in Zusammenarbeit mit dem Hersteller realisierbar Vielzahl der Geräte macht umfassende Erfassung nahezu unmöglich Realisierung der Datenübertragung bei portablen TV-Geräten problematisch
- Auswirkungen der Digitalisierung Neue Verbreitungstechniken verändern nicht nur das Angebot sondern auch das Nutzungsverhalten der Zuschauer zunehmende Vielfalt der Empfangsgeräte mehr mobile und portable Fernsehnutzung --> Erfassung der TV-Nutzung wird deutlich komplexer
- Auswirkungen der Digitaliserung Home-TV-Set Erfassung mittels Substitutions-Set-Top-Box: Eingänge entsprechend aktueller Verbreitungstechnologien digitale Schnittstellen zum TV-Gerät / Monitor Anschluss aktueller Aufzeichnungs- und Abspielgeräte Unterstützung mehrerer (verschiedener) Conditional-Access-Module Problematik Aufzeichnungen: Erfassung der Aufzeichnung Erfassung der Wiedergabe Umgang mit Werbung
- Auswirkungen der Digitalisierung Multimedia-PCs Erfassung und Datenübertragung durch zu installierende Software -->Eingriff in vorhandenes Nutzersystem notwendig Herausforderungen / Probleme: Kompatibilität mit Vielzahl möglicher Hardware(kombinationen) und Software kaum zu realisieren Realisierung der Datenübertragung (Betrieb des Rechners?) Kommunikation mit zentralem Erfassungssystem macht Rechner potenziell angreifbar
- Entwicklungstendenzen/Anforderungen der Fernsehforschung Die mit der Digitalisierung weiter zunehmende Vielfalt der Verbreitungswege und -technologien wird künftig Fernsehempfang an nahezu jedem Ort und zu nahezu jeder Zeit ermöglichen. Fortsetzung der Erfassung der TV-Nutzung mit dem bisherigen Ansatz wird nicht mehr ausreichend sein der bisherige Anspruch der umfassenden Abbildung des Nutzungsverhaltens ist zukünftig in vollem Umfang kaum zu erfüllen --> Einschränkungen bezüglich einzelner Technologien oder Nutzergruppen werden notwendig sein repräsentative Erfassung des Nutzungsverhaltens erfordert künftig: ständigen Überblick über Akzeptanz und Verbreitung von Technologien, Anpassung des Panels, Entwicklung von Konzepten und technischen Lösungen für Technologien, deren weitere Verbreitung sich abzeichnet, und evtl. Nutzung alternativer Erfassungsmöglichkeiten bei Abo- oder On-Demand-Diensten (Nutzungsdaten mehr oder weniger beim Anbieter vorhanden)
- Kritik an Gfk- Quotenmessung steht bereits seit längerem als unzeitgemäß in der Kritik: So ermittelt das Panel zwar die Zuschauer, die während des linearen Fernsehprogramms vor den Bildschirmen sitzen, nicht aber zeitversetztes Fernsehen oder auch den Konsum über andere Endgeräte wie beispielsweise den Computer. Ab Anfang 2013 ermittelt die Schweiz präzisere Einschaltquoten auf Basis des Audiomatching. --> soll auch zeitversetztes Fernsehen und den Konsum über Computer erfassen Konsequenz für Zuschauerzahlen Einer für die Zuschauerzahlen am Tag der eigentlichen Ausstrahlung, wobei zeitversetzte Abrufe berücksichtigt werden und eine für den Konsum über die kommenden sieben Tage, (Mediatheken)