6

Vergleichende PoWi (Fach) / 5. und 6. Sitzung (Lektion)

5. und 6. Sitzung

Diese Lektion wurde von Harmening erstellt.

Lektion lernen

  • Nennen Sie die drei Kriterien semi-präsidentieller Systeme nach Duverger 1: Es gibt es einen Regierungschef und ein Kabinett, die von der Parlamentsmehrheit abhängig sind 2: Es gibt einen direkt gewählten Präsidenten 3: Der Präsident hat laut Verfassung „erhebliche“ Kompetenzen    
  • Berechnen Sie für nachstehendes Beispiel aus 5 Parteien mit gegebener Sitzzahl die mögliche minimal winning und minimal connected winning Koalitionen Linke: 2 Sitze Grüne: 55 Sitze SPD: 251 Sitze CDU/CSU: 248 Sitze FDP: 47 Sitze Gesamt: 603: Minimal winning: Es werden nur so viele Parteien in die Regierung geholt, wie zur Bildung einer Mehrheit (50%+1) notwendig sind Möglichkeiten       Grüne-SPD (306)       SPD-CDU/CSU (499)       Grüne-CDU/CSU (303) Minimal connected winning (alle nebeneinanderliegende Koalitionen mit50%+1 Sitz) Möglichkeiten       Grüne-SPD (306)       SPD-CDU/CSU (499)
  • Was sind die grundlegenden Kritieren, die ein ideales parlamentarisches/präsidentielles System kennzeichnen? Zeichnen Sie die Delegationskette für Wähler, Parlament und Regierung auf Parlamentarisch: Siehe Folie 29 Präsidentiell: Siehe Folie 64
  • Um welchen Typus an System handelt es sich bei der Weimarer Republik nach Shugart/Carey? Laut Shugart und Carey handelt es sich bei der Weimarer Republik um ein präsidentiell-parlamentarisches System, da der Premier und sein Kabinett vom Präsidenten ernannt und entlassen werden können, wie auch vom Parlament durch ein Misstrauensvotum gestürzt werden können.
  • Definieren Sie kurz Gamson‘s Law Gamsons Law bestimmt die Kabinettsverteilung: Der Kabinettsanteil einer Regierungspartei ist so hoch wie ihr Sitzanteil im Parlament
  • Was sind die klassischen Handlungsmotive von Politikern? Office: Besetzung politischer Ämter Policy: Umsetzung der Politik Vote: Wählerstimmen generieren
Anzeige