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Neuroanatomie (Fach) / Neuroanatomie (Lektion)

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  • Wichtige Zellen im Nervensystem sind? Nervenzellen (Axone, Neurone) - InformationsleitungOligodendrogliazellen - Markscheidenbildung Astrozyten - Ernährung, Stoffwechsel Mikroglia - Abbau von Zellresten
  • Die Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen wird als... bezeichnet Synapse
  • Welche Strukturen einer Synapse erlauben den Austausch von Ionen und Neurotransmittern? Die Erregung einer Nervenzelle erfolgt vorwiegend durch Natriumeinstrom in die Zelle. Der Ionenaustausch zwischen Intra- und Extrazellulärraum geschieht durch Kanäle im Bereich der Synapsenmembranen. Man unterscheidet elektrische und chemische Synapsen.
  • Wie wird der Erregungsablauf reguliert? Synapsen können vorwiegend in Abhängigkeit von ihren Neurotransmittern erregend (exzitatorisch) oder hemmend (inhibitorisch) wirken. Dadurch kann die Erregungsfortleitung gefördert oder gehemmt werden.
  • Die Versorgungsbereiche sensibler Nervenzellen heißen Dermatome
  • Wie ist eine motorische Nervenzelle aufgebaut? Eine motorische Nervenzelle liegt mit ihrem Zellkörper und den Dendriten im Rückenmark.Eine motorische Einheit besteht aus einer motorischen Nervenzelle und den von ihr versorgten Muskelfasern. Klinischer Bezug. Beim Absterben einer motorischen Nervenzelle bilden sich auch die von ihr versorgten Muskelfasern zurück. Dieses Phänomen wird als neurogene Muskelatrophie bezeichnet.
  • Welche Bedeutung hat die motorische Endplatte? Die motorische Endplatte verbindet motorische Nervenfasern mit Muskelfasern.Die Erregung wird durch den Neurotransmitter Acetylcholin auf die Muskelfasern übertragen, wodurch eine Muskelkontraktion ausgelöst wird.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: In der Elektromyographie werden Summenpotentiale motorischer Einheiten registriert. Sie sind z.B. im Musculus quadriceps femoris naturgemäß wesentlich größer als in einem Gesichtsmuskel. Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Die Funktion der motorischen Endplatte wird mit der repetitiven Nervenstimulation geprüft. Wiederholte elektrische Nervenreize führen dabei zu entsprechenden Acetylcholinausschüttung, die letztlich Kontraktionen der Muskelfasern bewirken. Bei Abnahme der Acetylcholinausschüttungen im Rahmen krankhafter Prozesse werden die Summenpotentiale der Muskelfasern kleiner.
  • Bestandteile des peripheren Nerven Periphere Nerven können motorische, sensible und vegetative Nervenfasern oder eine Kombination der genannten beinhalten.Klinischer Bezug: Bei einer Extremitätenverletzung spricht die Kombination von Lähmung und Sensibilitätsstörung für eine periphere Nervenschädigung.
  • Wie unterscheiden sich die einzelnen Nervenfasern? Man unterscheidet markhaltige („myelinisierte"), markarme und marklose („unmyelinisierte") Nervenfasern. Sie leiten die Erregung unterschiedlich schnell.
  • Welche Bedeutung haben die Nerven innerhalb des gesamten Organismus? Die Nerven verbinden das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) mit den Muskeln, der Haut und den Eingeweiden. Die Gesamtheit der „Nerven" wird im Gegensatz zum zentralen als peripheres Nervensystem bezeichnet.Das Nervensystem besteht aus dem zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und dem „peripheren Nervensystem (motorische, sensible und vegetative Nerven).
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  • Wie unterscheiden sich Fremdreflex und Muskeleigenreflex? Beim Muskeleigenreflex liegen Rezeptor und Effektor im selben Organ. Beim Fremdreflex liegen Rezeptor und Effektor in unterschiedlichen Organen.Klinischer Bezug: Die Muskeleigenreflexe werden bei der neurologischen Untersuchung (z.B. durch einen Schlag mit dem Gummihammer auf die Sehne des Kniestreckermuskels) geprüft. Abschwächung oder Ausfall des Reflexes sprechen für eine periphere Nervenschädigung.
  • Was sind Dermatome? Der von einer Nervenwurzel versorgte Hautbezirk wird Dermatom genannt. Die Dermatome C5 bis Th1 versorgen die Haut des Armes, L1 – S1 die Haut des Beines.Klinischer Bezug: Nervenwurzelschäden einzelner Spinalnerven werden z.B. als „L5-Syndrom" bezeichnet. Darunter versteht man die motorischen („efferenten") und sensiblen („afferenten") Ausfälle, die durch die Schädigung der Nervenwurzel z.B. durch einen Bandscheibenvorfall entstehen. Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Die sensiblen Hautareale der Spinalnerven können mit den Dermatom-SEPs untersucht werden. Im motorischen Bereich sind spezielle Kennmuskeln bei Nervenwurzelschäden betroffen. Diese werden mit dem EMG untersucht.
  • Was ist eine motorische Einheit? Eine motorische Einheit besteht aus einer motorischen Vorderhornzelle, ihrem Neuriten und den von ihr versorgten Muskelfasern. Je präziser die Bewegungen sein müssen, umso kleiner sind die motorischen Einheiten.
  • Welche Nerven werden in der klinischen Neurophysiologie häufig untersucht? Häufig in der klinischen Neurophysiologie gemessene Nerven sind Nervus medianus, Nervus ulnaris, Nervus radialis, Nervus oeronaeus, Nervus suralis.
  • Welche Bahnen ziehen durch das Rückenmark? Die wichtigsten Rückenmarksbahnen sind der Tractus spinothalamicus, die Hinterstrangbahn und die Pyramidenbahn.Der Tractus spinothalamicus leitet vorwiegend Schmerz- und Temperaturinformation neben groben Druck- und Tastinformationen.Die Hinterstrangbahn leitet vorwiegend Bewegungs- und Vibrationsempfindung, sowie differenzierte Druck- und Berührungsempfindung.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Die somatosensorisch evozierten Potenziale (SEP) werden über die Hinterstrangbahnen geleitet. Die Pyramidenbahn entspricht dem „1. motorischen Neuron". Sie entspringt im Gyrus präzentralis, zieht durch die innere Kapsel und erreicht im Rückenmark die Vorderhornzellen, wo die Impulse auf das zweite motorische Neuron umgeschaltet werden.Klinischer Bezug: Schädigungen der Pyramidenbahn im Bereich der inneren Kapsel kommen häufig bei Schlaganfall vor. Sie führen zu einer spastischen Halbseitenlähmung der Gegenseite.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Die Pyramidenbahn kann im Cortexbereich durch Magnetstimulation gereizt werden. Im Bereich des Rückenmarks führt die Magnetstimulation zu einer Reizung der Vorderwurzeln.  
  • Welche Neurotransmitter haben für den Schlaf besondere Bedeutung? Die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin haben Bedeutung für die REM- und non-REM-Phasen des Schlafes.Klinischer Bezug: Eine vermehrte Einnahme von Schlafmitteln beeinflusst die Neurotransmitter und lässt sich häufig durch vermehrte spindelige Beta-Aktivität über den vorderen Ableitpunkten nachweisen. Bedeutung in derklinischen Neurophysiologie: Bei einer EEG-Ableitung schlafen die Patienten häufig ein! Frequenzverlangsamungen und Amplitudenveränderungen im EEG müssen immer dann an Schlaf denken lassen, wenn sie nicht kontinuierlich während der ganzen Ableitung nachweisbar sind und typische Phänomene wie Schlafspindeln, Vertexwellen und K-Komplexe zeitweilig auftreten.
  • Wo liegt die Hypophyse und welche Bedeutung hat sie? Die Hypophyse(Hirnanhangsdrüse) liegt unter dem Hypothalamus, mit dem sie durch den Hypophasenstiel verbunden ist.Da die Sekrete der Hirnanhangsdrüse nicht nach außen, sondern im Inneren des Körpers in die Blutbahn ausgeschüttet werden, wird sie, wie alle Hormondrüse, als endokrine Drüse bezeichnet.
  • Die im Hypophysenvorderlappen gebildeten Hormone sind Lueinisierendes Hormon (LH)- Keimzellen Threoideastimulierendes Hormon (TSH)- Schilddrüse Adrenocorticotropes Hormon (ACTH)- Nebennierenrinde Wachstumshormon (STH)- alle Zellen Prolactin- Milchdrüsen
  • Was ist das limbische System und welche Bedeutung hat es? ist der älteste Teil des Cortex und hat sich aus dem Riechhirn entwickelt . Es hat wesentliche Bedeutung für das Gedächtnis und die Emotionen (man kann jemanden nicht „riechen"). Klinischer Bezug: Für die Entstehung von Temporallappenanfällen hat der Mandelkern des Limbischen Systems wesentliche Bedeutung. Solche Anfälle sind häufig mit emotionalen Erregungen und/oder Erinnerungsstörungen verbunden. Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Ableitungen vom limbischen System sind extrem schwierig, da es im medialen und unteren Anteil des Gehirns liegt. Neben Tiefenableitungen am offenen Gehirn werden gelegentlich Sphenoidalelektroden angewandt. Dabei werden Nadeln von der Wange aus durch ein entsprechendes Loch in der Schädelbasis bis vor den Temporallappen geschoben.
  • Welche Bedeutung haben die Stammganglien für die Bewegung? In den Basalganglien werden spezielle Bewegungsprogramme gestartet und vor der eigentlichen Bewegung „durchgespielt".
  • Welche Symptome treten bei Funktionsstörungen der Stammganglien auf? Bei Funktionsstörungen der Stammganglien kommt es vorwiegend zu motorischen Störungen, die sich in vermehrter Motorik (Hyperkinesen, z.B. Chorea Huntington) oder verminderter Motorik (Hypokinesen, z.B. Parkinson) äußern können.
  • Wo liegt das Kleinhirn und welchen funktionellen Aufbau hat es? Das Kleinhirn liegt dem Hirnstamm von hinten auf.Das Kleinhirn hat Bedeutung für die Stütz- und die Zielmotorik.Klinischer Bezug: Kleinhirnstörungen äußern sich in einer u.a. in einer Ataxie (Gangunsicherheit), Dysmetrie (Unsicherheit in Zielbewegungen), Adiadochokinese (Unfähigkeit, schnell aufeinander folgende Bewegungen durchzuführen) und einem Tremor bei Zielbewegungen.
  • Wie ist das Großhirn aufgebaut? Das Großhirn besteht aus zwei Hemisphären die sich jeweils aus vier Lappen zusammensetzen. Diese sind Frontallappen, Parietallappen, Okzipitallappen und Temporallappen.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Das EEG wird über der Oberfläche von Frontal-, Parietal-, Okzipital- und Temporallappen abgeleitet. Die basalen Anteile von emporal- und Frontallappen sind einer Routineableitung nicht zugänglich.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Die Funktion des Hirnstamms ist allenfalls indirekt mit dem EEG beurteilbar. Routineuntersuchungen zur Hirnstammfunktionsprüfung sind AEP, Blinkreflex und Masseterreflex.
  • Welche Bedeutung hat die weiße Substanz? Die weiße Substanz führt zu einer Isolierung der Zellmembran der Axone.Klinischer Bezug: Eine Schädigung der Myelinscheiden führt zu einer Verzögerung der Erregungsleitung und damit zu neurologischen Störungen.Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Bei einer „Demyelinisierung" ( Markscheidenschädigung) kommt es zu einer Verlängerung der Leitung
  • Gibt es Anteile der Hirnrinde mit einem besonderen Aufbau? Im Bereich des Limbischen Systems an der Unter- und Innenseite des Gehirns ist der Rindenaufbau in einzelnen Bereichen dreischichtig. Diese Anteile der Hirnrinde werden auch als Allocortex bezeichnet.Klinischer Bezug: Der Allocortex ist sehr schädigungsanfällig und somit häufig Ausgangsort epileptischer Anfälle.
  • Welche sensiblen Bahnen leiten von der Peripherie zum Cortex? Tractus spinothalamicus und HinterstrangbahBedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Bei den SEPs wird die Leitungsfähigkeit in den peripheren Nerven, den Hinterstrangbahnen und den thalamocorticalen Projektion gemessen.
  • Wie verläuft die Pyramidenbahn? Die Pyramidenbahn entspringt vorwiegend in der primären motorischen Rinde im Gyrus präzentralis.Von dort aus zieht sie zwischen den Stammganglien durch die innere Kapsel, Mittelhirn und Brücke bis zur Medulla oblongata, wo sie zum größeren Anteil kreuzt.Merke: Die Pyramidenbahn stellt das 1. motorische Neuron der motorischen Bahn dar. Das 2. Neuron ist die motorische Vorderhornzelle mit ihrem Axon, das bis zum entsprechenden Muskel zieht.Klinischer Bezug: Bei Schädigung des 1. motorischen Neurons kommt es meist zu einer spastischen Lähmung.
  • Mit was könnte man die Leitgeschwindigkeiten der Pyramidenbahn messen? Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Leitgeschwindigkeiten der Pyramidenbahn können mit magnetevozierten Potenzialen gemessen werden.
  • Welche Bedeutung hat das Limbische System? hat vorwiegend Bedeutung für die emotionale Verarbeitung von Wahrnehmungen und das Gedächtnis.
  • Welche Besonderheiten existieren im Bereich der Sehrinde? Klinischer Bezug: Bei Störungen des basalen Temporallappens kann es vorkommen, dass zwar noch Formen, aber keine Gesichter mehr erkannt werden können („Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte").
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  • Wo liegt das primärmotorische Zentrum? Das primärmotorische Zentrum liegt im Gyrus präzentralis und ist funktionell gegliedert. Von hier entspringt die „primäre motorische Bahn" (Pyramidenbahn). Klinischer Bezug: Bei Ausfall des primärmotorischen Cortex kommt es zu einer schlaffen Lähmung auf der Gegenseite. Sind die prämotorischen Zentren mit betroffen, entwickelt sich eine spastische Lähmung. Bedeutung in der klinischen Neurophysiologie: Über den motorischen Zentren lässt sich gelegentlich regelmässige, gut ausgeprägte Alpha-Aktivität nachweisen. Sie wird nach der Entstehung in den motorischen Arealen als My-Rhythmus bezeichnet.Bei Ableitung der magnetisch evozierten Potenziale werden die motorischen Rindenfelder (und damit die Pyramidenbahn) gereizt.
  • Welche Ausfälle treten bei Schädigungen des Frontallappens auf? Rechtshirnige Störung: Lähmungen der kontralateralen Extremitäten.Merke: Die spastische Hemiparese führt in der Regel zu einer Beugung des Armes und einer Streckung des Beines mit Verlust der Feinmotorik. Linkshirniger Schädigung: des Frontallappens findet sich meist eine schwere Sprachstörung im Sinne einer Broca-AphasieMerke: Die Broca-Aphasie ist durch fehlenden Sprachfluss, fehlende Grammatik und Benutzung falscher oder/und entstellter Wörter gekennzeichnet. Merke: Bei Ausfall eines Blickzentrums gewinnt das Blickzentrum der anderen Hemisphäre das Übergewicht und führt zur Wendung der Augen zur Seite der Schädigung („der Patient blickt seinen Herd an"). Verhalten und Handlungsplanungen werden vorwiegend vom Frontallappen bestimmt.
  • Typische Ausfälle bei Parietallappenschädigung sind: - kontralaterale Sensibilitätsstörung - räumliche Orientierungsstörung (rechtshirnig) - Hemineglect (rechtshirnig) - Apraxie (linkshirnig)
  • Wie zeigen sich Schädigungen im Okzipitallappen? Merke: Störungen des Okzipitallappens äußern sich in verschiedenartigen Sehstörungen, die neben der Wahrnehmung auch die Imterpretation optischer Eindrücke beeinträchtigen können. Bei Störung der Verbindungen zum Temporallappen können Gegenstände zwar beschrieben, aber nicht erkannt werden.
  • Welche Funktionsstörungen treten bei Schädigungen des Temporallappens auf? - Störungen des Neugedächtnisses - Verhaltensauffälligkeiten - epileptische Anfälle Zusammenfassend hat der Temporallappen Bedeutung für optisches und akustisches Wiedererkennen, Lernen, Erinnerung, Gedächtnis, Emotionen, Affekt, Triebsteuerung und Geruchsempfinden. Der dominante Temporallappen ist insbesondere in das Sprachverständnis involviert, während der nicht dominante Temporallappen wichtig für musisches, bildliches und räumliches Erkennen ist.
  • Welche Hirnnervenpaare existieren und wie sind sie aufgebaut? Es existieren 12 Hirnnervenpaare die aus dem Grosshirn und dem Hirnstamm entspringen. Sie verbinden das zentrale Nervensystem mit - Muskeln - Hautarealen - Sinnesorganen - Drüsen Man kann die Gruppe der rein motorischen Hirnnerven (III, IV, VI, XI, XII) von den sensorischen Hirnnerven (I, II, VIII) und den gemischten Hirnnerven (V, VII, IX, X) unterscheiden
  • Aus welchen Anteilen besteht der Hirnstamm? Zwischenhirn, Mittelhirn, Brücke und Medulla oblongata.Dahinterliegt das Kleinhirn. Klinischer Bezug: Bei Hirnstammeinklemmung kommt es durch Atem- und Kreislaufstillstand zum Tod. Bei Hirnstammreizungen durch Drehschwindel kommt es zum Erbrechen und zu Störungen der Fortbewegung.
  • Welche funktionell wichtigen Kerne liegen im Hirnstamm? KreislaufzentrumAtemzentrum Brechzentrum und Miktionszentrum
  • Welche Kerne im Hirnstamm haben für die Neurotransmitteraus-schüttung Bedeutung? Im Hirnstamm liegen der basale Kern von Meynert (Acetylcholinausschüttung) der Locus coeruleus (Noradrenalinausschüttung)die Substantia nigra (Dopaminaus-schüttung) und die Raphe-Kerne (Serotoninausschüttung).
  • Welche Hirnstammkerne haben für den Schlaf besondere Bedeutung? Der Wechsel zwischen REM- und non-REM-Schlaf wird vorwiegend durch Kerne im Bereich des Hirnstammes (Locus coeruleus und dorsale Raphe-Kerne) geregelt, die durch die Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin (Locus coeruleus) und Serotonin (Raphe-Kerne) zum Schlafphasenwechsel beitragen.
  • Welche Funktionen hat der Hypothalamus? Seine funktio-nelle Bedeutung liegt in der Regelung von Stoffwechsel, Hunger und Durst, Repro-duktion, Angriffs- und Fluchtverhalten, Temperaturkontrolle, Schlaf-Wach-Rhyt
  • Welche anatomische Struktur im Zwischenhirn hat für den Schlaf Bedeutung? Der Nucleus suprachiasmaticus hat Bedeutung für den circadianen Rhythmus, also auch den Wechsel zwischen Wachheit und Müdigkeit.
  • Welche Hirnstammkerne haben für den Schlaf besondere Bedeutung? Der Wechsel zwischen REM- und non-REM-Schlaf wird vorwiegend durch Kerne im Bereich des Hirnstammes (Locus coeruleus und dorsale Raphe-Kerne) geregelt, die durch die Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin (Locus coeruleus) und Serotonin (Raphe-Kerne) zum Schlafphasenwechsel beitragen.
  • Welche Symptome treten bei Funktionsstörungen der Stammganglien auf? kommt es vorwiegend zu motorischen Störungen, die sich in vermehrter Motorik (Hyperkinesen, z.B. Chorea Huntington) oder verminderter Motorik (Hypokinesen, z.B. Parkinson) äußern können.
  • Was passiert bei einer Demyelinisierung“ ( Markscheidenschädigung) Es kommt es zu einer Verlängerung der Leitungszeiten bei den evozierten Potenzialen und bei der Elektroneurografie.
  • Was wird bei den SEPs gemessen? Bei den SEPs wird die Leitungsfähigkeit in den peripheren Nerven, den Hinterstrangbahnen und den thalamocorticalen Projektion gemessen.
  • Pyramidenbahn 1 und 2 Neuron was passiert bei Schädigung derer Die Pyramidenbahn stellt das 1. motorische Neuron der motorischen Bahn dar. Das 2. Neuron ist die motorische Vorderhornzelle mit ihrem Axon, das bis zum entsprechenden Muskel zieht.Bei Schädigung des 1. motorischen Neurons kommt es meist zu einer spastischen Lähmung.
  • Was kann beim MEP gemessen werden? Leitgeschwindigkeiten der Pyramidenbahn können mit magnetevozierten Potenzialen gemessen werden.
  • Auf was hat das Lymbische System Bedeutung ? Das Limbische System hat vorwiegend Bedeutung für die emotionale Verarbeitung von Wahrnehmungen und das Gedächtnis.
  • Typische Ausfälle bei Parietallappenschädigung sind: - kontralaterale Sensibilitätsstörung - räumliche Orientierungsstörung (rechtshirnig) - Hemineglect (rechtshirnig) - Apraxie (linkshirnig)