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BWLB13 (Fach) / Unternehmenskultur (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Marc1311 erstellt.
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- Was versteht man unter Unternehmenskultur? Allgemein wird unter Organisations- oder Unternehmenskultur ein System gemeinsam geteilter Muster des Denkens, Fühlens und Handelns sowie der sie vermittelnden Normen, Werte und Symbole innerhalb einer Organisation oder eines Unternehmens verstanden.
- Was versteht man unter Unternehmensleitbild? Ein Leitbild bietet den Mitarbeitern Orientierung und sagt der Öffentlichkeit, wofür das Unternehmen steht. Ein Unternehmensleitbild beschreibt das Selbstverständnis und die Grundprinzipien eines Unternehmens. Das Leitbild wird schriftlich fixiert und richtet sich an die Mitarbeiter, Kunden und an die Öffentlichkeit.
- Was versteht man unter Corporate Identity? Der Begriff Corporate Identity bezeichnet alle Merkmale, mit denen ein Unternehmen (engl. corporation für „Gesellschaft“ oder „Firma„) eine eigene Identität (engl. Identity) schaffen kann. Zur Corporate Identity gehören nicht nur Markenzeichen und der Auftritt nach außen, sondern auch die Unternehmenskultur und die Umgangsweisen zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern sowie unter den Mitarbeitern selbst. Auch Charity-Veranstaltungen und gesellschaftliches Engagement gehören als wichtiger Bestandteil zu Corporate Identity.
- Was bedeutet Corporate Behaviour und was beinhaltet es? Es bedeutet Unternehmensverhalten und beinhaltet z.B -Mitarbeiterführung• Entlohnungssysteme• Personalentwicklung• Betriebsklima• soziale Leistungen• Verhalten der Mitarbeiter gegenüberden Marktpartnern• Verhalten der Mitarbeiter gegenüberdem Staat, der Öffentlichkeitund der Umwelt
- Corporate Communications bedeutet Unternehmenskommunikation und gehört auch zur Corporate Identity was versteht man darunter? •Werbegestaltung• Internetauftritt• Mitarbeiter-, Kundenzeitungen• Gebrauchsanweisungen• Slogan• Messeauftritte• Informationsmaterial• Displaymaterial• Sponsoring
- Corporate Design bedeutet Unternehmens-Erscheinungsbild was und gehört ebenfalls zur Corporate Identity was gehört hierzu? • Architektur• Arbeitskleidung• Formulare• Produkte• Firmenfahrzeuge• Visitenkarten
- Was versteht man unter dem Code of conduct? Darunter wird der Verhaltenskodex eines Unternehmens verstanden.
- Nennen Sie jeweils zwei Vor- und Nachteile des „Top-down-Ansatzes“ bei der Entwicklung des Leitbildes. Vorteile:• Das Leitbild wird durch eine kleine Mitarbeitergruppe schneller entwickelt.• Die Gruppe wird in der Regel ausschließlich mit Experten besetzt, die ihrFachwissen einbringen.Nachteile:• Da relativ wenig Mitarbeiter an der Entwicklung des Leitbildes beteiligt sind,ist die Gefahr groß, dass sich viele andere Mitarbeiter mit den Formulierungennicht identifizieren können.• Die Expertengruppe kann nicht das Fachwissen aller Abteilungen in sich vereinigen.Das birgt die Gefahr von Unausgewogenheit und Formulierungsfehlern.
- Grenzen Sie kurz das Mäzenatentum und das Sponsoring voneinander ab. Beide lassen dem Partner Geld oder Sachleistungen zukommen, der Mäzen eherspontan und ohne definierte Gegenleistung. Im Gegensatz dazu sind beim Sponsoringdie Leistung des Sponsors und des Gesponserten genau definiert und ineinem Sponsoringvertrag beschrieben.
- Was versteht man unter Managementsystem? Ein Managementsystem ist die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen, diegeeignet sind, die Managementprozesse zu beherrschen und so das Erreichen der festgelegtenUnternehmensziele sicherzustellen (also das Bindeglied zwischen der Unternehmensführungund der Umsetzung in das praktische Handeln).
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- Nennen Sie Managementsysteme Unter dem Kriterium Normung: • Qualitätsmanagement• Umweltmanagement• Arbeitsschutzmanagement• Energiemanagement• Risikomanagement• Informationssicherheitsmanagement Führung: • strategisches Management• Finanzmanagement• Management by Delegations, by Objectives usw. Produktentwicklung: • Projektmanagement• Innovationsmanagement• Technologiemanagement Wertschöpfungskette: • Customer-Relationship-Management• Supply-Chain-Management
- Wann ist eine Normierung eines Managementsystems sinnvoll bzw. erforderlich? Eine Normierung kann technologisch erforderlich sein (z. B. Einhaltung bestimmterMaße), kann aber auch durch den Druck des Marktes entstehen (z. B. Kundenwünsche)oder rechtlichen Vorgaben entsprechen (z. B. Vereinheitlichung der Netzladegerätefür elektronische Geräte infolge einer EU-Verordnung).
- Was versteht man unter High Level Structure? Die High Level Structure (HLS) ist eine Art übergeordnete, einheitliche Struktur vonManagementsystemen, die seit 2015 nach und nach umgesetzt wird. Die Erleichterungaufgrund der HLS besteht darin, dass die Anforderungen unter der gleichen Kapitelnummerder Normen zu finden sind, was die Orientierung enorm erleichtert. Zudemsieht die HLS gleichlautende Textpassagen vor, die nur für das Thema der Norm angepasstwerden müssen. Eine Erweiterung des HLS-Textes ist erlaubt.
- Was versteht man unter dem PDCA-Modell? In Anlehnung an den Management-Regelkreis wird im Zusammenhang mit Managementsystemenhäufig auf das Plan-Do-Check-Act-Modell (PDCA-Modell) hingewiesen.Es ist ein Feedback-Modell, das als wesentliche Komponente die dauernde Anpassungvon Systemgrundlagen zum Inhalt hat. Wenn es um Managementsysteme geht, wird fürdiesen Anpassungsvorgang häufig der Begriff „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“(KVP) verwendet.
- interne Audits (Managementsystem) ? Interne Audits im Rahmen von Managementsystemen unterstützen Sie im Unternehmenbeim Auffinden von Schwachstellen bzw. Abweichungen und dienen der Verbesserung.Interne Audits müssen in geplanten Abständen durchgeführt werden, um Informationenüber folgende Punkte zu erhalten:• ob das Managementsystem die Anforderungen der Norm erfüllt und• ob das Managementsystem wirklich funktioniert, d. h., ob alle Regelungen aucheingehalten werden.
- Management Review? Ein Managementsystem muss mindestens einmal jährlich durch die Geschäftsführungbewertet werden. Somit soll sichergestellt werden, dass das Managementsystem seineEignung, Angemessenheit und Wirksamkeit behält, um die Leistung des Unternehmenszu verbessern. Diese Managementbewertung – oder neudeutsch Management Review –muss die Beurteilung der Verbesserungspotenziale und den Anpassungsbedarf einesManagementsystems umfassen.
- Nennen Sie ein einige Managementinstrumente? Kundenmanagement, Outsourcing, Mitarbeiterbefragung, Balanced Scorecard, Leitbildentwicklung, Qualitätsmanagement
- Was versteht man unter der SWOT-Analyse? Ausführliche Erklärung: dt. Abk. für Analysis of strengths, weakness, opportunities and threats; die Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse stellt eine Positionierungsanalyse der eigenen Aktivitäten gegenüber dem Wettbewerb dar. In dem ihr zugrunde liegenden Arbeitsverfahren, werden die Ergebnisse der externen Unternehmens-Umfeld-Analyse in Form eines Chancen-Risiken-Katalogs zunächst zusammengestellt und dem Stärken-Schwächen-Profil der internen Unternehmensanalyse gegenübergestellt.
- Was versteht man unter dem Shareholder Value Konzept? Kurzerklärung:Ertragswert des Eigenkapitals; Maßgröße der Unternehmensbewertung als Alternative zum Substanzwert (Reproduktionswert). Das Shareholder Value-Konzept ist eine Unternehmensstrategie, bei der der Vorstand einer börsennotierten Aktiengesellschaft durch alle Maßnahmen, die er in seinem Unternehmen entwickelt und umsetzt, den Unternehmenswert im Sinn des Marktwertes des Eigenkapitals steigern soll. Dabei wird der Gewinn als Maßgröße des Unternehmenserfolges in Frage gestellt. Zielgröße ist das Aktionärsvermögen. Demnach sind Geschäftseinheiten, deren Renditen unterhalb der durchschnittlichen Kapitalkosten der Unternehmung liegen, zu veräußern und die Erlöse ggf. an die Aktionäre (Shareholder) auszuschütten, da es andernfalls zur Wertvernichtung kommt.
- Was versteht man unter dem Stakeholder-Value Konzept? Konzept, nach dem die Unternehmensführung nicht nur die Interessen der Anteilseigner (Shareholder), sondern aller Anspruchsgruppen, ohne deren Unterstützung das Unternehmen nicht überlebensfähig wäre, zu berücksichtigen hat. Die Gruppe der Stakeholder ist folglich sehr heterogen und umfasst z.B. die Arbeitnehmer, Kunden und Lieferanten, den Staat und die Öffentlichkeit. Der Stakeholder-Ansatz baut auf der Koalitionstheorie der Unternehmung auf. Die Unternehmung wird als Organisation betrachtet, in der verschiedene Interessengruppen (Stakeholder) zusammengeschlossen sind. Aufgabe der Unternehmensleitung ist es, zwischen den unterschiedlichen Gruppen zu vermitteln, um einerseits die Kooperation im Rahmen der unternehmerischen Leistungserstellung zu sichern und andererseits Kompromisse hinsichtlich der Verteilung des erwirtschafteten Unternehmenserfolgs auszuarbeiten.
- Was versteht man unter Balanced Scorecard? Mit der Balanced Scorecard können strategische Aktivitäten eines Unternehmens oder einer Organisation gemessen, damit gesteuert und auch dokumentiert werden. Die Balanced Scorecard verbindet die Elemente der Strategie-Erarbeitung und -Umsetzung unter Berücksichtigung der Interessen aller relevanten Stakeholder eines Unternehmens, einer Organisation, ob Profit- oder Non-Profit-orientiert. Sie ist ein Management-Instrument, das Kennzahlen zur Potenzialmessung nutzt – wird jedoch in vielen Unternehmen lediglich als ein (weiteres) Kennzahlen-System eingesetzt.
- Was versteht man unter Benchmarking? Instrument der Wettbewerbsanalyse. Benchmarking ist der kontinuierliche Vergleich von Produkten, Dienstleistungen sowie Prozessen und Methoden mit (mehreren) Unternehmen, um die Leistungslücke zum sog. Klassenbesten (Unternehmen, die Prozesse, Methoden etc. hervorragend beherrschen) systematisch zu schließen. Grundidee ist es, festzustellen, welche Unterschiede bestehen, warum diese Unterschiede bestehen und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt.
- Was ist die FMEA-Anayse? FMEA (englisch Failure Mode and Effects Analysis, dt. „Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse“oder kurz „Auswirkungsanalyse“) sowie FMECA (engl. Failure Mode and Effects and Criticality Analysis) sind analytische Methoden der Zuverlässigkeitstechnik. Dabei werden mögliche Produktfehler hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Kunden, ihrer Auftretenswahrscheinlichkeit und ihrer Entdeckungswahrscheinlichkeit mit jeweils einer Kennzahl bewertet. Im Rahmen des Qualitätsmanagements bzw. Sicherheitsmanagements wird die FMEA zur Fehlervermeidung und Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit vorbeugend eingesetzt. Die FMEA wird insbesondere in der Design- bzw. Entwicklungsphase neuer Produkte oder Prozesse angewandt. Weit verbreitet ist diese Methode in der Automobilindustrie sowie der Luft- und Raumfahrt, aber auch in anderen Industriezweigen ist eine sachgemäß durchgeführte FMEA häufig gefordert.
- Was sind Kennzahlen und wozu dienen sie? Zusammenfassung von quantitativen, d.h. in Zahlen ausdrückbaren Informationen für den innerbetrieblichen (betriebsindividuelle Kennzahlen) und zwischenbetrieblichen (Branchen-Kennzahlen) Vergleich (etwa Betriebsvergleich, Benchmarking).
- Was ist eine Wertanalyse? spezielle Methodik zur Ergebnisverbesserung in allen Bereichen einer Unternehmung. Ausgehend von den Funktionen eines Objektes wird durch systematische Analyse und Planung in einem Team unter Anwendung von Kreativitätstechniken eine Verbesserung der Erlös-Kosten-Relation angestrebt. Eine Wertanalyse kann angewendet werden, um Produkte, Produktionsfaktoren und Produktionsorganisationen auf einen möglichst hohen Stand der Wirtschaftlichkeit hin zu entwickeln (Value Engineering) oder (soweit vorhanden) entsprechend umzugestalten (Value Analysis).
- Was versteht man unter der Ökobilanz? Die Ökobilanz ist eine Input-Output-Rechnung von umweltrelevanten Werkstoffen(Rohstoffe, Abfall, Schadstoffe usw.). Über Mengen-, Massen- und Energieangaben lässtsich wie in einer Bilanz darstellen, was in welchen Mengen für die Unternehmensprozesseeingesetzt wurde und welche Größen nach dem Produktionsprozess an die Umweltwieder abgegeben werden. Die Ökobilanz ist eine mögliche Grundlage für die Beurteilungder Umweltfreundlichkeit eines Unternehmens.
- Was ist ein Qualitätszirkel? Es handelt sich um ständig eingerichtete Gruppen von Mitarbeitern (Prozessteam), diesich regelmäßig treffen, um über Qualitätsprobleme in ihrem Umfeld zu sprechen undnach Verbesserungen zu suchen. Die Gruppen sollten nicht zu groß sein (5 –12 Mitarbeiter)und auf der Grundlage von Selbstständigkeit und Freiwilligkeit arbeiten.
- Arbeitsplatzbegehung und Gefahrenanalyse? Dieses Instrument ist fester Bestandteil des Arbeitsschutzmanagementsystems. Vor Ortwerden unter Einbeziehung der Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Betriebsarztes undunter Mitwirkung des Betriebsrats Arbeitsplätze analysiert.
- Was versteht man unter Zertifizierung? Eine Zertifizierung bestätigt einem Unternehmen, dass es bestimmte Normen systematischund langfristig erfüllt. Eine Zertifizierung ist freiwillig. Jedes Unternehmenmuss für sich entscheiden, ob Aufwand und Nutzen einer Zertifizierung in einemvernünftigen Verhältnis zueinander stehen.