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Deutsche Philologie (Fach) / STEOP (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Minnewurm erstellt.

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  • Liste die Nibelungen Fassungen nach ihrer Strophenanzahl C-Fassung: 2439 Strophen B-Fassung: 2376 Strophen A-Fassung: 2316 Strophen 
  • Woran erkennt man unterschiedliche Lerntypen? 1)An der Aufnahme von Informationen (Visuell oder Haptisch/Motorisch) 2)An der Verarbeitung von Informationen (Global oder Analytisch) 3)Persönlichkeit (Introvertiert oder Extrovertiert)
  • Die meisten DaF-Kurse werden von Leuten weltweit wo bezogen? 1) An Schulen :)
  • Der geringste DaF Unterricht mit gerade 1% findet an ______ Institutionen statt. -außeruniversitäten Einrichtungen (zb Goethe Institut, Volkshochschulen etc.)
  • Warum weicht man immer mehr davon ab den Begriff Muttersprache ab ? Bzw, welchen Begriff verwendet man nun lieber? Die Erstsprache ist nicht immer zwangsläufig die Sprache, welche von der biologischen Mutter gesprochen wird. Daher wird eher der Terminus Erstsprache als Muttersprache verwendet.
  • Was ist die häufigst gesprochene Erstsprache in Europa? -Deutsch :)
  • DaF wird vorrangig in ____ (1) und ____ (2) gelernt. 1) Russland 2) Den Gus Staaten
  • In ____ (1) und ___ (2) hat Deutsch keine so große Rolle gespielt aber die Dinge sind dort auch im Umbruch. (1) China (2) Indien
  • Im ______ (1) Kontext ist das sehr unterschiedlich, in den Ländern mit Französischen Schulsystem wird ____(2) gelehrt in den anderen ____.(3) 1) Afikanischen 2)Deutsch 3)nicht
  • Integrative Motivation Man lernt besser wenn man versucht , sich durch den Spracherwerb in einer Zielgruppe zu integrieren.
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  • Instrumentelle Motivation Spracherwerb mm einen Zweck zu erreichen, wie zum Beispiel für einen Job etc. Nach ihnen lernen diese Menschen schlechter als die Integrative Gruppe.
  • Susis Mutter kann nur Deutsch sprechen. Man würde den Spracherwerb ihrer dreijährigen Tochter also ________ (1) nennen. Ihre Freundin Hanna kann ebenfalls nur Deutsch aber ihr Mann Karols kann sowohl Deutsch als auch Spanisch. Den Spracherwerb ihres einjährigen Sohnes würde man daher _______ (2) nennen. 1) Monolingualer Spracherwerb 2)Bilingualer Spracherwerb
  • Babis Mutter kann nur Deutsch sprechen. Man würde den Spracherwerb ihrer sechsjährigen Tochter also ________ (1) nennen. Ihre Freundin Hanna kann ebenfalls nur Deutsch aber ihr neuer Freund Karols kann sowohl Deutsch als auch Spanisch. Den Spracherwerb ihres vierjährigen Sohnes würde man daher _______ (2) nennen. 1) Immer noch monolingualer Erstspracherwerb 2) Früher Erstspracherwerb bei Kindern
  • Bei welchem Zeitrahmen redet man von einem Zweitspracherwerb bei Kindern? 1. 6-12 Jahre
  • Nach 12 Jahren kann man keine Zweitsprache effizient lernen. FALSCH: Man spricht hier von einem Zweitspracherwerb von Jugendlichen und Erwachsenen
  • In welchem Alter kann man Deutsch als Zweitsprache lernen? In jedem Alter
  • Welchen Zweck erfüllen Spracherwerbshypothesen? Um Sprachförderung auf Erkenntnisen aufzubauen
  • Warum ist die Sprechakttheorie so interessant für die Analyse literarischer Werke? Austin sprach von expleziten und inpliziten Sprachakten. Wenn Sprache & darauf folgende Handlungen nicht zusammen passen sprach er von einem missglücktem Sprachakt. Für ihn war Sprechen untrennbar mit Handeln verbunden. Das führt auch zu den performativen Verben.
  • Kennzeichen der Minnekultur Auf Fürstenhöfen vorgetragen Rollenlyric
  • Kennzeichen von Kanzonenstrophen? Geteilt in Auf- und Abgesang Aufgesang (In Stollen) zweigeteilt
  • Welche der folgenden Personen waren Schillers Zeitgenossen?  1. Jean Paul 2. Matthias Claudius
  • Englisch als Lingua Franca bedeutet für Deutsch dass... Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache kaum mehr gelehrt wirdx? also ich hab nur das angekreuzt... 
  • Was ist die richtige Lautschrift von Döschen (als kleine Dose) im Standarddeutschen?  Richtige Antwort ohne "geschwungenes s" (= SCH-Laut) und mit Längezeichen nach dem ö x
  • Welche Worte verwendete Maria Stuart in ihrer Rede an Elisabeth?  - Schicksal x- Schickung x- Trost x- Gastrecht x
  • Welche Lautveränderungen gab es vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen - Monophthonge werden Diphtonge x- Diphthonge werden Monophtonge x- Kurzvokale werden Langvokale x
  • Wer hat den "Armen Heinrich" verfasst? Der Hartman von der Aue ;)
  • Was ist DACHL? Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein Zusammenarbeit "aller" Deutschsprachigen Ländern in Bezug auf die DaF Förderung
  • Womit beschäftigt sich die Morphologie? Komposition Wortbildung
  • Wie/Wo lernt man DaZ? - alle Lebensbereiche x- unter anderem Freunde x- nur Schule- Familie- unter anderem Kindergarten x
  • Was sind Pseudonyme? - Johann Fillion x- German Schleifheim von Sulsfort x- Grimmelshausen
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  • Die Anfänge von Deutsch als Fremdsprache? - waren niedergeschriebene Gespräche +- waren lange geistliche Texte- für Geistliche geschrieben +?- fanden in der frühen Neuzeit statt- waren didaktisch +
  • Bachtin schrieb unter anderen über die Sprache, dass.... sie „voll“ sei von „zukünftigen und vergangenen Sprachen […]“.
  • Was heißt bzw. was sind die zentralen Fragestellungen der Poetik? Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie: „Kunst des Dichtens“, „Lehre von derDichtkunst, dem Wesen, den Formen und Gattungen der Literatur“Die Poetik ist von Aristoteles beginnend, über die Aufklärung, Romantik, etc. einen langenWeg gegangen, und geht ihn noch immer.Kurz gesagt: Poetik ist die Frage danach, wie die sprachlichen Modellierungen der Welt mit der Welt, in die sie sprechen, kommunizieren.Etymologisch leitet es sich von „weben“ und „flechten“ ab. Insofern spricht man von der„Textur“ eines Stoffes, aber auch vom „Gewebe“ eines Textes.
  • Was verstehen wir unter dem mittelhochdeutschen „tichten“ und der modernen deutschen „Dichtung“ und wie sind sie voneinander differenziert? Etymologisch kommt das Wort „tichten“ aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutete soviel wie erschaffen, erdenken, etc. und stammt vom lateinischen Wort „dictare“ (=aufschreiben). Das Wort ist schon früh überliefert und bedeutet, dass einem Autor etwas vorgegeben wird, dass dieser dann nur noch aufschreibt.Er erfindet in dem Sinne also nichts Neues, sondern findet entsprechende Texte wieder undschreibt sie auf seine Weise nieder (Hartmann von Aue).Unter der modernen deutschen „Dichtung“ verstehen wir den Ausdruck der kreativenErfindung von neuen Texten, dass moderne „dichten“ entfernt sich also von der Bedeutungdes lateinischen „dictare“.
  • Analysieren Sie, ob die Äußerung „Der Kind sieht das Katze“ eher dem Ethnolekt oder der Lernervarietät zuzuordnen ist! Lernvarietät: Hypothesen auf dem Weg des Erwerbs der Zielsprache; beinhaltet nur deutsche Wörter; unstrukturierte SyntaxEthnolekt hingegen: Sprachgebrauchsweisen, die mit einer anderen Sprache in Verbindung gebracht werden -> entstehen, wenn verschiedene ethnische Gruppen eine Sprache sprechen (Türkendeutsch, Russendeutsch); z.B. „Hast du atos?“ (Hast du Feuer?)- man denke an Sprachalternation (Code-Switching; Matrixsprache)- aber in der Äußerung nur deutsche Wörter, das heißt wir gehen davon aus, dass die Person am Weg des Deutscherwerbes ist
  • Die Zweideutigkeit eines Wortes? Ferdinand de Saussure hat den Begriff von bilateralen Sprachzeichen geprägt. Die Wortsemantik beschäftigt sich hier mit der Zweideutigkeit von Wörtern. Auf der einen Seite eines Wortes steht das Lautbild (die Ausdrucksseite) und auf der anderen die Vorstellung (Inhaltsseite). Diese beiden Faktoren zusammen bilden das sprachliche Zeichen. Die Ausdrucksseite kann auch verschiedene Bedeutungen tragen. Wenn wir von einem "Flügel" sprechen, können wir den Körperteil eines Vogel meinen aber auch das Musikinstrument oder gar den Teil eines Gebäudes.
  • Regionalsprachenforschung? Steht in engem Verhältnis zur Dialektologie. Ihr Fokus liegt auf der „Untersuchung des Aufbaus und des Wandels des gesamten Spektrums regionaler Sprachvariation zwischen den Polen Standardsprache und Basisdialekt“. Es geht um alle areal gebundenen Varietäten unterhalb der Standardsprachen (wo hören Dialekte auf, wo fangen Regiolekte (regionale Umgangssprachen) an, wo beginnt die Standardsprache,etc.)
  • Regionalsprachenforschung? Steht in engem Verhältnis zur Dialektologie. Ihr Fokus liegt auf der „Untersuchung des Aufbaus und des Wandels des gesamten Spektrums regionaler Sprachvariation zwischen den Polen Standardsprache und Basisdialekt“. Es geht um alle areal gebundenen Varietäten unterhalb der Standardsprachen (wo hören Dialekte auf, wo fangen Regiolekte (regionale Umgangssprachen) an, wo beginnt die Standardsprache,etc.)
  • Wer leitet ADA (Atlas deutscher Alltagssprachen)? Stephan Elspaß Robert Möller
  • Welches Namen verwendet Else Lasker-Schüler in ihren Werken? Prinzessin von Bagdad, Jussuf von Theben, Joseph von Ägypten
  • Warum gibt es die Spracherwerbshypothesen zum Erlernen der deutschen Sprache? Spracherwerbshypothesen versuchen den Zweitsprachenerwerb zu beschreiben (Fundament für die Gestaltung von Spracherwerbsprozessen) Um Fördermaßnahmen auf den Erkenntnissen aufzubauen
  • Was sind die Unterschiede von Österreich, Deutschland und der Schweiz? Keine einheitliche Standardsprache (Austriazismen, Teutonismen,Deutschlandisme und Helvetismen) Im Grunde haben alle Varietäten den gleichen Stellenwert, manchmal überwiegen gemeindeutsche Konstanten
  • Warum ist die Sprachakttheorie so interessant für die Analyse literarischer Werke? Die Literatur ist voll von Sprechakten in allen Formen (geglückt, ungeglückt, solchedie niemals hätten funktionieren dürfen, etc.) – Daher ist die Literatur ein riesigesGedächtnis über Sprechakte. Sie stellt Beispiele, Muster und Strategien der Redebereit: als Dokumentation, Analyse und Anleitung wie gesprochen wurde, wie wirsprechen und wie wir sprechen könnten.
  • Der Begriff Polyphonie nach Bachtin? Dass wir in einem Wort verschiedene Stimmen hören können, haben wir einem derbedeutendsten Sprach- und Literaturtheoretiker des 20. Jahrhunderts zu verdanken:Michail Michailowitsch Bachtin.Bachtin wurde in Orel in der Nähe von Moskau geboren. Er hat in St. Petersburgstudiert und ist auch viel herumgereist. Eine seiner wichtigsten Stationen war dabei Odessa – Odessa war zu dieser Zeit die viertgrößte Stadt im russischen Reich unddie größte Hafenstadt. Es war gekennzeichnet durch ein großes kulturelles Angebot(Museen, Theater, etc.) und eine Bevölkerung, die sich durch eine Vielzahl anNationalitäten auszeichnete.In solch einer multiethnischen Bevölkerung konstituiert sich Sprache ganz anders,als dies in einer (vorgeblich) monolingualen Welt möglich wäre – Informationenmüssen über Sprachketten gehen, eine Sprache ist immer schon der Reichtum oderder Mangel der anderen.Bachtin hat sich dieses Konzept der „Redevielfalt“ und der „Polyphonie“ zurGrundlage seines philologischen Denkens gemacht. Er spricht von „Sprache“ immerim Plural und meint damit auch mehrere Sprachen in einer Einzelsprache.Die Slawistin Renate Lachmann hat von einem Sprachkonzept gesprochen, dassdurch den Widerstreit von zwei Kräften bestimmt ist: Der zentrifugalen und derzentripetalen Kraft.Zentripetal = Schließung des Systems, Vereinheitlichung des SprachsystemsZentrifugal = Mehrdeutigkeit, Öffnung und ÜberschreitungVor allem im Roman entfaltet Bachtin sein Sprachdenken.
  • Im Fall von international Studierenden ist es nicht ganz eindeutig, ob man die Personen dem DaF oder dem DaZ-Bereich zuordnet. Am Kontinuum oben erkennt man aber, dass man solche Personen eher zu DaF zählt, was sich an folgenden Punkten deutlich machen lässt: • Vorrangig wird die Sprache von dem Studierenden erlernt – Es kann natürlichVerschiebungen geben, aber dieser Bereich ist eher DaF zuzuordnen• Da der Student nur ein Jahr hierbleibt kann davon ausgegangen werden, dasses keine auf Dauer angelegte Migration ist• Einem Jahr im Ausland geht immer eine bewusste Entscheidung voraus – dieSprache wird folglich nicht „selbstverständlich“ erlernt• Ein Student im Ausland ist meist über 20 Jahre alt (zumindest aber volljährig)– es kann also davon ausgegangen werden, dass er seine Erstsprache gutbeherrscht und diese auch dominant bleibt gegenüber Deutsch• Ein Auslandsjahr ist immer mit dem Hintergrund der (Weiter)Bildungverbunden – die Sprache ist vor allem wichtig für die Vorlesungen an derUniversität. Hier kann sich die Einteilung aber wieder verschieben, jenachdem wie viel Kontakt mit Erstsprachlern besteht.
  • Wer war Gottfried von Straßburg? Er hat Tristan geschrieben :)Er lebte zeitgleich wie Wolfram von Eschenbach
  • Warum macht Schiller eine drastische Verjüngung der Figuren der Königinnen Maria und Elisabeth ? Als dramaturgische Entscheidung, um den Eindruck der„kalten" Elisabeth und der „erotischen" Maria zu vermitteln (zwei gegenüberstehende Frauentypen)
  • Was zeigt das Schwert an, mit dem Walther von der Vogelweide im Codex Manesse abgebildet ist? Es zeigt, dass er Adeliger ist, weil nur die damals Waffen führen durften.
  • Was sind Minimalpaare? Wörter, die sich nur in einem Laut unterscheiden
  • Woraus besteht bildliches Wissen? Anschauungswissen, Erinnerungswissen und Vorstellungswissen