219

Deutsche Philologie (Fach) / STEOP (Lektion)

:)

Diese Lektion wurde von Minnewurm erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Welche Kompetenzen könnten für eine Lehrperson, welche DAE, DAF bzw DAZ Unterricht gibt von Bedeutung sein? -Sprachliche Kompetenzen  -Fachliche Kompetenzen -Allgemeine Lehrkompetenzen -Fremdsprachendidaktische Kompetenzen
  • Was ist ein Affix ? Affix (von lat. affigere, „anheften“; Partizipform: affixum, „angeheftet“) ist in der Linguistik die Bezeichnung für einen unselbständigen Bestandteil eines Wortes (ein gebundenes Morphem), der nicht selbst durch Anfügung anderer Elemente komplettiert werden kann, sondern nur umgekehrt zur Erweiterung eines vorhandenen ... Im Deutschen gibt es Präfixe / Vorsilbe, Suffixe / Nachsilbe und Zirkumfixe - zusammen nennt man sie Affixe. Sie alle haben die Funktion, die Bedeutung des Wortstammes zu verändern. Präfixe sind im Deutschen trennbar, nicht-trennbar oder sowohl trennbar als auch nicht-trennbar. Präfixe stehen vor dem Wortstamm. - VorsilbeSuffixe stehen nach dem Wortstamm. - NachsilbeZirkumfixe stehen um den Wortstamm.
  • Verschiedene Lehrprozesse -Grammatik Übersetzungsmethode (wie im Lateinunterricht) -Audiolinguale Methode -"Alternative"-Methoden (zB: Lehrer gibt Anweisungen auf der Sprache wie stell dich auf ein Bein etc. Bewegung und Sprache sollten kombiniert werden) -Kommunikativer Ansatz -Interkultureller Ansatz -Handlungsorientierter Ansatz (Man geht mit den Schülern einkaufen etc)
  • "Sozialformen" und Methoden des Unterrichts: -Einzelarbeit -Gruppenarbeit -Partnerarbeit -Klassenunterricht (Frontalunterricht,Plenum, Kreisgespräch)
  • Womit beschäftigt sich die Semiotik? Sie beschäftigt sich mit Zeichen aller Art und umfasst damit auch Sprachliche Zeichen. Zu ihr zählen aber auch weitere Zeichen wie zB. Straßenschilder, Wahrnzeichen etc. Die Semiotik ist also ein Teil der Sprachwissenschaft. Man kann es jedoch wie einige Sprachwissenschactler auch umkehren und behaupten, dass die Sprachwissenschaft ein Teilgeniet der Semiotik ist. In diesem System ist Sprache nur ein Zeichensystem unter vielen.
  • Drei Untergliederungen der Semiotik 1. Semantik: Sie untersucht die Bedeutung von Zeichen 2. Syntax: Sie untersucht die Verknüpfung von Zeichen in Zeichenfolgen. 3. Pragmatik: Sie untersucht die Verknüpfung von Sender, Medium und Zeichen
  • Was sind stimmlose Laute? Es handelt sich hier um Konsonanten :)
  • Was sind stimmhafte Laute? Hier handelt es sich um Vokale. :)
  • Wo liegt der Unterschied in Röschen und Rös’chen ? Es hat eine konsonantische/vokalische Unterscheidung.
  • Was ist ein Spektogram? Ein Spektrogramm ist die bildliche Darstellung des Frequenzspektrums eines Signals. Spektrogramme finden vielfältige Anwendung, zum Beispiel zum Zweck der Analyse von Schallsignalen, der Signalverarbeitung und der Bildverarbeitung.
  • Anzeige
  • Womit beschäftigt sich die Phonologie? Sie befasst sich mit den Lautbeständen von Einzelsprachen und welche Funktion diese Laute in dem System dieser Sprache erfüllen. Die Phonologie unterscheidet sich bei jeder Sprache und erlaubt nicht jede Laut Kombination.  Jede Sprache hat also andere Fragestellungen an die Phonologie.
  • Nenne ein Beispiel für ein Phonem. Es gibt das sogenannte /r/-Phonem. Aber das bedeutet nicht, dass alle "r"-Laute gleich ausgesprochen werden. Es gibt das - Zungenspitzen "r", das gerollte "r", das "tiefe"r Obwohl sie anders artikuliert werden zählem sie zu dem selben Phonem, Ein Phonem ist der kleinste bedeutungsunterscheidende Baustein einer Sprache.
  • Die Tatsache das Sprechen nicht von dem Akt des Handeln getrennt werden kann hat welche Auswirkung? Wortarten die den Akt des Sprechens beschreiben sind immer Verben. Wenn man ganz genau sein will muss man sie "performative" Verben nennen. 
  • Was zeichnet die implizite Sprechform aus? Man kann aus hier nicht genau herauslesen, was in dem Sprecher vorgeht oder was seine Absichten sind. zB. Er sagte:"Ich werde kommen". War das nun eine Drohung, ein Versprechen, eine reine Äußerung oder gar ein Ausruf? Wir wissen es nicht.
  • Was zeichnet die explizite Sprachform aus? Durch sie weiß man genau, in welchem Kontext etwas gesagt wird. Die Absicht und die Stimmung des Sagers ist klar herauslesbar. zB: Er sagte genervt:"Ich werde kommen". Er sagte schmeichelnd:"Ich werde kommen". Er sagte anzüglich:" Ich werde kommen."
  • Welche stimmige Aussage machte Roland Barthes über den Zusammenhang von Protogonist und Autor? Der Autor kann nicht nur primär über seine Werke verstanden werden. Das Gefüge zwischen autobiografischen Inhalten etc ist äußerst komplex.
  • Mit welcher literarischen Klasse kann der "Gehülfe" durch den Einsatz von verniedlichenden Wörtern in Zusammenhang gebracht werden? zB. das Hutzel- und Hudelkind - Mit der Gattung "Märchen"
  • Wer war Michail Michailowitsch Bachtin und was schrieb er? - Er war Literaturkritiker. (1895) - Er meinte, dass zwischen Sprache, Sprecher und Gegenstand eine schwer durchdringbare elastische Späre läge. Es ist also schwer die eigene Vorstellung eines Wortes mit der des Sprechers zu vereinen. -Er schrieb in der Gefangenschaft einen Erziehungsroman von dessen Manuskript aber nur noch wenige Fragmente erhalten sind. -Da er in einem Ort wohnte, in dem es viele Migranten gab beschäftigte er sich viel mit dem Monolingualen Habitus der Sprache.
  • Definition Flexionsmorphologie Die Flexionsmorphologie ist ein Teilbereich der Morphologie. Sie beschäftigt sich mit dem Aufbau von Wortformen (syntagmatisch) und Flexionsparadigmen (paradigmatisch) sowie deren Funktion beim Vermitteln von semantisch-syntaktischen Informationen. Sie beschäftigt sich also mit dem Aufbau von Wörtern, man kann es auch Wortgrammatik nenne.
  • Definition Syntax: Es ist ein Theoriebereich zu den Regeln, die bestimmen, wie man in einer Sprache aus Wörtern Sätze bildet. Es ist also die Grammatik am Satz. Was sind Fokusse der Germanistischen Sprachwissenschaft? Sie beschäftigt sich zum Beispiel mit den Varietäten der deutschen Sprache, dem gegenwärtigen und dem historischen Kontexten. Der ursprüngliche Fokus waren die “germanische Sprachen” im ganzen, während die getrennten heutzutage mehr als  Einzeldiszpline betrachtet werden.
  • Periodisierungsmodelle der Germanistik und der Sprachwissenschaft: Hier gibt es mehrere Modelle , welche alle um ca 100 Jahre herum variieren können. Eine Lautverschiebung geschieht nicht über Nacht also sind diese Jahreszahlen hier mehr grobe Einordnungen. 
  • Was war der bekannteste und einflussreichste Runenfund? -Der Helm von Negau (1-2 Jahrhundert v. Chr)  -Es sind Runen eingraviert
  • Fakten über die Erste Lautverschiebung: - Ein Bündel von Konsonantischen Veränderungen, die fast alle Germanischen Sprachen durchgemacht hat. -Aus den stimmlosen Plosiven wurden Reibelaute.
  • Liste von Indogermanischen Sprachen, die die Erste Lautverschiebung durchgemacht haben: -Friesisch -Norwegisch -Niederländisch
  • Veränderungen, die in der Zweiten Lautverschiebung durchgesetzt wurden. (Kann man auch die Althochdeutsche Lautverschiebung nennen) -Plosive ändern sich weiter zu Reibelauten -Was dazu kommt: Plosive ändern sich zu Affrikaten. (Zum Beispiel: aPFel anstatt von aPPel)
  • Welcher Sprachraum hat die zweite Lautverschiebung am konsequentesten durchgeführt? Der Oberdeutsche Sprachraum
  • Was sind Affrikate? Sie stellen eine Verbindung von Plosiven und Frikativen dar. zum Beispiel: Katze - Im Vergleich zum englischen Cat, Apfel- Im Vergleich zum englischen Appel
  • Hardfacts über das Hildebrandslied - Es wurde auf Klappentexten von Theologischen Werken in einem Kloster von Fulda gefunden.  -Geschätztes Entstehungsdatum: 830 n. Chr -Im Text kommt es zu einer Vermischung von Wörtern, welche die zweite Lautverschiebunf durchgemacht haben und solchen, die es noch nicht getan haben. -Es wurde wahrscheinlich singend vorgetragen. Es könnte aber auch sein, dass es gelesen wurde. 
  • Rheinischer Fächer Im Mitteldeutschen gibt es da eine Ansammlung an Dialektgrenzen.
  • “Bairischer Sprachraum” Südbairischer Raum: Dialekte in Südtirol, Kärnten, Tirol, Teile der Steiermark Mittelbairischen Sprachraum Nordbairischen Sprachraum
  • Anzeige
  • Was bedeudet DaF: Deutsch als Fremdsprache: Deutsch wird in einem Nicht-Deutschsprachigen Land erlernt. Hier geht es nicht um das Alter sondern um den Kontext. 
  • Was bedeutet DaZ: Deutsch als Zweitsprache: Hier wird Deutsch in einer Deutschsprachigen gelernt. Man gerät unter Zugzwang, da man die Sprache nicht nur lernen sondern sie auch gleichzeitig im Alltag verwenden muss. 
  • DaZ im Kontext der Erwachsenenbildung: Hier geht es um Integrations-, Alapethisierungs- und Deutschkurse. Hier sind nicht nur sprachliche Themen relevant sondern auch Kultureller Austausch und Hintergründe über die Migration spielen hier eine große Rolle.  zB. Bleiberecht in Österreich, Amtswege etc. Das gilt jedoch nur bei Drittstaatangehörigen, Von einem Niederländer wird interessanterweise keine Integration gefordert. 
  • Die Bedeutung von DaZ im schulischen Bereich: Neben dem regulären Unterricht spielen Sprachförderungsprogramme eine große Rolle. Sofern diese nicht separat im Regel Unterricht integriert werden. Experten teilen die Meinung, das Kinder ca 5-8 Jahre in der Zweitsprache gefördert werden müssen um den Standard der Bildungssprache zu erlangen, denn ein DaE Schüler hat.
  • Fakten über die additative Sprachförderung: Sie wird parallel zum Regulären Unterricht duchgeführt. Manchmal bezieht man sich auf den Fachunterricht aber nicht immer. Der Name sagt schon, dass es eine Förderung zusätzlich zum Regulären Unterricht darstellt. Ein Methode kann es darstellen, wenn man die Grammatik von dem Buch überprüft, welches gerade im Deutschunterricht durchgenommen wird. Oder auch der Text im Physikbuch.
  • Integrative Sprachförderung: Man versucht die DaZ-Schüler im Klassenverband zu fördern. Wenn die Kinder also Faust durchnehmen bekommen diese Kinder zusäzlich eine Aufgabe, in der sie das Perfekt unter die Lupe nehmen müssen. Es ist ein Sprachsensibler Fachunterricht. Der Nachteil ist, das man im Fachunterricht nicht so sehr auf sprachlich bezogene Fragen eingehen kann.
  • Durchgängige Sprachbildung Der Fokus liegt hier bei der Vermittlung der Bildungssprache, was nicht nur für DaZ-Schüler relevant ist. Bildungssprache ist etwas, was oft auch von DaE-Kindern nur unzureichend beherrscht wird. Der Grund liegt oft in Haushalten in denen man wenig liest etc.  Diese Durchgängige Sprachbildung wird über einen längeren Zeitrahmen duchgeführt und auch auf andere Klassen angewandt. 
  • Ereignise des 13 Jahrhunderts: -Mittelhochdeutsch wandelt sich zu Hochdeutsch.  -Der Buchdruck mit beweglcihen Lettern wird erfunden. 
  • Das Puplikum der Literatur im Mittelalter: Frühmittelalter- Publikum: Geistliche Hochmittelalter-Publikum: Ritter und Adelige Spätmittelalter-Publikum: Neu entstehendes Bürgertum
  • Es gibt zwei Brüder names Jakob und Wilhelm die auf die Erste Lautverschiebung aufmerksam wurden. Die Erste Lautverschiebung nennt man daher auch... .... das Grimmsche Gesetz
  • Alle Dialekte , die die zweite Lautverschiebung durchgemacht haben sind... ...hochdeutsche Dialekte..
  • Hochdeutsch setzt sich zusammen aus... 1. Mittel(hoch??)deutsch 2. Oberdeutsch 3. Alpendeutsch
  • Was ist Alterität? Das Verständnis, das man zu historischen Texten immer eine gewisse Distanz einnehmen muss und man sich nicht psychologisch in die Protogonisten der damaligen Literatur einfühlen kann. Wenn man historische Texte wissenschaftlich bearbeitet muss man das immer aus einer gewissen Distanz heraus tun. 
  • Autonomie der Kunst: Literatur wird als eine Kunstform gesehen, welche gesondert von der Realität betrachtet wird. (Betrachtet werden kann.) Wenn sich ein Autor hinsetzt und einen Roman über einen 12 Jährigen Zauberlehrling schreibt ist das ein Ausdruck seiner Fantasie und Ausdruck von kreativem Können.  Im Mittelalter gab es diese Autonomie in der Literatur noch nicht. Literarische Werke waren vor allen Auftragswerke. Literatur war damals analog zur Religion und verfasst zu besonderen Anlässen. (zb Minnelied für den Geburstag der Königin etc.) Es richtet sich an bestimmte Leute in bestimmten Kontexten. Man muss sich auch vergegenwertigen, das die Leute damals keine anderen Unterhaltungsmedien hatten. Man setzte sich also nicht wirklich nieder um einen eigenen Text zu schreiben, der seine eigenen Gedanken und Gefühle darstellen sollte. Diese Idee gab es im Mittelalter nicht.
  • Autor-Werk-Paradigma: Texte sind nicht herausragende , unantasbare Taten von genialen Schöpfern sondern Texte sind offen und variabel
  • Wie stand es mit der deutschen Literatur vor 750? -Außerhalb der Klöster wurde "kein" Wort geschrieben. -"Glanzzeit" des Althochdeutschen und des Niederdeutschen
  • Im Frühmittelalter dominierte die geistige Literatur das Höfische Wesen. Einzig Fragmente von Heidnischen Bräuchen und Erzählungen existierten noch auf Klapptexten von Geistigen Schriftwerken. Was änderte sich nun im Hochmittelalter? Im Hochmittelalter entstanden Zentrale Städte und der Rittertum, der dabei helfen musste diese neuen Städte zu verwalten. Diese neue Kultur brauchte auch eine Ordnung, einen Verhaltenskodez. Hier entstanden also weltliche Literarische Werke wie Parzival, das Nibelungenlied, König Artus und der Minnesang. 
  • Spätmittelalter (ab 1250) - Der Buchdruck wurde im 13 Jahrhundert erfunden. Texte konnte nun an eine breite Bevölkerung verbreitet werden. Es war aufgrund des Mangels an einer Normierten Sprache jeoch immer noch regional eingregrenzt.  -Die Sprache die damals dominant war, war das Spätmittelhochdeutsche. (in diesen Geografischen Zonen) -Politisches System war das Wahlkönigtum und Habsburger
  • Was bedeutet Wahlkönigtum?: Auf dem Gebiet des ehemaligen Ostfrankenreiches gab es mehrere Stammesherzogtümer: Sachsen, Franken, Bayern, Schwaben und Lothringen. Jedem dieser Herzogtümer stand ein Herzog vor. Aus dem Kreis der Reichsfürsten wurde ein König gewählt, der über das ganze Reich herrschen sollte -und ihm so Macht und Stärke verleihen sollte.Während unter den Karolingern im Ostfrankenreich der Königstitel vererbt wurde, entwickelte sich im Heiligen Römischen Reich das Wahlkönigtum. Allerdings konnte nicht irgendein Mensch zum König gewählt werden: Er musste einer Familie mit Königsheil entstammen. Man glaubte daran, dass der König über besondere Kräfte verfügte.Die Wahl war seit 1198 nur gültig, wenn die vier deutschen Erzbischöfe und der rheinische Pfalzgraf dabei anwesend waren. Ab dem späten Mittelalter waren es die Kurfürsten, die den König wählten.Bestimmte Familien, besonders die Liudolfinger(Ottonen), die Salier und die Staufer stellten die meisten Könige im Hochmittelalter. Die Krone wurde durchaus innerhalb einer Familie weitergegeben und Dynastien bildeten sich - doch der König musste immer auch gewählt werden. Heinrich VI. scheiterte, als er Ende des 12. Jahrhunderts die Erbmonarchie einführen wollte, bei der der Königstitel vererbbar geworden wäre. Die Könige konnten den Papst bitten, sie zum Kaiser zu krönen. Dafür mussten sie nach Rom fahren. Manche Könige ließen sich erst viele Jahre nach ihrer Krönung zum König auch zum Kaiser krönen. Neben den alten Höfen entstehen (Das Rittertum verschwindet nun völlig) neue Hauptzentren und zwar die Städte. Sie werden politisch und kulturell sehr wichtig. Historiker gliedern das Mittelalter teilweise anders.
  • Werke von Franz Grillparzer -Der Arme Spielmann -Das Goldene Vlies -Die Jüdin von Toledo -Das Kloster bei Sendomir