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Biologische Psychologie M3b FernUni Hagen (Fach) / Birbaumer, Kap. 2 (Lektion)
2.1 Grundlagen der Zellpsysiologie
Elemente (Atome), Moleküle, Ionen
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- Atome: verschieden Ladungen und Gewicht Atome: verschieden Ladungen:im Zellkern: positiv geladen= Protonenaussen: negative Ladung= Elektronenebenfalls im Zellkern enthalten: NeutronenProtonen und Neutronen bestimmen das Atomgewicht, Elektronen sind zu leicht und werden bei der Berechnung des Atomgewichts nicht beachtet.
- Isotope Man bezeichnet die unterschiedlichen Formen eines Atoms als Isotop.Diese Unterschiede sind durch die unterschiedliche Anzahl von Neuronen im Zellkern bedingt, welche sich auch auch auf das Atomgewicht auswirkt.Einige Isotope sind radiokativ oder instabil und zerfallen spontan unter Abgabe von Teilchen und/oder Energie.
- Moleküle/ Molekulargewicht, organische und anorganische Moleküle, Gewichtseinheit Verbunden Atome nennt man Moleküle Bsp.: H20Molekulargewicht: Gesamtgewicht der verbundenen Atomeorganische Moleküle: basieren meist auf Kohlenstoffverbindungen, sind aufgrund der hohen Bindungsfähigkeit des Kohlenstoffes sehr "gross" und können sich schon bei Raumtemperatur oder mithilfe von Katalysatoren leicht verändernanorganische Moleküle: Verbindungen sind (bis auf wenige Ausnahmen und dem reinen Kohlenstoff selbst) kohlenstofffreie (Bsp. Kristalle, Metalle , etc.)Gewichtseinheit: Dalton
- Anionen und Kationen Eine der Molekülverbindungen sind die Ionenbindugen.Bei der Ionenbildung tauschen die Atome ein Elektron aus (Bsp.: Na+ + Cl- = NaCl (Natriumchlorid/Kochsalz)Atome oder Moleküle mit einer negativen Ladung werden Kationen und mit einer positivern Ladung Kationen genannt. Diese ionischen Verbindungen nennt man Salz; sie liegen entweder in kristalliner oder in Wasser gelöster Form vor.
- Bausteine der Zelle Zellmembran=Plasmamembran Zellinhalt=Zytoplasma und Nukleus Zellflüssigkeit= Zytoplasma Zellkern= Nukleus Im Zytoplasma befinden sich eine Reihe von Organellen (hochorganisierte Körperchen), z.B.: Mitochondrien, Lysosomen, endoplasmatisches Retikulum...
- Zellinhalt Teil 1: raues endoplasmatisches Retikulum glattes endoplasmatisches REtikulum Aktinfilamente raues endoplasmatisches Retikulum: wird so genannt, da auf seiner Membran Ribosome angesiedelt sind und ihre Oberfläche daher nicht mehr glatt ist. Hauptaufgabe: Membranproduktion und Proteinbiosynthese glattes endoplasmatische Retikulum: glatte OberflächeHauptaufgaben: Hormonsynthese, Kohlenhydratspeicherung, Entgiftung, Calcium-Speicher Aktinfilamente: fadenförmige Proteinstruktur (HAuptbestandteil Aktin), die mit den Mikrotubuli und den Intermediärfilamenten das Cytoskellet bilden. Hauptaufgaben: Sie spielen eine Rolle zur aktiven Bewegun und der mechanischen Stabilisierunge der Zelle sowie bei den intrazellulären Transportvorgängen.
- Bausteine der Zelle Teil 2 Lysosom Mikrotubuli Ribosomen Lysosomen: dienen der Abfallbeseitigung in der Zelle, d.h. , sie dienen zur Verdauung zellfremden und zellfremden und zelleigenen Materials und tragen zum "programmierten Zelltod" bei.Mikrotubuli: bilden mit den intermediären Filamenten und den Aktinfilamenten das Cytoskelett eukariotischer Zellen. Hauptaufgabe: mechanische Stabilisierung der Zelle und ihrer Form; Bewegung und Transporte innerhalb der Zelle (mit anderen Proteinen zusammen); aktive Bewegung der ZelleRibosome: sind makromolekulare Komplexe aus Ribonukleinsäure und anderen Proteinen, kommen im Cytolplasma sowie bestimmten Zellorganellen wie den Mitrochondrien vor Hauptaufgabe: Proteinebiosynthese (Vervielfältigung von Nukelotid-/Basensequenzen (z.B.: die der DNS in Einzelstränge zerlegt) durch Translation mithilfe des genetischen Codes
- Ribosomen Auszug aus Wikipedia-Artikel Ribosomen sind makromolekulare Komplexe aus Ribonukleinsäuren (RNS), englisch Ribonucleic acid (RNA) und Proteinen (rProtein, auch r-Protein[1][2][3]), die im Cytoplasma, sowie in bestimmten Zellorganellen wie den Mitochondrien und Chloroplasten vorkommen. An ihnen werden Proteine hergestellt, indem die Nukleotidsequenz (Basensequenz) eines RNA-Einzelstrangs in die Aminosäurensequenz der Polypeptidkette eines Proteins übersetzt wird. Die Umwandlung der in der RNA gespeicherten Information in eine Abfolge von verknüpften Aminosäuren wird als Translation (lateinisch für Übersetzung), und die dabei wirksame Übersetzungsregel als Genetischer Code bezeichnet. In der Zelle geschieht dies, nachdem zuvor die in der Abfolge von Basenpaaren des DNA-Doppelstrangs niedergelegte Erbinformation eines Gens in die Sequenz des RNA-Einzelstrangs (Messenger-Ribonukleinsäure, mRNA) umgeschrieben wurde. Die Translation der mRNA am Ribosom ist ein zentraler Bestandteil der Proteinbiosynthese und kommt in allen Lebewesen vor.
- Bausteine der Zell Teil 3 Centriolen nicht klausurelevant Peroxisom (Microbody) nicht klausurrelevant Intermediäre Filamente Centriolen: "Bedeutung haben Zentriolen bei Transport- und Stützaufgaben. So sind sie (zusammen mit der perizentriolaren Matrix) an der Bildung des MTOC (microtubule-organizing centers) beteiligt, das während der Mitose sowie Meiose den Spindelapparat zur Trennung der Chromosomen bildet, aber auch während der Interphase zur Organisation und physikalischen Stabilisierung der Zelle beiträgt." (Wikipedia) Peroxisom (Microbody): Entgiftung, bei der Sauerstoff benötigt wird."Häufig dient molekularer Sauerstoff als Co-Substrat, aus dem dann Wasserstoffperoxid (H2O2) gebildet wird. Der Wasserstoffperoxid-abbauenden Peroxidase verdanken die Peroxisomen ihren Namen." (Wikipedia)Intermediärfilamente: dienen (neben Aktinfilamenten und den Microtubuli) im Cytoplasma zur Zellstabilisation
- Mitochondrium Mitochondirum: lt. Birbaumer "Kraftwerk der Zelle"
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- Bausteine des Nervensystems Aufbau Soma =Zellkörper mit NukleusAxon/Neurit=gibt Reiz an andere Zellen weiter Dendrit= nimmt Reiz anderer Zellen anKollateraten= Verzweigungen an Axonen und Dendriten
- Synapse Verbindungstelle einer axonalen Endigung mit anderen Nerven-/Muskel- oder Drüsenzellen
- axosomatische Synapse Axon trifft auf Soma
- axodendritische Synapse Axon dockt an Dendrit an
- axoaxonische Synapse Axon dockt an Axon an
- neuromuskuläre Endplatte Axon endet auf einer Skelettmuskelfaser Synapse auf glatter Muskulatur (z.B.: Eingeweiden) und Drüsenzellen haben keinen besonderen Namen.
- Gliazellen haben eine generelle Stützfunktion der Neurone und sind an deren Ernährung beteiligt es gibt verschieden (Neuro-)Gliazellentypen
- Oligodengliazellen bildet die Myelinschicht der zentralen und peripheren Nervenzellen
- Astroglia bilden ein Auffangreservoir für Kaliumionen, die in das Interstitium aus den Neuronen bei Zerregungsprozessen freigesetzt werden