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Wahrnehmung Aufmerksamkeit 3 (Fach) / Wahrnehmung Aufmerksamkeit 3 (Lektion)

Wahrnehmung Aufmerksamkeit 3

Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.

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  • Teil-Ganzes-Effekt die Feststellung, dass ein Gesichtsteil leichter erkannt wird, wenn er im Kontext eines ganzen Gesichtes präsentiert wird und nicht allein
  • Mustererkennung die Fähigkeit, zweidimensionale Muster (z. B. Buchstaben, Fingerabdrücke) zu identifizieren oder zu kategorisieren, die Fähigkeit, zweidimensionale Muster (z. B. Buchstaben, Fingerabdrücke) zu identifizieren oder zu kategorisieren
  • Gesetz von Prägnanz die Vorstellung, dass die einfachste mögliche Organisation der visuellen Umgebung wahrgenommen wird; vorgeschlagen von den Gestaltisten
  • Figur-Boden-Trennung die perzeptive Organisation des Gesichtsfelds zu einer Figur (Objekt von zentralem Interesse) und einem Grund (weniger wichtiger Hintergrund)
  • Gesichts-Inversions-Effekt die Erkenntnis, dass Gesichter bei umgekehrter Darstellung viel schwerer zu erkennen sind; Der Effekt der Inversion ist bei anderen Objekten weniger ausgeprägt (oder fehlt)
  • einheitliche Verbundenheit die Vorstellung, dass benachbarte Bereiche in der visuellen Umgebung mit einheitlichen visuellen Eigenschaften (z. B. Farbe) als eine einzelne Wahrnehmungseinheit wahrgenommen werden
  • ganzheitliche Verarbeitung Verarbeitung, bei der Informationen aus einem Objekt (insbesondere von Gesichtern) integriert werden
  • Prosopagnosie ein Zustand, der hauptsächlich durch Hirnschäden verursacht wird, bei denen eine starke Beeinträchtigung der Gesichtserkennung auftritt, aber viel weniger eine Beeinträchtigung der Objekterkennung; auch bekannt als Gesichtsblindheit
  • fusiforme Gesichtsfläche ein Bereich, der mit der Gesichtsverarbeitung verbunden ist; Der Begriff ist etwas irreführend, da der Bereich auch mit der Verarbeitung anderer Kategorien von Objekten verbunden ist
  • Anton-Syndrom ein Zustand, der bei einigen blinden Menschen gefunden wird, in dem sie ihre visuelle Vorstellung als visuelle Wahrnehmung missinterpretieren
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  • Charles Bonnet-Syndrom ein Zustand, in dem Individuen mit Augenerkrankungen lebhafte und detaillierte visuelle Halluzinationen bilden, die manchmal für die visuelle Wahrnehmung verwechselt werden
  • Autostereogramm ein komplexes zweidimensionales Bild, das als dreidimensional wahrgenommen wird, wenn es für eine bestimmte Zeit nicht fokussiert wird
  • visueller Puffer innerhalb der Theorie von Kosslyn, ein kurzfristiger visueller Gedächtnisspeicher
  • Das zentrale Gesetz der Gestaltpsychologie ist das Gesetz der: (1 aus 5) Prägnanz
  • Frage 2 Die Figur-Grund-Trennung (x aus 5) 1.ist nach den Gestaltpsychologen angeboren. 2.ist abhängig von Wissen. 3.ist über die Aufmerksamkeit steuerbar. 4.wird automatisch generiert. 5.wird u.a. mit der Hilfe von Kippfiguren untersucht. 1,2,3,4,5
  • Frage 3 Was sind Schwächen der Gestaltpsychologie? (x aus 5) 1.Viele Prinzipien haben sich über die Zeit hinweg nicht bewährt. 2.Die Bedeutung von Wissen wurde überschätzt. 3.Die Prinzipien sind für detaillierte Bilder weniger zutreffend. 4.Die Prinzipien sind zu flexibel um sinnvolle Vorhersagen zu machen. 5.Viele Prinzipien sind mehr beschreibend und liefern wenig Erklärung, warum und wie ein Prinzip zustande kommt. 3,5
  • Frage 4 Bei der visuellen Verarbeitung einer Szene könnte es entweder zuerst zu einer Verarbeitung der Details (= lokalen Eigenschaften) kommen, gefolgt von einer Integration, oder es könnte zuerst zu einer groben Verarbeitung globaler Merkmale kommen, gefolgt von einer Verarbeitung der Details. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1.Die Lokal-Global-Hypothese konnte durch die Untersuchungen mit Navon-Stimuli bestätigt werden. 2.Im Allgemeinen tritt ein globaler Präzedenz-Effekt auf. 3.Die neuronale Verarbeitung ist flexibel und kann z.B. durch Instruktion beeinflusst werden, sodass entweder verstärkt zuerst lokale oder globale Informationen verarbeitet werden. 4.Der parvozelluläre Pfad steht mit der schnellen Verarbeitung grober Informationen im Zusammenhang. 5.Der magnozelluläre Pfad steht mit dem ventralen Strom im Zusammenhang. 2,3
  • Frage 5 Welche Repräsentationen in Marrs Theorie der Objekterkennung sind beobachterzentriert? (1 aus 5) 1.Die Primärskizze 2.Die 2 1/2-D Skizze 3.Die Primär- und die 2 1/2-D Skizze 4.Die 3-D Modellvorstellung 5.Die 2 1/2-D Skizze und die 3-D Modellvorstellung 3
  • Frage 6 Nach Biedermans Theorie des Erkennens anhand elementarer Teilkörper bestehen Objekte aus einer Kombination von Komponenten, die folgendermaßen genannt werden: (1 aus 5) 1.Quader 2.Geonen 3.Voxel 4.Kombinatoren 5.Vektoren 2
  • Frage 7 Nach der Theorie des Erkennens anhand elementarer Teilkörper involviert die erste Phase der Objekterkennung: (1 aus 5) 1.die Festlegung von Komponenten. 2.das Identifizieren von Teikörpern. 3.das Identifizieren von gewölbten Bereichen. 4.das Extrahieren von Kanten. 5.das Entdecken nicht-zufälliger Eigenschaften. 4
  • Frage 8 Welche der folgenden Aussagen zur Prosopagnosie sind richtig? (x aus 5) 1.Bei Patienten mit Prosopagnosie zeigen sich Effekte, die auf der holistischen Verarbeitung basieren, nicht in dem Ausmaß wie bei gesunden Personen. 2.Die Schwierigkeiten bei der Gesichtserkennung basieren auf der Tatsache, dass Gesichtserkennung prinzipiell schwieriger ist als Objekterkennung im Allgemeinen. 3..Betroffene Personen zeigen auch kein Priming für Gesichter. 4.Bei Prosopagnosie finden sich häufig Läsionen der Fusiform face area (FFA). 5.Die Befunde von Patienten mit Prosopagnosie und Patienten mit Objektagnosie sind Hinweise auf eine doppelte Dissoziation. 1,4,5
  • Frage 9 Nach der Expertise-Hypothese der Gesichtswahrnehmung (x aus 5) 1.ist die menschliche Expertise bei der Gesichtswahrnehmung angeboren. 2.sollten Kinder eine mit Erwachsenen vergleichbare ganzheitliche Verarbeitung für Gesichter zeigen. 3.sollten Radiologen bei der Auswertung von Röntgenbildern diese Bilder holistisch verarbeiten. 4.sollten bei Schachprofis, die eine Schachstellung wahrnehmen, die mit der Gesichtswahrnehmung assoziierten Hirnareale stärker aktiviert sein als bei Nicht-Schachspielern, die eine Schachstellung wahrnehmen. 5.sollte der Gyrus fusiformis bei der Verarbeitung anderer Expertiseobjekte als Gesichter nicht aktiviert sein. 3,4
  • Frage 10 Was gehört nicht zu Bruce und Youngs Modell der Gesichtswahrnehmung? (x aus 5) 1.Gesichtsvergleichseinheiten 2.Personen-Identitäts-Knoten 3.Ausdrucksanalyse 4.Gesichts-Sprachanalyse 5.Namensgenerierung 1
  • Frage 11 Nach Kosslyns Theorie der visuellen Antizipation (x aus 5) 1.sind visuelle Vorstellung und Wahrnehmung ähnlich. 2.sind visuelle Vorstellungen implizites präpositionales Wissen. 3.sind Vorstellungen räumlich organisiert. 4.werden Vorstellungen in späteren Regionen der visuellen Wahrnehmung generiert. 5.werden Vorstellungen in Hirnregionen des visuellen Puffers generiert. 1,3,5
  • Frage 12 Welche Aussagen zum Vergleich von Vorstellung und Wahrnehmung sind richtig? (x aus 5) 1.Gehirnaktivation ist bei Vorstellung stärker als bei Wahrnehmung. 2.Sowohl bei der Vorstellung als auch der Wahrnehmung lässt sich durch die Aktivation in früheren visuellen Arealen (V1 und V2) vorhersagen, welches Objekt in einer Aufgabe zur binokulären Rivalität wahrgenommen wurde. 3.Hirnregionen, die für Vorstellung und Wahrnehmung relevant sind, überlappen nur in geringem Ausmaß. 4.Läsionen in V1 und V2 führen zu Problemen mit der Wahrnehmung. 5.Läsionen im frontalen Kortex führen zu Problemen mit der Vorstellung. 4