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Staatsexamen (Fach) / Milchhygiene (Lektion)
Kefir
Diese Lektion wurde von JulesAust erstellt.
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- sensorische Abweichungen Aussehen: abgesetzt Farbabweichungen festhaftende Produktbestandteile molkenlässig unrein Konsistenz: dünn grießig schleimig sandig suppig molke abgesetzt Geruch/Geschmack: alt bitter fade fruchtig malzig mehlig übersäuert
- wozu zählt kefir? fermentiertes erzeugnis
- Definition Kefir und Kefir mild aus spezifischen Kefirknöllchen oder aus einer aus diesen hergestellten Kultur --> muss alle charakteristischen MO des Knöllchen enthalten mind. 0,05 % Ethanol und CO2 Bildung müssen erreicht werden Unterschied zu Kefir mild: muss aus Kefirknöllchen abgeleiteten Kulturen hergestellt werden, Starterkulturen = Milchsäure-Streptokokken und Lactobazillen
- Fettanteil Rahm/Sahne : >10 % Magermilch: < 0,5 % fettarmer J.: 1,5 - 1,8 % Vollmilch J.: > 3,5 %
- Sensorik weiß bis schwach gelblich einheitlich geronnen, geringfügige Blasenbildung Geschmack: rein säuerlich, leicht hefig, prickeld
- Lebensmittelsicherheitskriterium L. monocytogens
- pH Wert 4,4 - 4,5
- GKZ 106 - 1013
- MO Lactokokkus lactis spp cremoris Lactokokkus lactis spp lactis Lactokokkus lactis spp acetobacter Leuconostoc mesenteroides cremoris Lactobacillus kefir Candida kefir = hefe Saccharomyces = hefe milder Kefir: Lactobazillen Milchsäurestreptokokken
- aus was wird Kefir hergestellt? aus pasteurisierter + fetteingestellter Milch
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- was entsteht bei Kefir? durch die Zugabe von Milchsäurebakterien und Hefen entsteht --> Ethanol CO2 Milchsäure
- typische Fehler? Fehlgärung atypische Säuerung Klumpenbildung Sandigkeit Verderb
- woher stammt kefir nördliche Kaukasusregion
- mögliche Kontaminationsflora Schimmel hefen wildstämme von milchsäurebildnern bacillus cereus (süßgerinnung, wachstum vor der fermentation) grundsätzlich geringes risiko wegen saurem pH